Beiträge von Madblack

    der hinweis zum federweg kam aus aktuellem anlass...beim IMM 2010 hatte ich die ehre den mini des jahres in seinen diversen Klassen zu küren. bei allen tiefergelegten Exemplaren lagen die anschlaggummis satt auf dem querlenker auf...da hatten die Tuning"experten" wohl nicht richtig aufgepasst....und heute wird das nicht anders sein, deshalb:

    wird der mini tiefergelegt und das ist für motorsportzwecke auf Asphalt generell üblich, dann kommen die oberen anschlaggummis des oberen querlenker oftmals mit diesem in kontakt. dann federt der mini auf zwei Gummis pro seite, was er nicht soll. daher der hinweis, daß die anschlaggummis ggfs gekürzt werden müssen, wenn die gewünschte fahrzeughöhe eingestellt ist.

    viel erfolg!!

    ab oktober 1988 sind die sitze beim 1000er mit sitzringen versehen. zylinderkopfgussnummer sollte, soweit ich mich erinnere, CAM4810 sein.
    bei den 1300er kat-modellen (egal ob mit oder ohne regelung) ist der kopf ebenfalls für bleifreien sprit ausgelegt. hier hat sich die gußnummer leider nicht geändert, ist immer noch 12G940...wie seit 1969 :)

    scheibenbremse:
    - stahlflexschläuche
    - hochwertige scheiben (kein ebay-china müll für 19,99)
    - bremsklötze je nach einsatzgebiet (mintex m1144 oder carbon metallic )

    vorderachse:
    - ausreichend federweg sicherstellen, ggfs. obere anschlaggummis kürzen

    fahrwerk:
    - hilos
    - komplett vermessen und einstellen lassen. werte von ERFAHRENEN mini-motorsportlern erfragen


    hinterachse:
    - alu trommeln (ungefederte masse)
    - negativ sturz
    - je nach persönlichem befinden und fahrstil stabi einbauen

    karosse:
    - vorn die hintere heckschürze :) demontieren...oder an den ecken ausschneiden zur bremsenbelüftung (std mini front als vorlage nehmen)
    - auf genügend einfederweg vorn achten, ggfs die kotflügel ausschneiden

    ...usw...da kommen bestimmt noch mehr tipps

    so etwas habe ich noch nicht gesehen....ist das Rohr wirklich zur Verstärkung oder ist das Optik?
    ist es geschraubt oder mit der Karosse verschweißt?
    gibt es im Innenraum auch noch Verstärkungen am Innenschweller und knotenbleche an der a und b Säule?

    die einzigen mir bekannten Umbausätze die mit Rohren verschraubt waren, stammen von mini Mengers in Oldenburg. da waren die Rohre aber im Innenraum....

    so wie sich das darstellt, wird im getriebe evtl. eine welle gebrochen sein. nehmt die antriebseinheit auseinander und dann weiß man mehr.
    wäre sowieso angeraten nach der standzeit die simmerringe zu wechseln....

    viel erfolg und lass uns mitleben!

    Heizung:

    - werden die schläuche zur Heizung hin warm?
    - kommt überhaupt luft aus dem heizungskasten?
    - heizungsventil bewegt sich bei Betätigung des Schiebers?

    tempanzeige:

    - zeigt zu wenig oder gar nicht an?
    - nadel im Instrument hängt?!
    - stecker des fühlers ist in welchem zustand? Grünspan? sauber?
    - kabelunterbrechung?

    lüfter:

    - stecker vom temperaturschalter in welchen zustand?
    - Kühlflüssigkeit ausreichend?

    http://www.allbrit.de/downloads/Schaltpläne/Steckerbelegung_MPI.pdf

    http://www.allbrit.de/downloads/Schaltpläne/Schaltplan_MPI.pdf

    http://www.allbrit.de/downloads/Werk…handbuchK70.pdf

    ...bisschen was zu lesen...

    als erstes mal das schwimmernadelventil gegen ein neuteil tauschen...die ZKD kann das nicht auf allen vier Zylindern verursachen, die scheidet aus.

    wäre nicht der erste vergaser, der nach aus und einbau nicht mehr funktioniert...

    alle deine punkte die du kontrolliert hast, sprechen für das nadelventil...gemisch überfettet bei korrekter Einstellung des düsenstocks.

    theoretisch könntest du noch die anschlüsse am schwimmerkammerdeckel vertauscht haben, aber dann sollte/müsste die Benzinpumpe den vergaser derart fluten, daß der motor im sprit ersäuft.

    hast du das spezialwerkzeug für den einbau des keders?
    https://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/TOOL02.aspx?0108&ReturnUrl=/shop/classic/Accessories/Tools.aspx|Back to shop

    oder das

    https://www.minispares.com/product/Classic/Accessories/Tools/TOOL12.aspx?0108&ReturnUrl=/product/Classic/Accessories/Tools/TOOL02.aspx|Back to

    damit geht's am besten und das tool weitet das gummi auch weit genug auf.

    alternativ kann man auch etwas aus einer fahrradspeiche basteln (Hörensagen)!

    also bei einem 64er Mini gab es im original nur eine Position mit zwei Öffnungen für den scheibenwischerantrieb, vier Öffnungen gab es eigentlich erst ab MKII...sofern das blech nicht ausgetauscht wurde!?

    als MKI sind die Öffnungen innen zwischen den Waschdüsen positioniert und die Wischer parken auf der rechten Fahrzeugseite. Der MKI und MKII hat den Scheibenwischermotor mit dem eckigen Gehäuse und dieser lässt sich nur auf der linken Fahrzeugseite montieren

    MKIII gab es als "links und rechts Parker":

    - links Parker für Right Hand Drive benutzt die Öffnungen rechts von den Waschdüsen (in Fahrtrichtung) und die jeweiligen linken Öffnungen sind mit einem Gummistopfen verschlossen. Der Wischermotor (mit dem runden Gehäuse) sitzt auf der linken Fahrzeugseite.
    - rechts Parker für Left Hand Drive benutzt die Öffnungen links von den Waschdüsen (in Fahrtrichtung) und die jeweiligen rechten Öffnungen sind mit einem Gummistopfen verschlossen. Der Wischermotor sitzt auf der rechten Fahrzeugseite.

    um die letzten beiden Versionen auf die jeweils andere Seite verlegen zu können, sollte es also reichen, das ganze "Gerummel" im Ganzen herum zu drehen?! (nicht 100% sicher)

    für MKI gibt es meines Wissens nur die eine Möglichkeit, oder man experimentiert mit dem Antriebszahnrad im Motor, um dieses System auf "links Parker" umzubauen...

    ganz ehrlich?!

    am besten fährt man, wenn man großflächig blech entfernt und nicht mühevoll um rostnester drumherumschleift, bis das blech nur noch dünn wie papier ist.

    der einzige grund die Kotflügel dran zu lassen wäre, daß alle anschlußbleche (frontmaske, dreiecksblech, stehblech und windleitblech) an den kontaktstellen einwandfrei und rostfrei sind.
    dann wäre da noch die Sache mit dem spaltrost...aber das muß man am objekt beurteilen...

    Nee, der Moderator schließt nicht,sondern schreibt was dazu J
    Nach meinen Erfahrungen ist es wichtiger, welche Zahl hinterdem W steht als davor.
    Vor Jahren habe ich eine Ölprobe nach 10.000km zur Analyse gegeben. Aus dem eingefüllten 10W60 (Castrol RS) wurde ein 15W50 an der Grenze zum 15W40. Ergo hat die Belastung im Mini Motor dazu geführt, daß die vordere Zahlgrößer und die Hintere kleiner wurde.
    Die Hintere ist aber die Entscheidende für die Schmierung und Funktion des Getriebes…je höher, je besser.

    Wenn ich demnach ein …W40 einfülle und sich dieses Öl wiedas von mir getestete verhält, dann bekomme ich ein …W30, fülle ich …W30 ein,habe ich vielleicht ein …W20

    Kann man machen, ist aber eher nicht so optimal…
    Wer es genau wissen will, der geht denselben Weg und gibt von "seinem" Öl eine Probe zur Analyse ins Labor. Nur dann kann man auch sinnvoll übers Öl diskutieren....