Beiträge von Horzi

    Da stimme ich Dir zu. Grade deshalb muss ja auch die Konusverbindung penibel angepasst und montiert werden.Ansonsten geht die noch schneller kaputt.Mein Motor hat auch knapp 100PS und 115Nm! Aber keine erleichterte Kurbelwelle.
    Wie gesagt keine Probleme bisher, Das konnte ich mehrfach kontrollieren,weil ich den Motor wegen anderer Probleme demontieren musste.

    Meine Meinung:

    ich bin bei HOT, das es sich hier um hochfrequente Schwingungen handelt. Die Rennmotoren werden in der Regel mit einer starren Riemenscheibe (oder ohne) ausgerüstet, was dem ganzen System zu mehr Schwingneigung verhilft.
    Die Lastwechsel durch be- und entschleunigen im Fahrbetrieb sind im Vergleich zu den Kräften eines zündenen Zylinders viel zu langsam. Ich denke eine nur dreifach gelagerte Welle, die ursprünglich mal für ca. 30 bis 40 PS gedacht war, wird bei 100PS wie ne Stimmgabel mit nem Hammer zu Schwingungen angeregt, die sich einfach kaum dämpfen lassen. Wenn du es schaffst irgend etwas in der Kombination Schwungrad-Welle-Kupplung in der Resonanzfrequenz anzuregen, dann können diese Effekte sicherlich auftreten.
    Diese Resonanzfrequenz dürfte aber bei spektraler betrachtung erkennbar sein.
    Diese wird auch bei jedem Motor aufgrund von Bauteiltoleranzen verschieden sein.

    Ich würde mal einen Klopfsensor verbauen und ne spektrale Aufnahme der beteiligten Frequenzen im Vollast-Betrieb machen.

    Mann könnte auch mal versuchen ein 2-Massen Schwungrad zu verwenden, um Motor und Getriebe zu entkoppeln, aber das dürfte schwierig zu bekommen sein :)

    Kurbelwelle/Schwungrad sind über den Konus kraftschlüssig verbunden. Über das Anzugsmoment des Mittelbolzens wird eine definierte Reibkraft an den Konusflächen erzeugt, wodurch der Motor sein Drehmoment übertragen kann. Die Monagepasten die ich kenne, haben eher reibungsmindernde Eigenschaften und somit nichts bei dieser Verbindung zu suchen, im Gegenteil ich entfette sogar.
    Wichtig ist eine möglichst gute Passung der Konen, die lässt sich über Einschleifen mit feinen Schlefpasten herstellen. Das ist mühselig, aber manchmal notwendig. Das Tragbild kann man mit zwischendurch z:B mit einem Edding prüfen. Dazu einfach einen Längstrich auftragen und das Schwungrad druafstezen und gegeneinander verdrehen. Beim Einschfeifen kann in der Schwungradbohrung zum engen Durchmesser hin eine Kante entstehen. In dem Bereich muss man freischleifen, ansonsten stosst dort die Kante des Kurbelwellenstumpfs an, und der Konus wird nicht richtig aufgespannt. Wenn alles passt kann das Schwungrad mit eine leicht erhöhten Moment angezogen werden, 170 Nm sind OK. Das sind Erfahungen, die ich gemacht habe, und keine Probleme bisher.

    Naja,das stimmt nur bedingt. Rattern, klappern im Leerlauf kann auch bei intaktem Zwischengetriebe auftreten wenn beispielsweise Sportnocken zum Einsatz kommen. Der Motor läuft dann bei niedrigen Drehzahlen prinzipbedingt unrund. Das äussert sich dann auch durch Klappern.

    Wenn man es hört, ist es schon zu spät.... Ein Zwischenradschaden hört man im Stand bei gelöster Kupplung rattern/klappern. Tritt man die Kupplung, ist es ruhig. Ganz ähnlich, wie das Ausrücklager der Kupplung.
    Gegenmaßnahmen, das Zwischenrad richtig einstellen. Wurde leider auch ab Werk nicht immer so korrekt gemacht :headshk:. Das wohl korrekteste Spiel liegt zwischen 0,1 und 0,15 mm nach den Profischraubern hier. Die Handbücher geben ein etwas großzügeres Spiel (0,075 - 0,2 mm) an. Aber das alles steht weiter vorne im Threat ja schon beschrieben.
    Eine weitere Maßnahme so einen Schaden vorzubeugen ist, das richtige Öl zu verwenden (siehe Ölthreat:eek:) und vor allem die Wechselintervalle nicht zu überschreiten und das Öl wirklich warm fahren, bevor man die Leistung voll abruft.

    Schade,dass sich meine Leidensgeschichte bezüglich Motoraufbau wiederholt...auch ich kann ein Lied davon singen, mehr per PN bei Interesse.

    Noch eine kleine Anekdote von wegen Teilealter. Die BMW Motorsportabteilung hat vor zig Jahren extra alte Motorblöcke vom Schrott bzw. aus dem AT genommen um Rennmotoren darauf aufzubauen. Der Guss dieser Motorblöcke hat sich über die lange Alltagsnutzung beruhigt und bot somit eine bessere Basis als ein frischer Block.

    Die Wärmeausdehnung ist meiner Erfahrung nach Schuld an dem gelösten Halter.Der Krümmer wird reichlich länger im Betrieb.Bei starrer Verbindung gibt es Spannungen denen der Halter bzw. die Schrauben nicht lange gewachsen ist.Also unbedingt eine Lasche zwischen Halter und Schelle bauen, damit die Längung aufgenommen werden kann.

    Der Titel sagt eigentlich schon alles...
    Stahlfelgen sind ja normalerweise problemlos eintragbar (fahre schon lange legal LP 918). Bei Aluminiumfelgen sieht das leider eher düster aus. Ich dachte an Felgen in ca. 5x10, z.B. ganz klassisches Minilite Design oder die Rose Petals. Auch die GB Flegen finde ich ganz ansehnlich und preiswert. Mit dem Festigkeitsgutachten dafür war ich mal bei TÜV, um mich zu erkundgen. Der Sachverständige hat leider gleich abgewunken.
    Also wer weiß was?

    Diese Aussage provoziert mich einfach zu einem Kommentar....
    Für mich hört sich das an, dass Du erstmal bewusst die gleichen zweifelhaften Teile wie die Engländer verkaufst und nur im Reklamationsfall die ordentlichen rausrückst. ... Schlechte Werbung!
    Mein Cross pin diff von Minispares ist nebenbei bemerkt einwandfrei

    Ich habe ausserdem die Erfahrung gemacht, dass Reklamationen in Deutschland und England gleich gut/schlecht reguliert werden. In Deutschland geht es lediglich etwas schneller.

    Minispares hat anscheinend tendenziell die bessere Qualität und bessere Dokumentation als Minisport.

    Im wesentlichen ist das ein standard A+ Getriebe. Die bessere Wahl ist eins vom 1000er Motor, weil die weniger belastet wurden und meist mit Motor ran für kleines Geld angeboten werden.
    Sehr viel interessanter sind die enggestuften Rädersätze der Cooper S u. der frühen MG Metro Modelle... allerdings sind die tatsächlich selten.

    Vorausgesetzt Du hast alles richtig gemessen, braucht bei Deinem Getriebe keine Beilage montiert werden. Falls nicht schon geschehen, solltest Du die Flächen auf Verschleiß prüfen. Bei Getriebeschäden dreht das Lager aufgrund von Blockaden durch Späne schon mal durch und "leiert den Sitz aus.

    Grundsätzlich bewirkt die Einstellung des Lagerhalters, dass das Lager mit einem definierten Druck minimal axial eingespannt wird. Das ist wichtig weil es das Festlager der Hauptwelle ist und ein Wandern im Sitz verhindert werden muss. Einige Spezialisten behaupten gerne, das man so die Lage der Hauptwelle einstellen bzw. verändern kann, das ist aber Quatsch.

    Die Reifen sind von 2008 (mit Schläuchen montiert), aber sehr wenig gefahren worden.
    4 Kolbenbremsen passen leider nicht, sondern nur die originale 7,5" Cooper S oder Inno Cooper Bremse.
    Die ET muss ich nachmessen.

    Tja, das geht leider nicht...
    Nur die Cooper S- oder Trommelbremse passt in Kombination mit dieser Felge.
    Wobei die Cooper S Bremse heutzutage relativ günstig nachrüstbar ist.