Face the facts!
An der allgemeinen "Geiz ist Geil" Mentalität werden wir nichts ändern. Leider!
Und selbst wenn wir uns alle (die sich angesprochen fühlen) selbst verpflichten uns diese Mentalität nicht zu eigen zu machen, wird es an der Gesamtsituation nicht viel ändern. Wirtschaftskrise, Umweltprämie, Rabattschlachten ... alles wird dazu beitragen, das der Mini-Markt mit grossen Schritten kleiner wird.
Im Durchschnitt werden Teile zukünftig teurer und schwieriger zu bekommen sein und der Mini wird sein Image als "preiswertes Fahranfängerauto" endgültig ablegen müssen.
Da wird sich die Spreu vom Weizen trennen: diejenigen die ihren Mini ernsthaft behalten wollen, werden auch weiterhin ihre Motoren, Köpfe und alles andere kaufen, zu Preisen wie sie eben angeboten werden.
Aber all die, die sich 14 Tage einen Kopf darüber machen wie man einen Startknopf verbaut, während Frontmaske und Scheibenrahmen dahinrosten (willkürlich gewähltes Beispiel!) werden sich eh früher oder später von ihrem Auto trennen müssen. Für die mag die "Geiz ist Geil" Mentalität der richtige Weg sein, um das Ende des Hobbies um eine Saison hinaus zu schieben.
Mini-Teilekauf ist Vertrauenssache! Jeder der ernsthaft Mini fahren will sollte sich darüber klar sein das er eine langjährige Bindung eingeht, die von einem Geben und Nehmen geleitet werden sollte. Es müssen BEIDE Parteien mit dem "Geschäft" zufrieden sein und damit leben können.
So... philosophisch genug? 
Ich bin froh das ich so hilfsbereite Leute kennen gelernt habe, die mir helfen meine Minis am Laufen zu halten, und noch mehr froh darüber, über den Mini tolle Freunde gefunden zu haben, das die damit verbundenen Kosten nahezu irrelevant sind.
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... wie ich finde!
und das fettgedruckte ist ein grund dafür, dass sich firmen dagegen entscheiden "über den tellerrand" zu schauen, damit der eigene anspruch an sich und die zufriedenheit der kundschaft im vordergrund steht.
ich denke dass ein jeder es im täglichen leben merkt: gute beratung und ausgesuchte, qualitativ hochwertige ware gibt es nicht beim "sonderposten/restposten-wir verkaufen alles-verkauf", sondern im mittelständischen fachhandel, der sein handwerk versteht.
die "geiz ist geil"-werbespruch-erfinder sind dafür m.e. ein gutes beispiel. eine derart lausige beratung und "kunde droht mit auftrag" mentalität habe ich selten erlebt. aber diese firmen überleben, da sie auf den preis drücken können und der kunde in erster linie (und auch aus bereits genannten gründen) zuerst auf den preis schaut. leider merken viele endverbraucher erst im nachhinein den unterschied zwischen preiswert und billig.
wie sagte ein wirtschaftswissenschaftler sinngemäß?
ein auf wachstum basierendes system hat in einem begrenzten universum langfristig keine chance.
recht hat er!!
solange konzerne nicht bei "ihren leisten" bleiben können und aufgrund der im moment herrschenden "gesetzte der wirtschaft" expandieren müssen, damit der aktionär zufrieden ist und der manager sich noch mehr millionen gönnen kann, solange wird langfristig
- der mittelstand geschwächt
- die kluft zischen arm und reich vergrößert
- das unausweichliche ende mit großen schritten näherkommen
um longman und um jeden anderen traditionsbetrieb ist es jammerschade, wenn er von diesen falschen entwicklungen des marktes überrollt wird.
von daher ist es mir scheixx egal, was miniteile woanders kosten. ich supporte meinen local dealer und wenn ich mir was nicht leisten kann, dann muss ich es entweder lassen oder darauf sparen.
warum man in einem segment, welches immer schmäler wird, langfristig ein partnerschaftliches verhältnis zu einem händler braucht, werden diejenigen merken, die keines haben...und das ist in allen segmenten so!
meine meinung!