Vielleicht hatten diese Motoren ja ein suboptimales Grundkonzept?!
Beiträge von Horzi
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Bei welcher Drehzahl liegen die 12°v.OT an?
Die 286er finde ich persönlich grauslig für die Strasse und vor allem imStadtverkehr.@Metro
Man braucht keine Unterdruckdose! Mein Motor (RD1) läuft auch ohne einwandfrei!
Aldon rät sogar ab einer Verdichtung von 10:1 aufwärts von der Verwendung einer solchen ab! Ich halte die Leute von der Frma für durchaus kompetent und vertraue denen -
Wuchten aber bitte ohne die Kupplungsscheibe!
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...oder ein Hif 38, würde auch besser zu der Small Bore Ansaugbrücke passen.
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Mach Dir in einen Hartholz- oder besser Aluklotz eine runde Kerbe über Eck, die dem Rohrdurchmesser entspricht
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Natürlich gibt es auch da Toleranzen. Wenn man aber gleiche Muttern Schrauben verwendet und alle penibel reinigt sowie mit dem gleichen Öl schmiert kann man schon von gleicher Vorspannkraft ausgehen.
Die Anzugweise in Winkelgrad halte ich eigentlich auch für besser, weil man über den Drehwinkel eine Längung über die Gewindesteigung ausrechnen könnte und schlussendlich die Vorspannkraft wüsste. Ich habe mir diese Mühe aber noch nicht gemacht. -
Ein Gleichmäßiges Drehmoment wird an den Schrauben schon erreicht, aber die Vorspannkraft kann unterschiedlich sein, weil die Gewindereibung geölt und trocken sich unterscheiden.
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Ich messe das Spiel durch die Bohrung im Getriebe am Lagerzapfenende, dadurch minimiert sich der Messfehler durch Hebelwirkung im Vergleich wenn man am Zahnkranz misst. Ich mache dann auch mehrere Durchgänge und errechne eine Mittelwert. Das noch abschliessend zu demThema.
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Ich drück die Daumen. Du willst ja auch im nächsten Winter was zu basteln haben

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Ich habe einen Drehmomentschlüssel (Gedore) für richtig Geld.
Abgesehen davon messe ich das Spiel mit einer Messuhr und kann sehr wohl 1/100m feststellen. Das mit dem Toleranzfeld ist ja richtig, aber wenn man an der unteren Grenze und sogar leicht darunter ist wird das Spiel so eng, dass die Schmierung nicht mehr ausreichend gewährleistet wird und die Anlaufscheiben am Zwischenrad festfressen (selbst erlebt mit genau dem gleichen zu geringen Spiel).
Der Messfehler kann durchaus auch zu einem noch engeren Spiel hin gehen. -
0,09mm ist zu wenig Spiel, lieber knapp über 1/10mm einstellen.
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Bei meinen Original Hilos waren die Kugelpfannen auch dabei.
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Bei meinem ist es auch tiefer.
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3/100mm Verzug sind nichts worüber man sich Sorgen manchen muss. Wenn der Block nackig auf der Werkbank läge, könnte man ihn proforma planen.
Ich habe mich damals auch bei mehreren Motorenbauern erkundigt. Alle haben mir gesagt, dass bis 0,05mm Verzug kein Problem besteht und Planen nicht nötig ist. Wie gesagt, ich glaube Du hast ein Zündungsproblem.
Wenn die falsch steht bilden sich Hitzenester und es knallt an der schwächsten Stelle. Beim 1300er ist das meistens zwischen Zyliner 2 und 3.
Beim 1000er sind alle Steg fast gleich dick, deshalb kann die Schwachstelle auch bei 3 und 4 sein. -
Im Werkstatthandbuch werden auch Werte um 5000 1/min angegeben um die Verstellkurve zu definieren. Es hängt halt vom Verteilertyp ab. Anhand der Nr. auf dem Gehäuse und der entsprechendne Lektüre kannst Du ja mal vergleichen ob Dein Verteiler noch in der Toleranz ist. Ob der überhaupt für Dein Motorkonzept geeignet ist, ist auch noch zu bewerten.
Du fährst ja schon bei mittleren Drehzahlen mit ziemlich viel Frühzündung was durch die Unterdruckverstellung verstärkt wird. -
Die Standardkolben scheinen immer gleich zu sein und unterscheiden sich nur durch die Verdichtungshöhe. Wie gesagt beim 21253 0,3mm und bei einem niedrig verdichteten 21962 (Metro) ist es ca. 1mm. Optisch sehen die Kolben identisch aus.
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Ist bei 4000 1/min denn Verstellende?
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28° bei 4000 1/min hört sich nach ziemlich viel an.
Ich würde erstmal nicht mehr als 30° bei Verstellanschlag (ca. 5000 -6000 1/min je nach Verteiler) fahren. Klingeln hört man beim Mini Motor erst bei sehr extremen Zündwerten. Durch die allgemein laute Geräuschkulisse würde ich nicht danach gehen. -
Beim 21253 hab ich ca. 8ccm ausgelitert. Kolbenunterstand war mit den Kolben jedoch ca. 0,3mm.
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Eigentlich keiner.
Tuning heist ja im übertragenen Sinne Optimieren und das tut man auch wenn man einen Serienkopf überarbeitet, d.h. Gußgrate in den Kanälen entfernt, Brennräume angleicht und Ventile sowie Sitze mit Übergangswinkeln versieht. Das kann man alles selbst machen. Was darüber hinaus geht ist sehr anspruchsvoll und wohl mit Tunigkopf gemeint (also von einem Profi gemachter Kopf).