Beiträge von Madblack

    ...ungleich mini;)

    der motor ist ebenfalls ein a/serien aggregat wie beim mini, aber durch die längseinbauposition ist er etwas anders:

    - block dürfte anders gegossen sein um das getriebe anflanschen zu können (nicht 100% sicher)
    - kurbelwelle ist anders
    - "leere" ölwanne aus blech
    - getriebe ist hinten angeflanscht
    - kupplung ist anders

    gleich sind die anbauteile (vergaser, lichtmaschine, verteiler, wasserpumpe, usw.)
    und ebenfalls die restlichen motorinnereien (nockenwelle, ölpumpe, pleul, usw) und der zylinderkopf.

    es gibt sicherlich noch einige identische schalterchen, lichter, andere elektrische komponenten (scheibenwischermotor?) und instrumente, aber dann hören die gemeinsamkeiten auch schon auf...

    ...betrachtet:

    -> schaden kopfdichtung: kopf muss runter

    -> schaden an den ventilen: kopf muss runter

    -> schaden an den kolbenringen: kopf muss runter

    soweit soklar?!

    die dichtigkeit der ventile ist gegeben, wenn beim spritzer-öl-in-brennkammer-kompressionstest der wert ansteigt im vergleich zu vorher.
    das öl kann verschleiß/schaden an den kolbenringen kurzzeitig besser abdichten, an den ventilen bleibt dabei alles beim alten...

    leicht undichte ventile machen sich durch einen unrunden motorlauf (ggfs auf 2-3 "pötte") bemerkbar, wenn man die drehzahl erhöht laufen die betroffenen zylinder wieder mit.

    also, wenn du sicherstellen kannst, dass alle ventile in ihren arbeitstakten korrekt schliessen, dann muss m.e. der kopf runter (hatte ich das schon erwähnt?:D)

    wurden denn nach dem kopfdichtungswechsel die zylinderkopfschrauben nachgezogen?

    ...oder warum in "mini discussion" eingestellt?:D

    der splint ist ein "lochoffenhalter", soll also ein zusetzen der bohrung verhindern und ein "anzeigesplint", wenn etwas flüssiges dranhängt.
    durch die bohrung sollen die "ungewollten" flüssigkeiten aus dem gehäuse ablaufen können. tropft hier z.b. öl heraus, ist der kurbelwellensimmerring defekt.

    alles kloar?;)

    ...aber auch dann kann die verzahnung noch klemmen...
    -> abhilfe: einen flachschraubenzieher paralell zur lenksäule gehalten in den spalt ganz unten (den die schraube zusammenzieht) eintreiben. das weitet die geschichte etwas auf und die lenksäule/stange lässt sich ganz leicht abziehen;)

    ...rate mal mit rosenthal, oder was?:D

    @ küstennebel:
    das dicke ding ist der scheibenwischermotor und der flachsteckeranschluss ist nicht belegt. wird vermutlich bei einem anderen fahrzeug, der denselben motor benutzt gebraucht.

    @ Mini25_1000:
    deine antwort war eine nette variante, leider meilenweit am ziel vorbei:D
    -> musst du noch ein wenig üben, oder?:D:p

    ...ist das schwimmernadelventil undicht.

    hier würde ich keine experimente machen und gleich ein neues einbauen.
    da die ventile einem gewissen verschleiß unterliegen, sind sie einfach nach einer gewissen zeit nicht mehr zuverlässig.

    der überlaufschlauch sollte eigentlich auch nicht hinter dem spritzwasserbehälter entlanglaufen, sondern auf dem kupplungsgehäuse in einem stahlrohr enden, welches wiederum unterhalb des anlassers endet.

    viel erfolg!

    ...wieviel abstand hat der einlasskrümmer zum mittleren rohr des freeflows und hast du ein distanzstück zwischen vergaser und brücke verbaut?

    wie sind die temperaturen des einlasskrümmers/des vergasergehäuses?

    ist es abstrahlwärme vom auslasskrümmer auf die schwimmerkammer
    oder
    heizt die brücke durch zuwenig abstand zum auslasskrümmer der vergaser auf?

    kannst du die temperatur der teile mal messen? kennst du jemanden mit infrarot thermometer?

    ...die aufheizung der schwimmerkammer hat erstmal nichts mit dem kühlsystem zu tun...

    tropenlüfter sollte bei deinem setup und einem funktionierenden/sauberen und ausreichend dimensionierten kühler mit der richtigen riemenscheibe nicht nötig sein.
    funktioniert das alles trotzdem, erstmal finger weg;)

    an welcher spritleitung ist der vergaser übergelaufen?

    sprit einlass (waagrecht)
    oder
    schwimmerkammer überlauf (schräg nach oben)?

    ...vielleicht ist was dabei?

    - hitzeblech des hif möglichst weit zum vergaser hin umbiegen um möglichst viel abstand zum krümmer zu bekommen. (dazu das blech ausbauen und entsprechend im schraubstock einspannen und umbiegen)

    - spritleitung von der fahrerseite aus hinter dem vergaser nach rechts führen und mit 180° bogen an den vergaser anschließen

    - benzinfilter flußmäßig vor die pumpe einbauen, damit diese vor verunreinigungen geschützt ist

    so ein "setup" funktioniert in unserem estate seit > 100.000km bei allen temperaturbereichen (auch alpenpässe im sommer mit puck hintendran gehen...)

    hab vor 1 std am herkulesblick,abfahrt kassel nen grauen mini stehn sehn mit flipfront,denke war aus offenbach ,oderso,glaube hatte ne panne,war leider zu schnell,haette sonst angehalten,weiss einer von euch wer das sein könnte,überlege nochmal zurück zu fahren,ist aber 30 km entfernt!!!

    hab ja hier paar teile liegen,viellicht könnte ich helfen!!!

    gruss
    frank



    ...und das schwarz ist wirklich etwas grau geworden mit den jahren...

    träller "hoch auf dem gelben wahagen, sitz ich beim fahrer vorn..." jodel

    trotzdem danke für das hilfsangebot...

    wenige meter vor dem rastplatz ging der ölkühler kaputt (gerissen)
    nach reichlicher schrauberei mit improvisationstalent (aus gürtel und wasserpumpenzange einen ölfilterschlüssel machen, usw) hätte ich fast aus eigener kraft weiterfahren können, wenn die stets mitgeführte dichtung des ölfilter sockels nicht total ausgehärtet gewesen wäre und somit undicht...:scream:

    besser war aber der auftritt des ADAC...von dem rastplatz zum stützpunkt nach kassel war ja kein problem und ging auch recht zügig. dann mini abgeladen und auf einen anderen transporter aufgeladen um mich und mein auto nach hause zu bringen. wenige km später auf der autobahn macht das (frisch reparierte) transportgefährt "klack, klack, zisch, klack, pfeif...usw)...also rastplatz anfahren (kam mir irgendwie bekannt vor:D) und auf ein ersatzfahrzeug warten...dann mini wieder umladen (der 3. transporter an diesem tag) und weitergehts.



    @löwenrudel: alles richtig gemacht -> DANKE!!

    ...habe jetzt mal eines der vielen haynes zu rate gezogen.

    der typ 3 hbz ist der ab 1984? verbaute, erkennbar an zwei unterschiedlichen anschlussgewindegrößen (größerer anschluss unten)

    dieser hbz hat keinen pressure switch! demnach auch keinen spacer...;)

    der typ 2 hat einen pressure switch...aber den hats im red hot nicht mehr gegeben.

    so ganz genau weiß ich auch nicht, was damit gemeint ist...

    ...aber:

    - "renewal" beschreibt eine erneuerung des hbz. nicht aus und einbau desselben zylinders.

    - undichtigkeit im system/leitungen ist immer durch flüssigkeitsaustritt erkennbar. ist alles trocken, kann demnach auch keine luft eindringen.

    welche bremsanlage ist denn genau verbaut und was wurde daran gearbeitet?

    ...

    fehler: die ablasschraube nicht vom ölschlamm befreit!

    -> bremsenreiniger in einen behälter sprühen und den magneten "durchschwenken", bis alles öl und dessen schlamm ausgewaschen ist.

    nach so einem prozedere sieht das alles halb so schlimm aus.

    und somit wäre dieser abrieb wieder völlig OK.

    nur mit den reinen spänen am magneten, lässt sich eine aussage treffen (wenn nicht gerade ein halbes kugellager dranhängt):D

    und zum thema ölsatz lesen:

    - das öl in eine saubere wanne ablassen.
    - öl für 2-3 stunden ruhen lassen
    - öl in ein anderes gefäß laaangsaaam umfüllen
    - bodensatz mit einer (hellen) taschenlampe untersuchen.
    jetzt sieht man den nicht-magnetischen abrieb (messing, alu, usw..)

    dies braucht aber etwas erfahrung um die menge an abrieb beurteilen zu können. hat man diese aufgebaut, lassen sich einige schäden schon im vorfeld gut erkennen.

    ...und die ganz guten können sogar das wetter vorhersagen:D:rolleyes:



    -> weitermachen!

    ...zum verständnis:

    runterschalten in den zweiten gang sollte immer möglich sein. ist es nur ab einer bestimmten geschwindigkeit geräusch und problemlos möglich, ist das ein indiz für einen beginnenden schaden der synchronisierung.

    natürlich (!) sollte man nicht bei hohen geschwindigkeiten die niederen gänge beim herunterschalten "hineinreißen", sondern der (vergleichsweise) uraltkonstruktion die nötige zeit geben, drehzahlen anzupassen. das geht ganz prima, wenn man den schalthebel langsam und mit nur leichtem druck in den gewählten gang, bzw. seine "gasse" einlegt, bis man einen widerstand spürt. in dieser position 1-2 gedenksekunden verharren und dann den gang vollständig einlegen.

    ...und wenn die synchronisierung ganz im "dutt" ist, sollte man lernen, bis zu einer getriebeüberholung, mit zwischengas zu schalten;).