...beim Airbus, also vor allem beim A380 wird fast alles in klassischer Großflugzeugmanier geklebt und genietet. Das geht vor allem dann gut wenn man Kohlefaserbauteile auf hochwertig veredelten/beschichteten Alubauteilen befestigen will. Da gibt es Veredelungsvarianten, da bekommt man in eine Aluoberfläche fast keinen Kratzer mehr hinein, und bei einer solchen kann man einfach drauflaminieren und das Laminat geht kaputt, bevor sich die Verbindung zum Alu löst.
Wir haben solche Teile auch im Regal für die EADS Aufträge. Airbus ist auch nur eine Tochter der EADS.
Also wie gesagt man kann kleben, aber am sichersten ist die Kombination aus Nieten und kleben.
Ist wie immer eine Frage der Kosten - und dafür ist mE keine bereit die Kosten bei einem Mini zu tragen.
Das andere Problem ist der TÜV, der hat manchmal noch etwas vorsintflutliche Vorstellungen was Fügetechniken angeht. Da glaube ich daher kaum, dass dem so etwas gefällt. Eine andere Sache ist es wenn der Rahmen wie bei einem Flipfrontumbau hinten an einem verstärkten Bodenblech abgestützt wird und die Aufnahmen vorne ganz wegfallen, dann kann man sicher Problemlos eine komplette Front aufnieten, schrauben was auch immer.
Sicher weiß der eine oder andere, dass bei Opel mittlerweile viele Stellen an den Karossen nur noch geklebt werden. Das ist schon richtig, aber die mussten für die Zulassung dieser Verklebungen auch unsinnig kostenintensive aufwendige Nachweise führen, das kann ich nicht.
dietmar