Beiträge von Horzi

    Wo ist das Problem, die Nockenwelle nach Herstellerangaben einzustellen? Die haben sich schon was dabei gedacht.
    Der Tipp mit der Zündung wird den Motor sicherlich zum Laufen bringen, aber richtig erst nur mit einem vernünftigen angepassten Verteiler. Ich habe das auch alles mal ausprobiert, das bringt nichts sondern kostet nur Zeit, Geld und frustriert letzendlich. Der bearbeitete Vergaser aollte auch wieder auf einen unversehrten Kolben zurückgerüstet werden. Diese Modifikation ist sehr fragwürdig. Das habe ich auch mal gemacht und der Motor lief danach absolut Sch***. Mit einem heilen Kolben war alles wieder gut. Wenn dann macht das vieleicht bei einem Rennmotor sinn, der fast nur digital arbeitet (Vollgas oder aus).
    Deine errechnete Verdichtung ist ziemlich hoch. Welche Kolben sind verbaut?
    Ein guter Serienkolben (z.B. AE 21253), sollte max mit 10,5:1 Verdichtung betrieben werden, ansonsten hast Du nicht lange Freude.
    Sind die Kipphebel wirklich gesintert? Buchsen hatten eigentlich nur die Blechpressteile oder die Geschmiedeten, was in beiden Fällen nicht das schlechteste wäre. Falls noch Geld über ist, ist eine HHKW mit Rollenspitze ein feines Upgrade...
    Ich gebe Dir hier nur Tipps aus meiner Erfahrung, vielleicht hilft es Dir ein wenig Deinen Motor zum Laufen zu bringen.
    Gruß
    Martin

    Ich habe gestern die Verdichtung von meinem Motor (Laufleistung ca. 20.000km) im betriebswarmen Zusrtand gemessen und auf allen Zylindern 15 bar. Die Verdichtung liegt bei ca. 10,4:1 (neuer BP7 Kopf von Mini-Mania, Top Teil!!!). Kalt habe ich die Kompression noch nie gemessen. In den Handbüchern, die ich so gelesen habe, ist immer nur vom warmen Motor die Rede.
    Wie kommst Du eigentlich auf so einen weiten Bereich der errechneten Verdichtung (10,5 - 11,2:1). Ist da jeder Brennraum anders ;)
    Nee im ernst.
    Gruß
    Martin

    - 2 gleiche (Material) Zwischengehäusedichtungen besorgen.
    - Zwischenradgehäuse an Getriebe montieren (ohne Motor natürlich), Zwischenrad mit den alten Ausgleichsscheiben
    - Spiel mit Uhr oder Lehre messen
    - alles demontieren und entsprechende Ausgleichsscheiben auswählen, Spiel sollte 0,1 mm sein, aber nicht weniger
    fertig.
    Anders wird das nichts.
    Gruß
    Martin

    Altes Thema, aber immer wieder aktuell.
    Nach der Montage von meinem neuen Kopf und der neuen HHKW, ahbe ich den Minifin Deckel aufgesetzt und ausgerichtet (dachte ich).
    Der Motor machte beim ersten Probelauf komische Klappergeräusche, die ich mir nicht ganz erkären konnte, weil ich dachte alles richtig gemacht zu haben. In meinen Fall stellte sich dann raus, dass die Kipphebel nach hinten knapp aber genug Freiraum hatten, aber die beiden ässeren Ventilfedern vorne nicht. Nacharbeit tat also not. Auf meinem alten Kopf hat genau dieser Deckel einwandfrei gepasst, auch mit der gleichen HHKW. Ich bin immer wieder überrascht was doch für große Toleranzen in den englischen Bauteilen vorkommen.
    Gruß
    Martin

    Trotzdem ich damals eine 12V Zündspule (blaue Bosch) mit direkter Zuleitung vom Sicherungskasten eingebaut hatte, war das Phänomen mit dem seitlich abgebrannten Kontakten in der Kappe noch da. Es hilft nur das Versetzen der Blackbox! Offensichtlich ist das ein Fehler den man den renomierten Händlern nicht klar machen kann. Die sollten mal an die Hersteller gehen. Das betrifft sowohl den Ignitorsatz, als auch die Zündanlage (deutscher Hersteller?), die hier abgebildet und auch bei mir eingebaut ist.gruß
    Martin

    Hi Dirk,
    ich hatte ein ähnliches Problem mit meiner kontaktlosen Zündung.
    Auch bei mir waren die Kontakte in der Verteilerkappe seitlich zerschossen.
    Ich habe dann mal mit einem Kontaktsatz geprüft wo der Funke übergeben wird. Damit stand der Finger immer genau gegenüber dem Kontakt in der Kappe. Mit der kontaktlosen Zündung war der Finger grade mal mit der Ecke in der Nähe des Kontakts in der Kappe (war locker 20° verdreht). Ich habe mir so geholfen, dass ich die Blackbox auf der Alugrundplatte einfach entsprechend versetzt habe.
    Seitdem läuft der Motor gut mit der Zündanlage. Diesen Fehler scheint es häufiger zu geben. Von einem Bekannten habe ich das auch erst vor kurzem gehört. meine Zündung war damals von Kestel (ca. 2-3Jahre her).
    Gruß
    Martin

    Ja, der Horzi liest mit.
    Ich würde mir den Wagen gerne mal ansehen/hören.
    Am Samstag ab 12:00 habe ich Zeit dafür.
    Evtl. hat Ingo alias dannymcfly auch Zeit.
    Einiges an Prüfgerät ist vorhanden.
    Falls Du,Eumael, vorbeikommen willst schreib eine kurze PN an mich.
    Gruß
    Martin

    Nein das ORIGINALE ist das 88° Thermostat (Winter).
    Wahlweise kann man, sollte man, je nach Jahreszeit (Umgebungstemperatur)
    einen 82er (Herbst/ Frühjahr) oder 74er (Sommer) einbauen.
    Wegen der Bauart kann ich Dir nicht weiterhelfen. Ich habe auch mal einen ohne kleinen Schwimmer bekommen, aber den dann nicht eingebaut und mir einen in der Originalbauweise nachgeordert.
    Gruß
    Martin

    Soweit ich weiß braucht man für eine schnöden offenen Luftflter keine Blecharbeiten machen, zumindest nicht für die von K&N. Wenn das für den ITG nötig sein sollte, gib ihn zurück. Das ist dann murks.
    Gruß
    Martin

    Welchen Sinn soll das haben ausser Optik?
    Ich würds nicht machen, weil es nur Nachteile bringt:
    -Aufwendige Verlegung/Verarbeitung
    -Kontaktstellen zu Blechteilen, Alugehäusen... muss mit Gummi geschützt werden, weil die harte Ummantelung durch die Vibrationen des Motors regelrecht raspelt
    -Wenn man ein Leck (Riss) hat merkt man das später und um die Stelle zu finden muss man alles wieder abtüdeln.
    Stahlflex macht nur bei Bremsschläuchen sinn, weil die Wirkung wesentlich besser wird. Regelmässige Kontrolle sollte hier selbstverständlich sein (Lecksuche )
    Gruß
    Martin

    Mein Mini ist ein Checkmate gewesen, im Originalzustand. Leider hatte der auch die ewiglange 3,1er Endübersetzung eingebaut. Laut Rover Werkstatthandbuchhätte er die 3,44er haben sollen.
    Anscheinend haben die damals eigebaut was so grade rumlag.
    Gruß
    Martin

    Der besagte Simmerring für das Primärrad muss so herum eingebaut werden, dass die "offene" Seite, also dort wo die Feder in der Nut liegt, zum Motor hin zeigt. Druckbeaufschlagte Seite kann man das hier nicht wirklich nennen, weil aufgrund der Entlüftung kein Druck im Kurbelgehäuse herrschen darf und sollte.
    Den alten Simmerring bekommt man raus indem man mit einem dünnen Schraubendreher in die Lippe einsticht, verkantet und den Ring raushebelt. Vorsicht! Nicht die Dichtfläche im Gehäuse und auf dem Primärrad verkratzen.
    Man sollte vor dem Aufziehen des neuen Rings etwas Isolierband um die Kante des Absatzes auf dem Primärrad wickeln und das ganze gut Einölen, damit die Lippe beim Drüberschieben nicht beschädigt wird.
    Nicht die Staubscheibe vergessen!
    Man kann den Motor drin lassen. Es ist zwar fummelig, aber es geht.

    Gruß
    Martin