Beiträge von gschnu

    Sorry, aber ich sag doch: Die Handbremse bremst ja! Da kann an den Belägen ja wohl nicht viel fehlen!
    Außerdem ist es sicher so, dass man zuerst die Bremse mit den Exzentern einstellt und erst dann die Handbremse, andernfalls zieht die "eingestellte" Handbremse die Backen schon an die Trommel und der Kolbenweg bleibt zu lang. Und der sollte ja wohl möglichst kurz sein, um rasch eine Fußbremswirkung zu haben!
    Ich weiß auch, dass die Radbremszylinder oft lecken, aber ich hab keinen Flüssigkeitsverlust festgestellt und nochmals: Die Handbremse zieht tadellos!

    Und was heisst: Nein Quatsch??

    Georg

    Danke für die vielen Anregungen und Tipps!

    Also die Bremsbeläge sind in Ordnung, und liegen auch sehr nahe an der Trommel an, soweit man das durch das Guckloch beurteilen kann. Handbremse zieht nach 5 Rasten, aber enn ich sie leicht angezogen habe und meine Pedalversuche mache, ändert sich nix. Müsste aber, weil ja dann der Kolbenweg kürzer werden müsste, wenn erst einmal Flüssigkeit in den Kolben gepumpt ist.
    Wie gesagt: Nachstellen der Backen mittels Exzenter hat auch keine Änderung gebracht, ausser dass dann die Handbremse 1-2 Rasten früher zieht. Das Pedal geht aber immer noch viel zu weit durch.

    Die hinteren Bremszylinder kann ich als Ursache ausschließen, da sie dicht sind. Sonst hötte ich nach der Fahrtstrecke wohl Flüssigkeitsverlust.

    Bremstrommel schaut gut aus, ist zwar nicht ganz super rund, aber mit 50.000 km sicher noch nicht derart verschlissen.

    Nochmal die Frage: Was sagt mir das Ergebnis am Bremsprüfstand? Ist es wirklich so, dass man am Prüfstand wegen des Regelventils hinten keinen Druck zusammenbringt, wenn man zu fest aufs Pedal steigt?

    ???
    Georg

    Hallo liebe Leute!

    Bei meinem 96er Cooper Spi lässt sich schon seit einigen tausend Kilometern das Bremspedal recht weit reintreten, bevor er verzögert.
    Ich dachte zunächst nur daran, dass die hinteren Bremsen nachgestellt werden müssen, was ich dann auch versucht hab.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass man auch bei voll durchgetretenem Bremspedal die Hinterräder mit der Hand drehen konnte!! Das bleib auch so, nachdem die Bremsen nachgestellt waren, auch das Pedal ging danach genauso weit rein wie davor.
    Also auf den Bremsprüfstand und das Ergebnis war entsprechend: Vorne tadellos, hinten grad mal ein zucken des Zeigers beim Messgerät. Erst nach 3 -4 mal Pumpen am Pedal, war auch hinten Bremskraft da.
    Da keine Bremsflüssigkeit verloren geht (Stand ist immer gleich), schließe ich ein Leck aus, auch die Beläge sind gut.
    Ich vermute, dass der Hauptbremszylinder defekt ist, soweit er den hinteren Bremskreis betrifft. Er wurde auch schon einmal mittels Rep.-satz gerichtet.
    Jetzt hat mir jemand gesagt, dass der Bremskraftregler beim zu heftigen Treten aufs Pedal "zumacht", sodass es normal sei, wenn man am Prüfstand keine Bremskraft zusammenbringt. Deshalb sei es auch so schwierig die Bremsen des Mini hinten zu entlüften.
    Was haltet ihr von der Theorie? Und: Hat mein 96er Cooper SPI überhaupt einen Bremskraftbegrenzer?
    Ich würde gern eure Meinung wissen, bevor ich sauteure Teile bestelle, die ich dann gar nicht brauch!
    Hat es irgendetwas zu bedeuten, dass das (sehr volle) Bremsflüssigkeitsgefäß manchmal bei den Bremsversuchen ein bisschen überläuft, dh es die Breflü herausdrückt?

    Viel zu lesen, ich weiß.... aber wer es bis hierher geschafft hat, wird mir doch seine Meinung nicht verheimlichen wollen?

    Danke jedenfalls!

    Georg :confused:

    Ihr klingt alle irgendwie überzeugend; ich verwende meinen Mini nicht für Wettbewerbe oder ähnliches, sondern fahre im Jahr nur sehr wenig Kilometer damit, da er mir inzwischen im Winter zu schade ist.

    Das Fahrwerk ist bis auf die gelben Konis im Originalzustand, die haben eher was für den Komfort gebracht (Laufruhe, Härte), die Straßenlage haben sie nur wenig verbessert. Das wolte ich auch so, da ich damals noch ca 20.000km im Jahr damit gefahren bin, auch über weite Strecken.

    Ich denke Preis und Praxistauglichkeit sprechen für den A539 und um die 280,- Eier die ich mir erspare gingen sich auch ein paar Fahrwerksteilchen aus :santa1:

    Was würdet ihr mir denn als Beginn fürs Fahrwerkstuning empfehlen? Was mich derzeit am meisten stört, ist, dass das kurveninnere Vorderrad in engen langsameren Kurven durchgeht. In etwas schnelleren, engen Kurven schiebt er dann ein bisschen über die Vorderräder.

    Gibts da ein Mittelchen dagegen?

    gschnu

    Die Suchfunktion bringt nicht gerade viel zu Tage, was mich auch gewundert hat! Deshalb hab ich diesen Thread angefangen.

    Die gefundenen Beiträge stammen aus einer Zeit als der A048 noch sehr kurz am Markt war, und ich habe gehofft, dass inzwischen mehr über den Reifen zu erfahren ist.

    Bei uns in Österreich kostet der Reifen lt Liste satte 150,- Eier inkl. MwSt. und dürfte damit für mich wohl gestorben sein! Schade, interssiert hätte er mich schon. Vielleicht kann mich ja jemand noch davon überzeugen, dass er sein Geld wert ist?!

    Danke jedenfalls!

    gschnu

    Liebe Leute,

    grüß euch! Mein 1,3 SPI braucht neue Pneus, derzeit fahre ich noch einen ziemlich alten Yoko 165/60-12, den es gar nicht mehr gibt. Derzeit scheint es ja nur Dunlops (hatte ich schon...), Falkens (interessiert mich nicht wirklich) und eben Yoko A539 und A048 zu geben, letzteren aber nur in 165/55-12.

    Kann mir bitte irgendjemand seine Erfahrungen mit dem A048 mitteilen? Wie sehr merkt man die etwas geringere Reifengröße im Vergleich zum 60er Querschnitt? Wie schauts im normalen Straßenbetrieb bei Nässe aus? Ist für den Alltag, wenn man nicht glüht wie der Teufel der A539 doch die bessere Wahl?

    Danke im Voraus!

    gschnu