Moin!
Mit 2000€ bei dem Schaden (Front & Heck) ist der viel zu teuer... Das ist auch nicht für 100€ gerichtet.
Zur Nutzung als erstes und als Alltagsauto spricht nichts dagegen. Es muss einem nur klar sein, dass das ein Stück sehr antiquierter Technik ist. Einsteigen und 100.000km mit 3 Ölwechseln runterreißen ist nicht. Das kann der Golf - der Mini kann's definitiv nicht. Der will alle 5000km 5l Öl & Filter plus Fahrwerksabschmierung. Alle 10tkm Ventile einstellen - usw. Wartungsaufwand auf Stand der 50er Jahre!
Was Ersatzteile und Verbrauch angeht, ist so ein Mini allerdings vergleichsweise günstig zu unterhalten. WENN er mal komplett durchrepariert ist.
Und da lauert die große Falle: viele Leute schenken sich die intensive Wartung ("geile Kultkiste mit Go-Kartfeeling fahr Ich!"). Wird die Kiste zu klapprig oder fängt das Getriebe an zu mucken, wird die Kiste für möglichst viel Geld verkauft. Und der nächste Besitzer reicht die Ruine direkt weiter, oder versenkt mächtig viele Taler. Speziell wenn man zwei linke Hände hat und nicht schrauben kann - oder keinen Platz dazu hat (Berliner City?) und das in Auftrag geben muss, kann das ganz schnell der doppelte Kaufbetrag werden. Wenn's rostet und Lack braucht, noch mehr...
Deswegen: besichtigt so ein Auto nicht alleine, nehmt jemanden mit der die Autos kennt. In Berlin gibt's da doch 'n paar Mini-Fahrer die sich auskennen
Herz aus, Kopf an - und ganz nüchtern an das "süße" Auto herangehen. glänzender Lack kann blenden 
Zum schrauben lernen ist die Technik aber ideal, da einfach und unkompliziert (wenn auch teils sehr skuril :D)
90% aller Minis sind viel zu teuer gehandelt, meiner Meinung nach... Und völlig überbewertet
Dreckskisten! 
Gruß,
Jan