Beiträge von Madblack

    ...nur die frage ist, ob du auch genau weißt was du dann tust;):confused:

    also:

    trommelbremsen muss man regelmäßig nachstellen!
    an der vorderachse findest du an der bremsträgerplatte zwei 4-kant bolzen. diese werden in vorwärtsdrehrichtung (!!) des jeweiligen rades stufenlos nachgestellt. also auto auf böcke und solange nachstellen, bis die beläge gaaaaaaaanz leicht (und das auch nur stellenweise) schleifen.

    an der hinterachse ist jeweils ein 4-kant einsteller und dieser wird in viertel umdrehungen zum nachstellen hineingeschraubt (!!). erst geht es schwer zu drehen, dann wirds wieder leicht, dann wieder schwer, dann wieder leicht, usw.

    dann die handbremse nachstellen, dass sie nach 3 rastungen "zu" ist. einstellung übers handbremsseil unter dem hebel.

    der blechbehälter neben dem bremsflüssigkeitsbehälter ist der kupplungsgeberzylinder...und sollte 3/4 voll mit BREMSflüssigkeit sein.

    wenn dir das alles spanisch vorkommt, lieber jemanden zu rate ziehen, der sich WIRKLICH mit minis auskennt.
    dann könnte man auch mal nachschauen, ob deine bremsanlage technisch in ordnung ist, bevor man sich ans einstellen macht.

    wie auch immer -> viel erfolg!

    PS: und wie el gazolino schreibt, über was reden wir eigentlich genau?:confused:;)

    ...so ein alter B38 motor...

    zum technischen: ja, "bringen" wird er schon was, wenn man davon ausgeht, dass bei deinem mini der original 36 oder 39 PS motor verbaut ist.
    die "mehr" an hottehühs sollten schon deutlich zu spüren sein.
    man kann den motor auch fast "plug and pray" übernehmen...lediglich sollte man sich gedanken um die benzinpumpe machen (B38 hatte eine elektrische) und den verteiler sollte man auch passend haben.

    befeuert wurde der B38 von einem HS4 vergaser mit entsprechender nadel (deren bezeichnung ich jetzt gerade vergessen habe...:scream:könnte AAR gewesen sein:confused:)

    zu bedenken ist: so ein alter B38 motor...ob der noch OK ist? was hat der schon alles mitgemacht? warum wurde der ausgebaut? was sagt das getriebe? usw...

    ...oder machst du grundsätzlich was falsch?:confused:

    Zitat

    sobald ich die dichtung festschraube...



    meinst du das so, wie es da steht??

    die dichtung wird nicht einzeln festgeschraubt, sondern mit dem lampentopf zusammen montiert. somit wird sie eigentlich auch flächig angepresst.

    bei der montage eines plastik-lampentopfes mit pop-nieten nur solche aus aluminium verwenden, sonst verformt sich der topf auf der weichen gummidichtung zu stark. alternativ kann man auch mit muttern und schrauben, am besten edelstahl, arbeiten;)

    viel erfolg!

    ...falls noch verbaut, die schaumstoffdämm-matte im bereich der ansaugbrücke herausschneiden;)

    -> weil, die ansaugbrücke so nahe an der spritzwand sitzt, daß die winkel der u-schläuche in den schaumstoff gepresst werden und die motorbewegungen/vibrationen die winkel auch noch mechanisch belasten...

    wenn man das stück matte entfernt hat, sieht man ganz deutlich, was ich meine;)

    ...oder die matte komplett entfernen, die darauf verschraubte elektrik wird es einem danken!

    viel erfolg!

    ...ist das gleiche regelprinzip wie bei allen vergasern mit unterdruck-dose.

    hohe strömungsgeschwindigkeiten im bereich der drosselklappe lasssen den statischen druck fallen und dieser "saugt" an der membrane in der u-dose. geht die drosselklappe weiter oder ganz auf, verringert sich die strömungsgeschwindigkeit, der statische druck steigt und die membran kann sich wieder entspannen.

    so in etwa;)

    ...erinnere, hat das "zahnrädchen" mit der unterdruckverstellung zu tun, bzw. es überträgt die bewegung der membrane in der u-dose auf die verdrehbare platte im verteiler.
    einstellen muss man da nichts...man kann die durch den unterdruck geregelten werte durch eine andere position der zahnrädchen zueinander verschieben, das wäre aber erst sinnvoll, wenn modifikationen am motor dies notwendig machen würden.

    ...immer wichtig bei schlackern an der vorderachse

    die antriebsflansche!

    das sind die scheiben, an die die bremsscheibe geschraubt ist. diese haben nämlich die andruckfläche für die radlager und wenn diese nachgibt, geht ebenfalls die vorspannung der radlager verloren;).
    zumeist wird diese andruckfläche dann "unrund", was bei nichtbeachtung neue bremsscheiben wieder "eiern" lässt.

    viel erfolg!

    das buch "mini im spiegel der presse" gibt es mit sicherheit nicht mehr auf dem üblichen weg zu kaufen...

    dieses nachschlagewerk ist in privater freizeitarbeit entstanden, als der "herausgeber" zugriff auf ein motor presse archiv hatte.
    alle in umlauf geratenen bücher sind mehr oder minder handarbeit, es wurden auch keine neuen mehr aufgelegt.

    wer also eines hat -> gut aufheben;)

    ...was ein riesen text!:D

    ...zumindest scheint du zu wissen, was du willst...schön...aber:

    - suche dir einen mini mit sehr guter karosse, das ist eigentlich das wichtigste für den anfang
    - auch ein 1,92m-mann passt in einen mini, die sitzposition lässt sich mit allerlei tricks anpassen
    - nimm dir bei der fahrzeugbesichtigung jemanden mit, der sich WIRKLICH mit minis auskennt (der befreundete kfz-ler ist weniger hilfreich)
    - ein H kennzeichen lohnt steuerlich bei einem 1300er motor und man darf umweltzonen befahren (und die vollstinken:D)
    - fülle dein profil aus, das ist hilfreich für praktische hilfe vor ort
    - du willst unbedingt einen mini cooper? weißt du überhaupt, was einen cooper ausmacht? nein? -> dann lies dir etwas grundwissen an;) und/oder suche dir einen stammtisch in deiner nähe und lass dich mal "aufklären".
    - den rest deiner wunschliste kann man dranschrauben...

    viel erfolg!!

    ...so in etwa habe ich mir das gedacht!!

    x-mal schreiben...alles ist super eingestellt, blablabla...und nix ist...und der mechatroniker im hintergrund hat auch keine ahnung (bei allem respekt!!).

    also in eurem interesse und ohne wenn und aber:

    - schliesswinkel 54° (oder 0,38-0,40mm kontaktabstand)
    - ZZP 8° bei 1500 U/min und abgezogenem unterdruckschlauch
    - vergaser auf 3,5 -3,8%CO im leerlauf justieren

    wenn dein bruder "schon weiß wie man sowas einstellen "muss"", dann wird er nun wissen, was er einstellen muss;)


    @ küstennebel: der ducellier verteiler hat den kondensator außen angebracht (kleine zylindrische dose)

    allen viel erfolg!!

    zündzeitpunkt stimmt, Schließwinkel ist richtig eingestellt, Verteilerkappe, verteilerfinger sind sogar neu ;) und damit lief er vorher auch gut, und Sprit bekommt er auch, also von der Zündung, ist alles richtig eingestellt.



    ...und wenn ich am verteiler komponenten tausche und der mini danach nicht mehr "will" ist dann der vergaser schuld??

    - welche werte sind denn bei euch "richtig"? (zahlen, daten fakten....:D)
    - welcher verteiler ist verbaut? lucas/ducellier?
    - wie wurden die werte eingestellt? statisch? dynamisch? fühlerlehre? motortester?

    ...und meine vans habe ich auch nicht mehr:(

    aber:

    - die fensterführungen (= dichtleisten) liegen auf der schliessleiste (=chromleiste) lose auf und werden tatsächlich mit 3 oder 4 blechschrauben in die stege verschraubt, welche über den wasserkanal in der tür gehen. danach sollte man den spalt zwischen schliessleiste und tür mit karosseriedichtmasse (sikaflex. o.ä.) mit einer dünnen naht abdichten, ebenfalls das senkrechte, vordere und hintere ende der leiste.

    - für die tankbefestigung habe ich mal eines deiner bilder "entfremdet". hier kommen entweder die genannten plastikdübel oder "blechmuttern" (vom prinzip ähnlich clipmuttern) zum einsatz. wobei die blechmuttern nur in der ladeflächenverstärkungstraverse sitzen (können). hier kann es sein, dass die anzahl/verwendung baujahrabhängig ist. jedenfalls müsste in der linken, erhabenen befestigung eine solche mutter sitzen....

    - maße für das treppenblech der hecktüren fallen mangels masse (siehe oben) aus....

    viel erfolg weiterhin!!

    ...mit meinem thema??

    -> neues aufmachen??:D

    wenn ein hitzeverzug der lenksäulenverkleidung vorliegt, kann man das ganz einfach selber prüfen:

    - ist ein gleichmäßiger ringspalt zwischen lenkrad und säulenverkleidung vorhanden?
    - wird das geräusch lauter/leiser wenn man das lenkrad nach oben/unten/rechts/links drückt und lenkbewegungen ausführt?
    - wenn man die säulenverkleidung abnimmt (3 schrauben, davon eine ganz unten von rechts zugänglich), sind schleifspuren zu sehen?

    je nach befund kann man dann einen neuen rat geben;)

    viel erfolg!

    ...der ZZP wird bei einer bestimmten drahzahl eingestellt.
    verliert der motor bei der justage an drehzahl, wird an der leerlaufschraube wieder nachgestellt. so nähert man sich den geforderten werten.

    diese werte KÖNNTEN bei deinem motor wie folgt aussehen:

    6° vor OT bei 1500 umdrehungen mit abgeklemmtem unterdruckschlauch.

    die beschriebenen fahrversuche würde ich bis zur korrekten einstellung erst mal unterlassen...