Ein 1000er braucht als aller erstes eine kurze Endübersetzung, und zwar eine 3,44er. Damit fühlt er sich ansonsten serienmäßig schon viel agiler an.
Ein andere Kipphebelwelle bringt bei den kleinen Motoren nichts. Wenn man will kann man die alten Kipphebel aus Pressstahl einbauen, damit hat man ca. 0,5 mm mehr Ventilhub.
Um den Kopf zu bearbeiten braucht man Geschick und gutes Werkzeug und zu allem Überfluss viel Zeit. Ich würde das nicht noch einmal machen. Im Endeffekt ist ein fertiger Tuningkopf billiger.
Bei Mini-Mania wird u.a. ein Kopf mit recht großen Ventilen angeboten, der aber nicht bleifrei ist. Den würde ich nehmen, weil sich der Gebrauch von Bleiersatz als unproblematisch erwiesen hat. Die zu erwartende Leistungssteigerung ist jedoch wesentlich höher.
Die Einlasskanäle dürfen nicht poliert werden, weil sonst Benzin an den Wandungen kondensiert, das Gemisch abmagert und der Verbrauch steigt. eine Oberflächenrauhigkeit, wie gesandstrahlt ist für die Mikroverwirbelungen wichtig. Gussnarben und Kanten sollte man entfernen und alle Übergänge anpassen.
(wenn man es doch selbst machen will).
Viele Grüße
Martin