...ruhe gelassen, der "angebliche" dehnbolzen...
also: wie auf zig seiten im web ersichtlich, weist ein dehnbolzen eine definierte schaftverjüngung auf, die sich elastisch streckt, wenn sich das verschraubte material entsprechend verändert.
http://www.allesvonhoch.de/de/images/prod…ehnschraube.jpg
- die im bremssattel verwendeten schrauben sind mit einer kopfmarkierung entsprechend "Grade 5" versehen, welches der zugfestigkeit 8.8 entspricht.
- die schrauben haben KEINEN verjüngten schaft, im gegenteil der schaft ist so kurz, dass sich da noch nicht einmal eine definierte verjüngung anbringen ließe.
- meiner vermutung nach soll nur der hersteller die sättel trennen, damit sichergestellt ist, dass die schrauben mit klebstoff zur sicherung eingesetzt werden.
- ich habe eben von zwei 10" sätteln unterschiedlichen alters die schrauben entfernt. das lösemoment war derart lächerlich gering, dass eine (mögliche) streckgrenze noch lichtjahre entfernt ist/war. m.e. wäre auch durch erwärmung des sattels keine streckgrenze erreichbar...
- ich bekenne mich dazu IMMER die sattelhälften zu trennen und habe auch nach >300.000km noch keinen ausfall eines sattels erlebt. diese KM zahl wurde mit 4 unterschiedlichen minis zurückgelegt, sind also 8 überholte (und getrennte) sättel und somit 16 wiederverwendete schrauben...
obenstehendes wurde genannt, damit sich ein jeder überlegen kann, was er mit seinen sätteln machen will/soll/kann.
selbstverständlich MUSS man keinen sattel zum überholen trennen, es ist nur wesentlich einfacher;).
zu verdeutlichung noch ein paar bilder...
...im übrigen sind bei den 4-kolben cnc gefrästen zubehörsätteln aus alu auch keine dehnbolzen eingesetzt....