Beiträge von Madblack

    Hallo zusammen,
    ich bin gerade dabei meinen Mini (Clubman Estate Bj. 1977) komplett zu zerlegen. Morgen will ich den vorderen Hilfsrahmen rauswerfen (aber schmeiß ihn nicht gegen die wand...:D)




    kleinen tip noch:

    - nachdem die schraube aus der lenkstangenverzahnung entfernt ist, einen schlitzschraubenzieher parallel zur lenkstange in den schlitz der verzahnung einführen und mit ein paar gefühlvollen hammerschlägen den schraubenzieher eintreiben. das dehnt die verbindung zwischen lenkstange und getriebe etwas auf und dann lässt sich beides einfacher voneinander lösen;) (manchmal hängen die beiden seeehr aneinander:D)

    viel erfolg beim projekt!!!

    ...mit dir:D, aber eigentlich sollten wir dir dankbar sein, nimmst du doch einen großteil der "flottenunzuverlässigkeit" im mini-sektor auf deine schultern:D:rolleyes:...und wir fahren einfach weiter:p....

    spass beiseite:

    - unterdruckleitung vergaser/verteiler dicht? winkelstücke eingerissen?
    - verteilerfinger korrekt aufgesteckt? nicht die richtung, sondern bis zum anschlag aufgesteckt?
    - wie sind jetzt die einstellwerte der gewechselten teile (schliesswinkel, ZZP) irgendwas verstellt?
    - schwimmerkammernadelventil schadhaft?
    - wie sehen die kabelschuhe im niederspannungszündsystem aus?

    viel erfolg!!

    ...und nichts für ungut!!:D

    Up!

    >> P.S. Wo wir gerade schonmal dabei sind. Haben die Radkronenmuttern an der Hinterachse (die unter dem Blechdeckel) ein zölliges Maß? Hatten das mit ner metrischen Nuss getestet und die saß gar nicht mal schlecht. Wenn ja, welches zöllige Maß? <<

    ...zölliges maß:

    kronenmutter hinten: 15/16" oder 23,8mm. da habt ihr mit sicherheit die 24mm nuss erwischt, oder?;)

    und ausserdem hinten obacht geben: rechte fahrzeugseite rechtsgewinde, LINKE fahrzeugseite LINKSgewinde

    ...war das beim (echten) mini MKII für deutschland die gültige kennzeichenleuchte. bild habe ich jetzt leider keines...

    aber in irgendwelchen ersatzteilkisten habe ich noch sowas...also wenn ein bild nur von den leuchten reicht....sag bescheid!!

    edith: sehe gerade du schreibst "vom mini MKI seitlich angebracht"...also die beleuchtung, die ich meine sieht etwas anders aus...

    ...so eine eigenschaft ist mir in der ganzen modellreihe "mini" unbekannt.

    es gibt eine besonderheit der "matching numbers", soll heißen, dass ein fahrzeug von damals auch noch heute mit den bauteilen (motor, getriebe, usw.) ausgestattet ist, mit welchen es das werk verließ. also ein originalzustand, den die einzelnen komponenten im bezug zum fahrzeug darstellen.

    natürlich kann man anhand der motornummer zuordnen aus welchem modell (und bei sehr ausführlichen informationsquellen auch aus welchem baujahr) ein motor stammt.

    ...du bist also schon am schrauben und fahren gewesen???!!!

    wer soll das wissen?:confused::D

    zu fahrwerk:

    -hilfsrahmen vorn festlegen, d.h. die gummilagerung gegen feste befestigungselemente austauschen.
    - hilo's einbauen (im allgemeinen sprachgebrauch "gewindefahrwerk") in diesem zug werden die knuckle-joints (kugelköpfe) erneuert und die federgummis auf zustand geprüft.
    - stoßdämpfer erneuern, ggfs. einstellbare verwenden (s.u.)
    wenn es sportlich voran gehen soll zusätzlich
    - negativsturz an allen achsen
    - einstellbare zugstreben

    auf jeden fall eine penible achsvermessung mit den jeweiligen einstellwerten für das jeweilige fahrwerk!!!

    über die suchfunktion wirst du im übrigen kiloweise information finden.....;)

    ...bumm, bumm, bummm....:D

    der H-gurt geht im optimalen fall von der rückenlehne aus (unter der kopfstütze) bis auf wenige grad versatz gerade nach hinten weg. so wie das bei deinem mini aussieht, landest du dann direkt in der verkleidung des "lautsprecherchens". so ist das also nix....

    ein käfig/rohrgestell oder was auch immer hilft THEORETISCH nur dann, wenn es direkt hinter den sitzen quer verläuft. da kamm man aber keine automatikgute mehr dran befestigen, da die abstände dann alle viel zu kurz sind. ein starrer H-gurt wird dann auch nach einer sonderanfertigung schreien aus demselben grund...

    mal über ein paar gescheite sitze nachgedacht und gut ist?

    lieber in den originalgurten hängen wenns kracht, als mit einem racing H-gurt durch die scheibe fliegen....

    hallo rené,

    bevorn es ans tunen von einem (entschuldigung) "siebthand-möhrchen" geht, sollte karosse, elektrik und technik erst einmal durchgearbeitet sein.
    soll heißen, erst einmal mit der mini spezifischen technik vertraut machen, überlegen was der mini nach dem tunen besser können soll als vorher und dann gezielt einzelne baugruppen nacheinander abarbeiten, nach budget und arbeitsaufwand. vorteilhaft um beurteilen zu können, wohin die reise gehen soll ist, wenn man den mini erst einmal ein paar hundert km gefahren hat...

    ich würde (nach der erfahrung die ich heute habe...) zuerst:

    - die karosse genau untersuchen, bzw. hier entscheiden, ob mit der derzeitigen karosse noch ein längerer weg beschritten werden kann;). dabei steht der finanzielle aspekt im vordergrund, da die anbauteile weiterverwendet werden können.

    - fahrwerk und bremsen kontrollieren. hier eventuell schon verbesserte/einstellbare bauteile verwenden (einstellbare zugstreben, negativarme, gute bremsscheiben, verbesserte bremsklötze, usw.)

    - dann kann man je nach zustand des motors über ein tunen erst nachdenken. dazu sollte man folgendes über den motor wissen: laufleistung, kompression, ölverbrauch, getriebezustand (späne an der ölablasschraube?, geräusche?) merke hier: eine alte oma wird durch neue turnschuhe auch nicht mehr auf dauer schneller...:D:rolleyes:


    soweit so gut. zum thema "das ich gleich die ein.-auslässe bearbeite?" gibt es einen mehrseitigen thread relativ aktuell:

    https://www.mini-forum.de/motor-10/kopfb…ngts-48851.html

    viel spass mit dem neuerwerb!!


    ...und immer dran denken, wie der bauer die klöß' ißt: aan nach dem annern:D

    ich bocke hinten an den originalpunkten...vorne dort, wo die zugstreben festgeschraubt werden.
    (drauf achten das die zs. nicht verbogen werden)

    Max



    ...ist bei der limousine die wagenheberaufnahme;)

    die von anderen herstellern bekannten aufbockpunkte für rangierwagenheber oder hebebühnen gibt es in dieser form beim mini nicht...

    die kleinen aufgeschweißten bleche am vorderen und hinteren wagenboden/übergang schweller dienten der fixierung der karosse auf dem montageband.
    hinten tragen sie zwar das fahrzeuggewicht beim aufbocken, vorne jedoch nicht!!

    so wie maxsilvie das aufbocken beschrieben hat, ist es genau richtig!!



    gruß zurück kollege:D:rolleyes:

    ...was war doch gleich mit RTFM gemeint???:D

    Zitat

    Und ich habe beim Zusammenbau vielleicht zwei Fehler gemacht:
    1) Ich habe den Schmierfilz der Kontake mit WD40 behandelt, ANSCHLIESSEND habe ich in der Bedienungsanleitung gelesen AUF KEINEN FALL ÖLEN!!! ja, wozu soll denn der filz sonst da sein?????? ob WD40 das geeignete schmiermittel ist, wage ich zu bezeifeln. ich verwende hier immer 2-3 tropfen motoröl (mineralisch:D)

    Und 2) Ich hatte recht schwarze Zündkerzenbilder, da habe ich den Vergaser im ausgebauten Zustand "magerer" gedreht, sprich den Düsenstock 1/4 Umdrehung rein gedreht...zudem sprang er immer ohne Choke an, auch ein Indiz, das er zu fett eingestellt war. Und: unter Last lief er ab einem gewissen Punkt bei weiter Gas durchtreten eher widerwilliger...eigentlich alles Anzeichen für eher zu fette Grundeinstellung.

    Morgen geht es wieder mit dem MINI ins Büro, am Abend steht ohnehin bastln an, da werde ich erstmal den Vergaser MAGERER!!!! stellen und einen Blick in den Verteiler werfen.



    viel erfolg beim bastln!!

    ...hätte ich jetzt gesagt, dass das ein-wege-ventil zwischen ansaugbrücke und servo defekt ist. dann aber müsste auch im stand die drehzahl abfallen bei bremsbetätigung...

    vermutung: evtl ist der vergaser sehr mager eingestellt? beim starken verzögern sinkt das kraftstoffniveau in der düse, da der sprit "ungünstig" in der schwimmerkammer verteilt ist (schwappt nach vorn)

    die vermutung stützt sich auf hs4 erfahrungen, wo bei kurvenfahrt das gemisch abmagert, aufgrund der position der schwimmerkammer (seitlich).

    andernfalls mal den servo-unterdruckschlauch abklemmen, den anschluss an der einlassbrücke dichtsetzten und ein paar probebremsungen machen.

    versuch macht kluch;)

    viel erfolg!!



    bei den federgummis gab es ab 1976 mit der einführung des gummi gelagerten hilfsrahmens eine änderung des gewindes.

    bis 76 war es ein zölliges (9/16 UNF, glaube ich)
    und danach war es ein metrisches (M14, weiß ich)

    weiterhin viel erfolg!!