Beiträge von Madblack

    Wie Turi schon beschrieben hat, ist der Tauchkolben "gerne genommen"...

    Da die Mechanik ein paar wenige Grad Verdrehung des Tauchkolbens zulässt, kann man auch mit einem Schraubenschlüssel an den Kontermuttern angreifen und das System lockern.

    Ehrlicherweise sollte man erwähnen, daß nach so langer Standzeit gerne auch mal die Reibscheibe an der Schwungscheibe fest"backt", aber das wollen wir mal nicht hoffen ;-)

    Viel Erfolg!!

    PS: Noch eine Info: Typenbezeichnung Mini MKx (oder der Irrglaube vom Mini MK II)

    Hallo Sarah,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Dein Vorhaben ist natürlich sehr löblich, aber für "denjenigen welchen" auch sehr ambitioniert anzugehen. Erfahrungsgemäß gibt es wenig, was bei so einem Projekt einfach wieder so eingebaut werden kann und sollte. Da warten etliche Überraschungen zeitlicher und monetärer Art auf die Ausführenden. Von daher sollte das Ganze gut durchdacht sein und von einem Helfer mit ausreichender Erfahrung dauerhaft begleitet werden.

    Wo genau wäre denn der Ausführungsort?

    Wie sind die Möglichkeiten vor Ort? Halle? Garage? oder muß der Mini zur Fertigstellung beim Helfer des Vertrauens verbleiben?

    Wie sind deine persönlichen Möglichkeiten zu unterstützen?

    Ich hoffe, du findest jemanden, der deinen Traum wahr werden lässt.

    Obiges als Gedankenanstoß, damit die Sache "Hand und Fuß" bekommt.

    Viel Erfolg!!

    PS: Eines noch beachten: Typenbezeichnung Mini MKx (oder der Irrglaube vom Mini MK II)

    Hallo Dietmar, Bildchen habe ich zwar nicht, aber ich hoffe es beschreiben zu können...

    Vom HBZ laufen die Leitungen parallel zum Druckbegrenzer. Der Anschluss, der zur Wagenmitte zeigt geht nach hinten, der Äußere nach vorn. Mit einem Verbindungselement geht der Vordere Kreis vom Begrenzer zum rechten Bremsschlauch, auf dem ist ein Anschluss mit Hohlschraube montiert. Von dort geht's auf dem Rahmen "einmal rum" auf die linke Seite.

    Hoffe das hilft bissl weiter.

    Bei Van und Pick Up kenne ich das als Originalzustand.

    War wohl auf die Benutzung in der Zielgruppe Handwerk und Landwirtschaft ausgelegt. Da geht es ja mitunter etwas ruppig zu.

    Geschätzt über 50% der Lebensdauer hängt vom regelmäßigen und korrektem Schmieren ab.

    Bei einem meiner Minis halten die Standard Knuckle Joints jetzt fast 100.000 km und in der langen Zeit musste ich erst einmal auf jeder Seite nachstellen.

    Abschmierintervall liegt bei ca. 2500km :wink:

    Schrittweise vorgehen, Leitungen am HBZ abnehmen, Lappen davorhalten und dann pumpen. Kommt dann Flüssigkeit raus, Leitungen wieder anschließen und dann an die Bremsen gehen. Wenn hinten gar nichts ankommen sollte, hängt der Bremsdruck Begrenzer rechts im Motorraum...aber erstmal eins nach dem anderen.

    Viel Erfolg!

    Vom Winkelanschluss am Steuergerät geht der dünne Plastikschlauch zur Benzinfalle ( der kleine Kasten von Bild 2) und von dort hinten an die Ansaugbrücke. Da sind zwei kleine Anschlüsse nebeneinander. An den anderen Anschluss kommt der Plastikschlauch von der Luftklappe des Luftfilter Gehäuses.

    Das Blech ist vom Kühler und sollte/ist dort an den Stirnseiten mit Nieten befestigt.

    Der schwarze Gummischlauch kann alles sein...der rote Plastikschlauch siehe oben...

    Frage ist aber, wurde das Getriebe geöffnet und wenn ja, was wurde gewechselt und von wem?

    Ist der Antriebsstrang noch ungeöffnet, wieviel km hat er gelaufen?

    Welches Ölviskosität wird gefahren und wie lange ist der letzte Wechsel her UND wie sah der Magnet der Ablaßschraube aus? (Keine Öldiskussion.... danke)

    Außerdem was ist mit dem Rückwärtsgang? Was geht da schwer?

    Wie ist es, wenn du zuerst im Stand bei getretener Kupplung in den 2. Gang schaltest und dann in den Ersten?

    Das sollte viel leichter gehen.

    Kupplungshydraulik und Mechanik sollte natürlich tip-top in Ordnung sein.

    Wann baut sich Widerstand im Pedal auf? Nach ein paar wenigen cm oder erst nach dem halben Betätigungsweg?

    Was heisst "schwer einlegen" jetzt genau?

    Lässt sich der Schalthebel nur mit viel Wiederstand hin und her (links/rechts) bewegen?

    Oder kracht es beim Einlegen der Gänge?

    Oder drückst du gegen einen Wiederstand beim Versuch den Gang einzulegen?

    Für 1300er kannst du die "GUG702560HG" nehmen, auch bekannt als Payen "AF470", die "kleinen" Motoren sind mit "GEG302" zufrieden.

    Die Haltbarkeit der Dichtung ist natürlich von einer peniblen Vorarbeit abhängig:

    - alle Flächen plan und geprüft

    - alle Bohrungen angesenkt

    - alle Stehbolzen intakt

    - Drehmomente einhalten

    Viel Erfolg!