Zitat von Mr. Grease
No Way to survive: Gurt + Straffer versagt, Dummy schlägt trotz Luftsack aufs Lenkrad, aufgrund der extremen Verzögerung reißen innerlich wichtige Organe und Blutbahnen ... 
klar, irgendwann ist es wurscht, wie die Zelle aussenrum gestrickt ist: die Physik erledigts dann schon. Deshalb lieber in die Botanik abbiegen und über ein paar Saltos langsam zum stehen kommen.
Ich hab hier ein Buch, was sich mit Moppedfahrn beschäftigt ( Bernt Spiegel: Die obere Hälfte des Motorrads - der Chris und die anderen Moppedfahrer werdens kennen. Wenn nicht: Kauf lohnt sich.), hauptsächlich Fahrphysik, Blickführung, Psychologie, Was geht, was geht nicht...
eben, wie Moppedfahrn *eigentlich* funktioniert.
Naja, jedenfalls gibt es da auch den Tip (oder Übung) sich während dem Fahren immer Ausweichlücken zu suchen. Also in Form eines Gedankenspiels
"aha - mir kommt ein LKW entgegen, vor mir ist ein Traktor. Wohin kann ich ausweichen, wenn die vor mir plötzlich stehen / schleudern? In der Mitte zwischendurch? Ins Gras rechts? Ist rechts ein Bordstein? Doch lieber links durch den Gartenzaun als rechts in die Mauer..."
Der Autor schreibt, dass man durch diese Fluchtwegsucherei dann im Ernstfall nicht unbedingt wie das Karniggel auf die Schlange starrt - und stumpf einschlägt. (Da, wo man hinschaut, bewegt man sich hin. Der geneigte Reiter kann das sicher gern bestätigen...
)
Es dreht sich darum, den Blick zu schärfen, was das kleinste Übel ist - damit man es im Notfall sofort erkennt.
Ich denke, auch als Fahrer knautschzonenfreier Kleinwagen kann man von solchem Wissen profitieren. 
hmm....