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Das spuckt die Filmbibliothek dazu aus.........

Cole Trickle (Tom Cruise) ist ein Naturtalent: Als er zum ersten Mal die Gelegenheit hat, ein paar Runden in einem Stock Car der amerikanischen NASCAR-Rennserie zu drehen, legt er einen unheimlichen Speed vor, der schon in die Nähe des bekannten Top-Racers Rowdy Burns (Michael Rooker) kommt, in dessen Auto Trickle sein Können unter Beweis stellen durfte. Nach kurzer Zeit steht fest: Der erfahrene NASCAR-Konstrukteur Harry Hogge (Hervorragend: Robert Duvall) baut ihm ein Auto und baut ein Team auf.
In den ersten Rennen kommt dann die Ernüchterung für Cole: Er ist zwar unglaublich schnell, sein materialmordender Fahrstil ruiniert jedoch Motor, Fahrwerk und Reifen seines Stock Cars in Rekordzeit. Dies hat zur Folge, dass er kein Rennen beendet. Aufgrund seines zweifelsohne vorhandenen Talents und seinem unglaublichen Ehrgeiz, der mit Unnahbarkeit und Arroganz gepaart ist, ist er aber bei den anderen Rennfahrern nicht sonderlich beliebt. Vor allem Burns, der schon den "Winston Cup" (die NASCAR-Meisterschaft) gewann, ist der "Rookie" oder Frischling ein Dorn im Auge, was zu einem nicht sonderlich entspannten Verhältnis der beiden Piloten zueinander führt.
Nach einiger Zeit platzt dann der Knoten: Cole gewinnt sein erstes Rennen, nachdem er festgestellt hat, dass es doch nicht so verkehrt ist, mal auf den erfahrenen Harry zu hören und seinen wilden Fahrstil ein wenig zu zähmen. Mehrere Rennen in Folge gewinnt der Newcomer, dann steht das berühmteste Rennen des Stock Car-Zirkus, das 500-Meilen-Rennen von Daytona an, das dort traditionell als Höhepunkt der Daytona Speed Weeks abgehalten wird. Am Anfang läuft noch alles nach Plan, doch als sich Rowdy Burns und Cole in einem wilden Zweikampf befinden, passiert es: Beide können aufgrund einer vorher geschehenen Massenkarambolage anderer Fahrer, die eine starke Rauchentwicklung mit sich bringt, nichts mehr sehen und krachen bei hoher Geschwindigkeit voll ineinander. Beide landen mit schweren Verletzungen in einer Spezialklinik in Daytona, wo Cole von der attraktiven Gehirnspezialistin Claire Lewicki (Nicole Kidman) behandelt wird, von der der Rennfahrer mehr als angetan ist.....Trotzdem stellen sich für ihn noch andere Fragen: Wird er je wieder Rennen fahren können? Wird er die Angst vor einem weiteren schweren Unfall im Falle eines Comebacks verdrängen können?
"Top Gun auf dem Asphalt" könnte der Film in aller Kürze charakterisiert werden, was aber keinen negativen Beigeschmack beinhaltet, denn ein Film mit Tempo und tollen Bildern war Top Gun ebenfalls. Tom Cruise spielt zwar wieder die Rolle, die er in leichten Variationen schon in anderen Filmen wie "Cocktail" oder eben "Top Gun", mit nicht wenig Erfolg an den Kinokassen, gespielt hatte. Er ist der Sunnyboy, der sich jedoch in seinem jugendlichen Ungestüm erst einmal nach Strich und Faden daneben benimmt, ehe er dann vom Schicksal gezeigt bekommt, dass so nicht der richtige Weg aussehen kann. Dies gibt dann Nicole Kidman als Angebetete und Robert Duvall als dem väterlichen Freund die Vorlage, um sich Gehör zu verschaffen und ihm den rechten Weg zu weisen. Entsprechend gereift kann sich Cruise dann dem widmen, was seine Fans von ihm erwarten - eine "Mission Impossible" doch noch "possible" zu machen, in diesem Fall sein erfolgreiches Comeback als Rennfahrer. Flotte Unterhaltung bietet der Film wirklich, denn für die Regie zeichnet schließlich Tony Scott verantwortlich, und der ist bei der Inszenierung von rasanter Action und durchgestylten Bildern bekanntlich in Hollywood eine der ersten Adressen. Insbesondere bei den rasanten Rennszenen zeigt Scott, dass er seinen Ruf als Actionspezialist nicht zu Unrecht innehat. Wenn dann auf der Rennpiste ein Auto nach dem anderen bei rasendem Tempo in seine Einzelteile zerlegt wird, dann sorgt das zumindest bei Fans des Genres für genügend Adrenalinschübe mit reichlich Race-Feeling.
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