Wir werden sehen... Privat-Personen benötigen einen PKW [Achtung: Pauschalisierung!!!] nicht zwingend zur Erwerb oder Lebensunterhalt.
Dafr gibt's auch öffentliche Verkehrsmittel (Bequemlichkeit ist KEINE Ausrede).
Bei Handwerkern sieht das wieder ganz anders aus.
Wenn ein Oldtimer ein H-Kennzeichen erhält, dann sollte er als "erhaltenswertes Kulturgut" gelten. Und auch fahren dürfen; in aller Regel wird er eh nicht viel fahren.
Wenn alles "rechtens" [Achtung: Pauschalisierung] wäre, wären alle H-Fahrzeuge auch in entsprechendem Zustand um als erhaltenswert zu gelten. Davon muss der Gesetzgeber mal ausgehen. Also: Ausnahme.
ALLE anderen, egal ob Mini oder nicht, sind ganz einfach Stinker.
Und bei den Umwelt-Zonen geht es nicht um Feinstaub, sondern um Schadstoffe aller Arten, die ein Fahrzeug ohne (G-)Kat halt nun mal in rauen Mengen hinten hinausbläst.
Man wird sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen, dass ein "alter Stinker" nicht mehr überall fahren darf. Und hey; mich betrifft's genauso und Ich rege mich auch tierisch drüber auf. Aber Ich kann die Regelung trotzdem nachvollziehen und billigen. Denn ganz umsonst ist sie nicht. Genauso wenig, wie das Rauchverbot. Und auch das ist gekommen, und zwar schneller, als viele geglaubt haben.
Das selbe wird auch mit einem Verbot für alle "Stinker" passieren.
Und wenn Ich dann irgendwann mal in Berlin gute Luft atmen kann, werd Ich mich sogar über die Regelung freuen.
Und mit Freiheitsbeschränkung hat das auch wenig zu tun.
Da, wo's anderen schaden kann, hat's nichts mehr mit Handlungsfreiheit zu tun. Verhält sich streng genommen also beim Fahrverbot wie beim Rauchverbot. Abgesichert durch's Grundgesetz. Kann einem gefallen, kann einem nicht gefallen - das darf jeder für sich ausmachen.
Gruß,
Jan
PS: Ich mag etwas übertreiben, zugegeben. Kann Ich mit leben 