Die Frontpartie der späten GTM Coupés mit der für mich völlig unpassenden Chrom-Stoßstange war aus meiner Sicht weniger gelungen, wobei das "Maul" der frühen Cox GTM auch nicht unbedingt perfekt gelungen war. Trotzdem gefällt mir die Frontansicht des Cox GTM deutlich besser.
Was mich aber deutlich gestört hatte war der "spannungsarme" flache Bereich zwischen den Kotflügeln. Abhilfe schafft ein Schnitt in der Mitte und kurz vor dem vorderen Abschluß gesetzt, das GfK etwas aufgespreizt, fixiert und entsprechend wieder laminiert.
Mit Bauschaum hatte ich versucht den Bereich unter den Scheinwerfern etwas gefälliger zu gestalten - allerdings ohne den erhofften Erfolg.
Die anlaminierten Verbreiterungen für 13" Räder war weder optisch noch vom Radausschnitt her nach meinem Geschmack. Also wurden diese entfernt und der Kotflügel verlängert um dann später, für schmale 10" Räder, passende Ausschnitte zu machen. Dabei hat sich als formgebendes Material das sogenannte "Rollglas" aus dem Baumarkt bestens bewährt.
Hier sieht man den mißlungenen Versuch der Umgestaltung des Bereichs unter dem Scheinwerfer und des ehemaligen Absatzes in dem die Stoßstange montiert war. Statt der Chrom-Stoßstange kam ein Reststück einer GfK Stoßstange eines Lotus Elan zum Einsatz. Die war von einer Unfall Karosse übrig und bot sich perfekt dafür an.
Da ich mich mit dem unteren Teil der Front einfach nicht anfreunden konnte, einmal kurz an einer Lotus Elan Karosse die Frontschürze gemessen und für gut befunden. Ein paar Stunden Laminierarbeit später war dann die Frontschürze am GTM dran. Noch etwas Feinarbeit bei der Ausrichtung und den Übergängen, vor allem auch im Bereich des Lufteinlasses, dann wird das vollends.
In der Schrägansicht. Eine gewisse Ähnlichkeit zur Frontpartie eines Lotus Europa lässt sich nicht leugnen. Da beide aber aus der selben Zeit stammen und einen Mittelmotor Antrieb haben, finde ich das durchaus passend. Die noch fehlenden Blinkeraufnahmen werden aber sicher eher wie beim Elan und nicht wie beim Europa realisiert.
Und nochmal mit etwas mehr Abstand. Bei genauem betrachten der Scheinwerferaufnahmen fiel mir dann irgendwann auf wieso ich beim Ausrichtne so große Probleme hatte - die Scheinwerferaufnahmen sind nicht symmetrisch und damit "schauen" die Scheinwerfer in völlig unterschiedliche Richtungen. Wenn man dann an eben diesen versucht zu messen und eine Frontschürze auszurichten so ist das unweigerlich zum Scheitern verurteilt.
Somit war schon klar, was auch noch zu korrigieren war.
dietmar