Hallo allerseits,
ich brauche Informationen, welche Riemenscheibe man sinnvollerweise benutzen sollte.
Bei Mini-Mania.com sagt Calver, dass man Motoren,die bei hohen Drehzahlen betrieben werden, größere Scheiben bekommen sollten, um das Quirlen zu vermeiden. Soweit klar...aber was sind hohe Drehzahlen?
Mich macht auch stutzig, dass der Turbo die kleine 3,875" Scheibe hat und der Vergaser Cooper die große 4,75".
Mein Metro 1300er hatte auch die kleine Scheibe.
Irgendwie fehlt mir der logische Zusammenhang. Wer kann helfen.
Gruß
MArtin
Beiträge von Horzi
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Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass die Steuerzeiten einer Turbonocke komplett anders sein müssen, soll heissen der Auslass muss früher geöffnet werden, damit der Turbolader noch genug Feuer bekommt. So wies beim Metro aussieht haben die Engländer den Turbo an einen Std. Sauger gebaut, sogar die Verdichtung wurde ja beibehalten. Ich hab mich noch nicht intensiv mit dieser Technik beschäftigt, aber wenn man sieht, was Veit noch alles geändert hat, scheint das System herstellerseitig nicht besonders ausgegoren zu sein.
Es scheint noch reichlich Entwicklungspotenzial drin zu stecken.
Gruß
Martin -
Ich seh das genauso wie "Klein"er. Angefangen hab ich auch mit dem 1000er. Da hab ich viel Geld für einen bearbeiteten Kopf, Nockenwelle.... ausgegeben. Er lief auch ganz gut, aber das was er mit viel Anstrengung schaffte, schüttelt ein Serien 1300er locker aus dem Ärmel. Das Auto fühlt sich damit erwachsener an.
300€ halte ich aber für etwas zu optimistisch. Ich würd eher 1000€ für alles ansetzen. Ein Ölkühler ist z.B. für den 1300er ein fast notwendiges Zubehör. Die ganzen Kleinigkeiten läppern sich.
Ein Motor aus einem SPI (z.B. Unfaller) ist auch eine gute Basis für einen Vergasermotor, weil fast bauglich. Evtl. sollte aber die Nocke getauscht werden.
Wenn Du aber unbedingt 1000er fahren willst, musst Du ein sog. Stage 1 Kit haben, aber los gehts erst mit einem bearbeiteten Kopf einer 266er Nocke und einem Zweifach HS2 Vergaser. Gut reagiert die Machine auch auf eine 3,44er Endübersetzung.
Das ganze Zeug wird Dich auch locker 1000€ kosten.
Gruß
Martin -
Ich hab das Lager zerlegt (Aussenring abgezogen), dann kommt man gut an den Innenring!
Allerdings haben meine Lager einen Stahlkäfig.
Das Getriebe läuft jetzt auch schon ca. 3000 km.
Gruß
Martin -
HHKW und MD 266 sind auch im Alltag absolut problemlos fahrbar. Ich würd sogar behaupten es gibt keine Einbußen (nur Verbesserungen!) gegenüber dem Serienzustand.
Der HIF 44 (manchmal auch als HIF6 bezeichnet) ist ebenfalls sehr zu empfehlen, weil die Abstimmung relativ einfach ist. Außerdem ist er sehr günstig zu bekommen!
Martin -
?????im 4. Gang ist gar kein Zahnrad im Vorgelege<-> Hauptwelle im Eingriff. Da wird der Getriebeeingang "starr" mit dem Ausgang verbunden.
Egal, bei Getriebegeräuschen hört der Spaß auf, und zerlegen ist auf jeden Fall angesagt!
Ich bin ja immer mehr fürs reparieren, wenns sich noch lohnt. Ein AT Getriebe ist im Prinzip auch gebraucht und nur mit frischen Lagern und Synchronringen überholt worden. So was kann man auch selbst machen! Man muss sich das aber zutrauen und sich genau ausrechnen. Wenn im Endeffekt z.B. "nur" 200 € gespart werden (z.B. Ein-Ausbau selbstgemacht..), dann sollte man das als Laie der Werkstatt überlassen. Dann hat man auch eine Garantie auf Arbeit und Material. So erspart man sich wenigstens den Ärger und verlorene Freizeit. Ganz wichtig ist Motorlager checken und eine neue Ölpumpe einbauen (lassen).
Gruß
Martin -
Nein leider nicht,aber Fips Mini 35 hatte diese Lampen auch, hier schwirren betimmt noch Bilder davon rum!
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Die einfachste Lösund sind die MKII Lampen. Sind auch eckig, aber deutlich kleiner und flacher, außerdem passen die in die eckigen Ausschnitte.
Ich habe mich dafür entschieden, weil... man möge mir verzeihen... ich die MKI Lampen voll kitschig finde.
Gruß
Martin -
Nix für ungut, aber ist die Schlitzscheibe evtl. noch in der Schwungradnabe? Dann brinst Du keine Zugspannung auf den Konus!
Gruß
Martin -
Bei mir war mal der Hauptbremszylinder undicht, wodurch die Bremsflüssigkeit in der Servo gesogen wurde und nach und nach vom Motor weggeschlabbert wurde. Sehr heimtückischer Fehler, weil man von aussen nix sieht. Einfach mal den Unterdruckschlauch vom Bremskraftverstärker abziehen, und mit einer Lampe ins Loch leuchten.
Gruß
Martin -
Ja klar rein mit dem Bleiersatz, Dein Bekannter hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen Bleifreimotor, der braucht das natürlich nicht!!! Was sind seine Argumente dagegen?
Hm, die Beschreibung des Qualmens bei einem Gaschub deutet auf "pumpende" Kolbenringe hin. Bei Motoren mit höherer Laufleistung bekommen die Kolbenringe in der Nut übermäßiges Spiel und fangen regelrecht an das Öl in den Brennraum zu pumpen. das ist aber noch nicht unbedingt kritisch, aber ein Zeichen für eine bald fällige Motorüberholung. Du solltest Dir dann überlegen, ob ein gebrauchter 1000er (billig, weil keiner die haben will; eigentlich unverständlich, weil es die zuverlässigsten Minimotoren sind) nicht die bessere Alternative ist.
MArtin -
Ich kann zwar nicht behaupten, dass mein Mini wesentlich schneller mit VPower ist, aber das Nachdieseln ist wie weggeblasen. Das Kerzenbild ist auch sehr sauber und aussagekräftig. Insgesmt läuft er auch viel weicher und runder, Tatsache!
Gruß
Martin -
cille
Noch ein Einwand, wo soll man denn den Pumpendruck bei einem A+ Motor abnehmen können? Es gibt da nur die Möglichkeit am Öldruckschalteranschluss ein T-Stück zu montieren, um die Signaldose oder- leitung für das zusätzliche Instrument abzugreifen.
Ich muss Dir recht geben, wenn Du das Mech. Instrument empfiehlst, weil nur das sicher den tatsächlichen Druck anzeigt.
Mich würde auch die riesige Druckdose vorne am Motor annerven.
Martin -
@ Cille
HÄH, wie soll man denn die Kupplung ohne Abziehen des Schwungrads wechseln/demontieren. Die sechs Schrauben halten doch nur das Schwungrad am Automaten. Wenn man die löst, kommt man noch lange nicht an die Kupplungscheibe.@Afterburner...ich hab meine Kurbelwelle noch nie ausgerichtet, der Sicherungsring hat sich aber noch nie verklemmt. Das soll auch nur eine Problem bei den A Kupplungen sein (kann ich mangels Erfahrung nicht viel zu sagen)
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Auch nach 35km sollte das Öl schon verbrannt sein. Mein Motor war nach dem Neuaufbau ölgetränkt durch und durch. Die Blaue Fahne hat sich 5 Minuten nach dem ersten Start verzogen.
Der Bleiersatz ist für Deine NICHT gehärteten Ventilsitze nötig. Zu dem Bläuen trägt der garantiert nicht bei. Ich fahre den auch in vorgeschriebener Dosierung und habe absolut kien Rauchentwicklung.
Wie gesagt, wirst Du über eine Kompressionstest keinen kaputten Ölabstreifring feststellen können!
Kann es sein, dass Du die Unterdruckdose auf den ZündVERTEILER meinst? Es wäre mir neue, wenn man dafür einzeln Membranen bekommt???
Wie kann es angehn, dass ein Vergaser keinen Unterdruck aufbaut...sehr merkwürdig, das würde nur gehen, wenn die Drosselklappe nicht vorhanden wäre, bzw. der Querschnitt ständig voll geöffnet wäre. So was gibts aber nur bei Dieselmotoren, die ja natürgemäß keine Drosselklappe haben.
Gruß
Martin -
Qualmt er denn blau oder schwarz?
Ich unterstell mal blau...also Öl
4 Schaftdichtungen sind OK, so lange sie auf den Einlassventilen sind, An den Auslassventilen ist im Betrieb eh Überdruck und nur bei stehendem Motor läuft etwas Öl daran herunter.
Restöl wäre nach 250 km längst verbrannt, ich tippe dann doch auf einen kaputten Ölabstreifer am Kolben irgend eines oder mehrerer Zylinder.
Evtl. auch nur verkokt, wenn er vorher so viel Öl durch Überfüllung mitverbrennen musste. Dann ist aber Kolbenziehen mit allen Konsequenzen nötig. Kompression messen bringt auch keinen Aufschluss über so einen Schaden, erst wenn die anderen Kolbenringe beschädigt sind ist ein Druckabfall im Zylinder zu sehen.
Viel Erfolg bei der Suche
MArtin -
Eigentlich sollte keine Anpassung des Antriebs notwendig sein. Toleranzen bei den Tachos machen das aber manchmal nötig.
Wenn der Tacho jetzt einigermassen richtig anzeigt, am besten eine Tabelle mit Geschwindigkeit zu entsprechender Drehzahl im Vierten Gang aufnehmen und nach dem Umbau vergleichen.
Gruß
Martin -
Für 1000€ kannst Du Deinen Motor auch vom Motorenbauer überholen lassen...Kurbelwelle schleifen, Kolbenringe etc... und dann ist er wieder neuwertig. Das Getriebe kann natürlich auch repariert werden, falls nicht zu viel kaputt gegangen ist. Ansonsten gibts so was im AT für 400 - 500€. Im ersten Moment vielleicht viel Geld, aber Du hast Garantie auf die Teile bzw. Arbeit.
Ansonsten frag mal bei Pro Street, die haben auch mal günstigere Angebote.
Gruß
Martin -
Moin Veit,
mich würd auch mal interssieren, ob der neue Propeller den Motor kühler hält. Meine Maschine ist etwas hitzköpfig, obwohl alles i.O. ist. Hohls sagte mir es gäbe auch Blöcke mit unterschiedlich guter Hitzeabfuhr, da hab ich wohl einen schlechteren erwischt?!
Ciao
Martin -
Heute hab ich fast den Nerv verloren und wollte schon das Mini Fahren an den Nagel hängen.
Nach der Überholung lief mein Motor auch sehr gut, bis heute eine Achsmanschette abgeflutscht ist, weil der Kabelbinder zu schwach war. Ich hab das nur durch die merkwürdigen Geräusche gemerkt, auf die ich sowieso sensibilisiert bin.
Naja das repariert, zur Belustigung der Nachbarn untern Auto liegend.
Bei der Probefahrt plötzlich schon wieder Geräusche, nur anders.
Plötzlich knallt es heftig, und ich rechne mit dem schlimmsten, aber der Motor läuft ganz normal und hinter mir bleiben auch keine Teile auf der Strasse liegen.
Völlig entmutigt fahre ich auf den Edeka Parkplatz und sehe was passiert ist...
der blöde Chromkeder der Dachkante ist vom Fahrtwind agehoben und über die Dachantenne geschnalzt. Das hat den Knall verursacht.
Fazit, wenn Ihr mal komische Geräsche hört, guck auch mal nach oben.
Ein erleichterter Martin