Beiträge von Horzi

    Vorteil: Besserer Druck aus dem Keller

    Nachteil: Mag keine hohen Drehzahelen auf Dauer, weil die Kolbengeschwindigkeiten zu groß werden (Schmierfilmabriss,Wärmeentwicklung)

    Mit gewisser Vorsorge (Öhlkühler...) kann man auch einem 1300er die Sporen geben. Dieser Motor ist entsprechend bearbeitet (klassisches Tuning, Nocke...) auch sehr drehfreudig und reizt zum Gas geben.

    Gruß
    Martin

    Das scheint der Alte Vergaser von mir zu sein. Tim aus der Nähe von Hamburg habe ich das Teil vor ein paar Monaten verkauft und nun ist er wohl bei Dir.
    Der Deckel vom Schwimmergehäuse ist die alte Ausführung. Der Überlauf ist offen. Beim neueren Teil ist der Sinn bei Überlaufen der Schwimmerkammer den Sprit vom Auspuff wegzuleiten nach unten neben dem Getriebe.
    Die Nadel ist ein CUD 90 blau plus (Originalnummer ist rausgeschliffen). Am CO Tester sollte ein Wert von ca. 3,5% erreicht werden. Nach einer Testfahrt ggf. noch von Hand nachjustieren. Kerzenbild sollte anthrazit sein. Auch wenn der Werstattmensch sagen sollte, dass diese Werte unzulässig sind, braucht der Minimotor eine fettes Gemisch!!!
    Die Zündung kann man versuchsweise etwas früher stellen, nur klingeln darf er nicht. Versuch zu fühlen, wann er gut läuft und nicht nur Krach macht!
    Gruß
    Martin

    Keine dumme Frage, aber die Mini Motoren sind bis auf den 970S (echter Kurzhuber) und den 1070S (eher quadratisch) ausgeprägte Langhuber.

    Motor Hub Bohrung Cc
    1000 76,20 mm 64,57 mm 998
    1100 83,75 mm 64,57 mm 1098
    1300 81,28 mm 70,61 mm 1273

    "S"
    1000 61,92 mm 70,61 mm 970
    1100 68,31 mm 70,61 mm 1070
    1300 81,28 mm 70,61 mm 1273

    Gruß
    Martin

    Das ist die Entlüftung, damit die Unterdruckverstellung wieder in die Ruhestellung zurück kann!
    Trotzdem, einfach das Teil wegschmeissen und die Unterdruckverstellung direkt an den Vergaser anschliessen!
    Gruß
    Martin

    Das SPI Schwungrad hat an der Seite die zum Motor weist eine eingedrehte Nut. Da ist ein Magnetring einglassen. Über diesen und und einen Sensor unter dem Anlasser im Schwungradgehäuse, wird der Kurbelwellenwinkel erfasst und zur Auswertung ans Steuergerät übermittelt.
    Vielleicht hast Du den Sensor zur Demontage abgeklemmt, oder beim Schwugradenbau beschädigt?!
    In diesem Fall, wird der Motor nicht anspringen!
    Gruß
    Martin

    Meine Maschine macht auch Geräusche, die bei getretener Kupplung weg sind, besonders wenn der Leerlauf unruhig und zu langsam eingestellt ist. Es hört sich aber mehr, wie ein Klackern an, was ich auf altersbedingtes ( ca. 70.000km) erhöhtes Zahnflankenspiel (im Getriebe oder Primärtrieb) zurückführ.
    Seit der Überholung hat der Motor ca. 7500 km gelaufen und das Geräusch, was von Anfang an da war, hat sich nicht verändert.
    Der Abrieb an der Ölablasschraube ist auch ganz normal gering ohne feste Stücke.
    Schleifgeräusche habe ich allerdings nicht. Deshalb solltest Du echt schnell handeln!
    Gruß
    Martin

    Ich hatte auch mal einen undichten Schwimmer, da war aber eindeutig ein Haarriss schuld!
    Ich würde auch sagen, dass Du Pech hattest, aber wenn jetzt der dritte kaputt geht, stimmt wirklich irgendwas nicht.
    Du hast zum Glück ne Rückleitung zum Tank, bei mir landete eine Viertel Tankfüllung auf der Strasse.
    Ciao
    Martin

    Ja, so könnte man das sagen. Alte ausgelutschte Lager können so natürlich nicht gerettet werden. Mit der Zeit, stellt sich bei neuen Lagern eben ein Spiel ein, was wir bis jetzt schon in 2 Fällen (1. Auto nach ca. 35.000 km und 2. Auto nach ca. 55.000 km) erfolgreich durch Nachziehen wieder wegbekommen haben. Das sind keine Breitreifenminis. Eine Inspektion aller Teile sollte zur Sicherheit unbedingt gemacht werden. Eingelaufene Teile sind Schrott keine Frage!
    Was neue Lager mit Spiel angeht, machen einige Firmen richtig Geheimnisse drum, aber die passen auch nur die Distanzringe an.
    Ich denke, dass teilweise einfach zu früh getauscht wird. Eine Prüfung der Éinzelteile kann sich u.U. lohnen.
    Gute Nacht
    Martin

    Meinst Du etwa ich hab mir alles selbst ausgedacht, natürlich nicht!
    Ich habe mich auch an einen echten Minispezialisten gewandt. Wer das ist brauch ich wohl nicht mehr zu sagen. Madblack alias Andreas is als nicht kommerzieller Spezi auch immer sehr kompetent und hilfsbereit.
    Eigentlich kannst Du mir Firmenwerbung vorwerfen, aber das mach ich ruhigen Gewissens.
    Na klar muss man auch noch nachdenken, wenn man was an seinem Mini macht und zwar lieber einmal mehr als zu wenig!
    Deshalb ärgere ich mich auch über diese Hauruck Aussagen von wegen...."ein Millimeter abplanen hat noch immer geklappt".
    damit kann man nichts anfangen.
    Klar führt das wieder zur Verunsicherung des Fragestellers (mal allgemein gesagt).
    Meine Tipps sind bestimmt auch nicht immer hundertprozentig richtig.
    Ich habe in nun mehr elf Jahren jede Schraube von meinem Auto in der Hand gehabt und zähle mich zu den fortgeschrittenen Schraubern. Mein Auto funktioniert jetzt auch sehr gut, nach einigen Schwierigkeiten, durch die man aber nur lernt.
    Ciao
    Martin

    Soll jetzt jede Frage mit einer Antwort, am besten Deiner, abgetan werden, oder was?
    Ich meinte übrigends Monster Saschas Text und nicht Deinen. Du musst doch jedem selbst überlassen, ob er sich an die Bearbeitung rantraut oder nicht. Die Händler haben bestimmt gute Köpfe auf Lager, aber so einfache Tipps zur einfachen Verbesserung, die selbst machbar sind, werden die wenigsten geben.
    Klar ist ein gekauftes Konzept sicherer und weniger arbeitsintensiv.

    Bei der Gelegenheit ist es auch sinnvoll sich über HHKW und Nocke gedanken zu machen.
    Harte Federn sind in den A+ Motoren schon drin. Meine Maschine drehe ich bis 6.500 1/min ohne irgendwelche Geräusche.
    Auf einen bearbeiteten Kopf kann man auch eine HHKW mit Aussicht auf Erfolg schrauben. Der Nockenwellentausch ist ja deutlich schwieriger, aber ist das I-Tüpfelchen.
    Richtig viel Effekt bringt auch einfach nur der Tausch der Endübersetzung auf 3,44, weil der Motor viel freier drehen kann. das ist natürlich nix für Umweltschützer und Spritsparer.
    Gruß
    Martin

    Es handelt sich um einen 75° Winkel vom Kanal zum Sitz und einem 15° Winkel vom Sitz zum Brennraum. Durch diese Massnahme wird der eigentliche 45° Dichsitz verkleinert und der effektive Durchlassquerschnitt reichlich vergrössert (Sitzbreite sollte ca. 1,5/2 mm Ein-/Auslass sein). Die Rennventile sind strömungsgünster und haben schon den schmalen Dichtkegel, beim Serienventil müsste man den erst durch Schleifen herstellen.
    Am besten man schneidet zuerst die Dichtsitze , so dass alle Ventile auf gleicher Höhe stehen, dann mit feiner Einschleifpaste die Sitze markieren, bis dahin können dann die Korrekturen geschnitten werden. Bei mir hats super geklappt!
    Gruß
    Martin

    Man muss aber unterscheiden, bei nur leichtem Spiel habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich durch erneutes Lösen/Anziehen auf Drehmoment, das Spiel egalisiert hat. Bei der vorherigen Inspektion aller Teile war nichts festzustellen.
    Meiner Meinung nach setzt sich die Nabenverschraubung mit der Zeit, und wenn dann nichts getan wird entsteht der kapitale Lagerschaden!
    Es ist auch schon vorgekommen, dass die Lagersätze mit zu breiten Distanzringen geliefert werden, wodurch schon das neue Lager reichlich Spiel hat, da hilft natürlich nur noch penibel genaues Abdrehen auf Maß, was natürlich vorher mit einer Messuhr ermittelt wird.
    Gruß
    Martin

    Ein 91er Cooper hat schon einen Hif 44 mit einer brauchbaren Ansaugbrücke (reicht bei mir für ca. 80PS!).
    Es macht nicht, wenn das Öl aus der Glocke verschwindet, in der Kolbenstange ist immer noch genug. Nur bei den alten HS Vergaser, bleibt der Ölstand länger konstant, weil die noch keine kugelgelagerte Kolbenstange hatten.
    Ist der Motor irgendwie modifiziert, KN...?
    Dann sind die Gemischprobleme klar, sofern keine angepasste Nadel eingebaut wurde!
    Mini-Mania hat bis jetzt immer noch die besten Nadeln parat gehabt.
    Gruß
    Martin

    Sorry, aber das ist Quatsch...einen mm auf Verdacht planen ist Wahnsinn. 0.3mm entsprechen beim std. 1300er Brennraum (sollte ein Silverstone SPI wohl haben) knapp 1 ccm. Das Std. Volumen beträgt ca. 21,4 ccm. Mit entsprchend 18,4 ccm würde sich ein viel zu hohe Verdichtung von 11,2:1 ergeben.
    Für einen Rennmotor der nach 2000 km wieder zerlegt wird ist das OK, aber für eine nStrassenmotor bedeutet das eine deutlich verkürzte Lebnesdauer, weil u.a. die Lagerschalen viel stärker belastet werden.
    10.3:1 ist das Mass der Dinge. Ohne Auslitern wird das nur Raterei.
    Der Std. Kopf kan nauch sehr einfach verbessert werden, indem man die Korreturwinkel an die Sitze schneiden lässt, daurch wird der Durchlass deutlich grösser. Wenn man noch alle Gussgrate und Bearbeitungskanten glättet ist das schon mal was und nicht so teuer wie ein Tuningkopf. Rennventile (schmalerer Sitz) und eine HHKW, sowie angepasstes Ein-u. Auslasssystem sind dann die nächsten Komponenten, die ohne Motorausbau montierbar wären.
    Viel Spass
    Martin

    Tja der Hinweis auf einfaches Splintloch oder Kreuzbohrung fehlte tatsächlich, ich habe mich drauf verlassen, dass es nur noch die mit einer Bohrung gäbe. An meinem eigenen Auto sieht man aber, dass der aktuelle Ausrüstungszustand mit der Serie nicht mehr viel gemein hat. Selbst wenn man selbst nichts verändert hat, kann der Vorbesitzer etwas modifiziert haben oder die sorglose englische Arbeitsweise zum Teile Wirrwarr führen.
    Die Sache mit den Instrumenten wusste ich zufällig ganz genau (war grade erst damit beschäftigt... Sie wissen schon, wegen meines scheinbar heissen Motors).
    Mit Hilfe von Lorenz Lensch Frantzen habe ich jetzt die Anzeige als Fehlerquelle eindeutig ausgemacht.
    Aber diese Sache ist in der Tat nicht so lebenswichtig, wie Fahrwerksarbeiten.
    Leider weiss man auch nicht, wen man vor sich hat und evtl. zu gefährlichen Aktionen animiert, weil es sich so einfach anhört.
    ich erinner mich noch an den Menschen im Devils Forum, der seine Gummifederelemente beim Versuch seinen Mini tiefer zu legen vollkommen unnötig zerstört hat.
    Das war mein Senf hierzu .
    Grüße
    Martin Horz

    Vielleicht sinds auch die Kugelbolzen, die Spiel haben? Das sollte erstmal geklärt werden.
    Man kann ansonsten die Nabenmutter noch mal lockern und dann wieder mit 265Nm anziehen. Die Verbindung setzt sich bzw. arbeitet sich mit der Zeit ein was zu dem Spiel führt, besonders gerne natürlich bei den überbreiten 13" Rädern.
    Wenn wirklich nur etwas Spiel im Lager ist kann man so verfahren.
    Gruß
    Martin