Meiner Meinung nach ist der Sinn dieser Bohrungen Druckausgleich während des Betriebs herzustellen. So kann Öl, was durch die Lager in den Raum vor dem Simmerring gelangt, zurückfließen. Dadurch wird wie gesagt verhindert, dass sich dort Druck aufbaut, dem der Simmerring nicht standhält. Somit ist es eigentlich fast egal wo die Bohrungen sind.
Beiträge von Horzi
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Was Minispares betrifft habe ich das mit dem Thema Fettrohre vielleicht zu isoliert betrachtet. Eine Fertigung davon würde MS aber bestimmt nicht überfordern, wenn man sieht was die sonst für komplexe Teile nachfertigen oder sogar entwickeln. Ansonsten stimme ich Ihnen zu, dass deren Engagement ein Glücksfall für die Szene ist.
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Mit meinem Thread wollte ich ersteinmal Rat einholen und anschließend meine Lösung kundtun. Auch wenn das kein kritisches Thema zu sein scheint, lebt ein Forum ja von Informationen. Die Reparatursätze, die ich bekommen habe, sind ansonsten auch gut und grundsätzlich verwendbar. Wenn ich nicht über die etwas zu kurzen Achsen gestolpert wäre, hätte ich mir das auch nicht genauer angesehen. Dass sich ein Axialspiel ergibt ist meiner Meinung nach sehr wichtig, weil sonst selbst mit hohem Druck nicht richtig abgeschmiert werden kann.
Das labile Plastikfettrohr wird dann noch früher versagen. Ich finde es überhaupt schade, dass sich z.B. nicht mal Minispares dazu erbarmt Metallfettrohre nachzubauen. Man bekommt zwar welche aus Kleinserienproduktion in Deutschland , aber sind ungefähr so teuer wie der ganze Reparatursatz. -
Interessant...das macht Sinn. Anscheinend ist es ja Glückssache, wenn es von vorneherein passt. Ab Werk war das wohl ok, aber die Streuung bei den Rep. Sätzen ist schon heftig.
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Noch eine Ergänzung...ich werde die alten Anlaufscheiben verwenden. Die sind deutlich solider und gut erhalten als vom Repsatz, weil gehärtet und plangeschliffen. Die neuen sind zwar sauber abgedreht aber nicht oberflächengehärtet.
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Mein Teilelieferant hat mir freundlicherweise 2 neue Achsen geschickt. Die sind zwar etwas länger, aber immer noch zu kurz. Anscheinend kommen hier so ungünstige Toleranzen zusammen, dass ich improvisieren muss. Die Lösung sind Ausgleichsscheiben DIN 988 13×19. Diese gibt es in diversen Dicken. Damit habe ich das Axialspiel auf ca. 1/10 mm einstellen können.
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Ich hoffe ja nicht, dass die Achsen in den Reparatursätzen extra kürzer sind, weil die Hersteller den Verschleiß der Anlaufflächen entgegenwirken wollen. Ich versuche jetzt erstmal passen Achsen zu bekommen.
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Meine Schwingen haben kaum Verschleiss, Hauptgrund für die Aktion war die Umrüstung auf Metallfettrohre. Sogar die alten Brozebuchsen konnte ich drinnen lassen.
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Beim Überholen meiner Schwingen habe ich jetzt festgestellt, dass die neuen Achsen ca.3/10 mm zu kurz sind. Bei Montage am Fahrzeug werden die Schwingen regelrecht eingespannt und sind sehr schwergängig. Ist dieses Problem bekannt oder ist das bei mir ein Einzelfall?
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Einziehen geht auch sehr gut mit einer Gewindestange!
Bild ist zwar noch nicht frei aber von deiner Beschreibung her ist es kein Richtiger Vorteil mit dem Werkzeug, außer man hat Metall fettrohre verbaut. Oder sind die so stabil das man mit ihnen das Lager raus treiben kann?
Also meine Vorgehensweise ist zum schwinge überholen, zerlegen bis auf Lager, hülse, fettrohr. Dann die Hülse längs mit ner Druckluft Säge oder ähnlichem 2 mal der Länge nach eingeschnitten. Dann mit einem Schraubenzieher die Hülse teilen und nun geht sie mit einer Spitzzange gut raus. Anschließend mit der langen Verlängerung der 1/2" Knarre die Hülse und das Lager von der Außenseite raus treiben. Das fettrohr geht da natürlich kaputt und die Reste lassen sich ganz gut raus holen wenn die schwinge rechts und links leer ist. Fett wie schön beschrieben kurz erwärmen zum rausholen, anschließend mit bremsenreiniger reinigen.
Einbau ist dann easy und geht bis auf das reiben der Hülse relativ fix. Also erst Hülse rein treiben mit am besten einer Presse oder zur Not einen Hammer auflegen und mit nem andern sie vorsichtig rein treiben. Dann reibahle ansetzen und los. Natürlich muss sie fluchten sonnst geht die Welle am Ende nicht schön rein. Dafür hab ich mir ne Führung gedreht die auf der lagerseite eingeschoben wird. Sobald die Welle schön geschmeidig, saugend .... wie auch immer man das beschreiben soll
ist ne Gefühls Sache! Halt ohne spiel! Schwinge drehen und dann fettrohr rein. Selbes spiel mit dem Lager am Ende! Und natürlich richtig rum rein bringen
Das ist so im groben pro schwinge wenn nichts klemmt ne Sache von 20 Minuten ca.
Und sorry die Fehler... schreib vom Handy aus und sehe immer nur ein Wort auf dem Display... hoffe man versteht was ich sagen will :p -
Bei der Gelegenheit ist der Einbau eines Fettrohrs aus Edelstahl sehr zu empfehlen. die Plastikrohre halten den Druck der Fettpresse kaum bis gar nicht stand. Als Konsequenz pumpt man die Schwinge voll. Die wird dadurch erstmal 0,5 kg schwerer und das Fett kricht überall raus. Eine Seite habe ich grade überholt - Riesen Schweinkram das Fett rauszuholen, ging mit Druckluft und einem dünnen gebogenen Rohr ganz gut.
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Ich habe schon seit Ewigkeiten ein Hüco Pumpe verbaut. Die hat mehrfach lange Standzeiten von teilweise über einem Jahr ohne Probleme überstanden.
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Hallo, interessante Anlage! Ich frage mich nur wie man die synchronisiert. Das Verbindungsgestänge scheint, anders als bei der 2 fach HS4 Anlage, starre Mitnehmer zu haben.
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Der Hinweis mit der Noname Zündanlage gibt mir noch zu denken...kann man bei der der Geberring auf der Verteilerwelle 90° weise verdrehen? Das würde ich dann noch mal versuchen. Eine kaputte Verteilerkappe hat mir auch mal das Leben schwer gemacht. Das kann auch im Zusammenspiel zum Problem werden, weil bei einigen kontaktlose Zündanlagen, der Sensor auf der Grundplatte verdreht sitzt. Der Verteilerfinger ist dann schon fast am Kontakt vorbei, wenn der Zündkunke uberspringt. Die Kappe verschleisst dann im Zeitraffer. Das kann man sehr gut erkennen an den stark einseitig abgebrannten Kontakten in der Kappe.
Der Motor läuft dann zwar aber eben nicht gut. -
Eine Möglichkeit fällt mir noch ein...vielleicht verbrennt er auch Öl in dem Zylinder, weil irgendwas schief gelaufen ist bei der Überholung.
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Ja, den Blechring kann man abmachen. Ich habs genauso gemacht und funktioniert seit Jahren.
Alles anzeigenHi,
ich wollte den beiden A-Serien Motoren, die ich grad aufbaue, eine Riemenscheibe von A+-Motoren gönnen, da die besser dämpfen. Leider ist da bei den späteren Riemenscheiben das Schleuderblech innen im Weg, da das Kettengehäuse an den alten Motoren breiter ist. Wusste ich vorher auch nicht...
Ich hab dann die Vernietung gelöst und die Schleuderscheibe entfernt:
Gehe ich recht in der Annahme, das die drei Niete nur die Scheibe gehalten haben? Das hält nicht die ganze Gummikontruktion zusammen, oder? Denn dann hätte ich jetzt Angst, das sich die Riemenscheibe in ihre Teile zerlegt. Das innere Teil sieht aber so aus, als wäre es massiv und nicht zusammengesetzt. Darauf ist anscheinend die Gummilage geklebt, auf der der äussere Teil sitzt.
Lange Rede, kurze Frage: die Riemenscheibe ist so einsetzbar, oder?
Grüße
Andreas -
wieso gibt's du denn die Teile in eine Werkstatt, wenn du selbst was lernen willst...für den Radlagertausch braucht man beim Mini keine Presse. Raus bekommt man die Aussenringe mit einem Dorn und sachten Schlägen, Achtung nicht verkanten! Und rein bekommt man die neuen Lager mit einer großen Nuss z.B. Der Distanzring muss evtl. angepasst werden. Vorzugsweise ist er zu dick, dann kann man ihn abdrehen. Dazu wird das Axialspiel mit einer Messuhr ermittelt. So hab ichs vor gut 15 Jahren gemacht unf es hält bis heute. Und noch was...wenn das Lager bei der Montage klemmt, liegt das nicht am Antriebsgelenk!
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Er hat bestimmt das um 10mm kürzere Schaltgestänge vom 1000er verbaut. Wenn der 1300er Rahmen verwendet wird, bekommt man das nur mit Gewalt zusammen und funktionieren wird das auch nicht gut.
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Genau richtig..." eincremen" mit einem Motorsilikon reicht. Dadurch werden feine Riefen abgedichtet. Vor dem Einsetzen kurz Ablüften lassen, dann hält die Dichtung und "schwimmt" beim Anziehen nicht aus den Dichtflächen.
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Kleine Klugschiss nebenbei:
Ein Drehmomentschlüssel ist nicht zum Lösen von Schrauben gedacht!Ansonsten findest Du die Anzugsmomente in Manual, der link zur Datei wurde hier schon mal gepostet.
Das Handbuch empfiehlt sich unbedingt für alle die selbst am Mini schrauben wollen!
"Dome" benötigen eine 1 5/16" Nuss

Drehmomentschlüssel wäre praktisch zum Öffnen und Anziehen.
Und UNBEDINGT überall zwischen Alu und Karosserie Kupferpaste hinschmieren (Korrosion)!