Herr Hohls, leider versuchen Sie hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Eine Nockenwelle zu schleifen erfordert spezielle Maschinen - einen Kopf kann man mit vergleichsweise einfachen Werkzeugen bearbeiten. Einige Arbeiten sind sicherlich trotzdem an einer guten Fräse oder zumindest einer hochwertigen Ständer- oder Säulenbohrmaschine zu erledigen - aber das ist eben nur ein Teil der Arbeiten.
Außerdem haben alle der heute so tollen Bearbeiter ihre Anfänge mit experimentellen Versuchen gemacht. Wieso sollte also nicht auch ein "Asphalt" oder wer auch immer auf diese Weise anfangen Erfahrungen zu sammeln? Sonst sterben die alten "Götter weg und es kommt nichts mehr nach - Jugend forscht halte ich hier eher für fördernswert. Sie blocken das aber immer wieder und verweisen auf die Spezialisten. Vielleicht müssen dafür dann auch bald Spezialisten aus Indien per Greencard hergelockt werden?
Wenn eine Flußbank so unwichtig ist, wieso wird diese dann überall in der professionellen Kopfbearbeitung sehr intensiv gnutzt?
Zitat
--Der Profi führt den Fräser, das Bearbeitungswerkzeug, als wenn jedermann ein Butterbrot schmiert. Jedermann denkt dann nicht darbüber nach, wie er/sie wohl das Messer hält. Es ist 'natürlicher Lebensvollzug'. So ist das beim Kopfmann auch. Da scheint der Fräser auch die logische Fortsetzung des Handgelenkes zu sein.
Sie beschreiben hier handwerkliche Erfahrung und Übung - diese bekommt man nur durch üben, testen, üben und wieder testen. Oder wollen Sie damit sagen, dass den Herren die Schleifer schon von Geburt an an die Hand gewachsen sind?
Manchmal wäre es wünschenswerter, wenn Sie statt einer Ansprache aus dem Lehererseminar (ja ich weiß was das ist) ein paar praktische Tips und etwas von Ihrem Wissen Preis geben würden um auf diesem Weg etwas zur Nachwuchsförderung beizutragen.
Hier bei mir entstanden unter Anleitung schon Airboxen und andere Teile, die von den Studenten, Mini-, Opel- und Lotusfahrern selbst gefertigt wurden. Ich gebe gerne mein Wissen und Erfahrung weiter, denn das schadet dem eigenen Ruf nicht. Man baut sich zwar so keinen Thron auf dem man als Unnahbarer Allwissender "Mister Mini" sitzt, aber darum sollte im Kreise der Minifahrer ja vielleicht auch nicht gehen.
dietmar