Beiträge von CrappyThumb

    Jeder Mini hat sowas um die Tankanzeige und Temperaturanzeige (bei den Nippon Geräten) anzeigen zu können.

    ...mal als Zusatzinfo, weil ich vor einiger Zeit mal so eine Anzeige auseinander genommen hatte.

    Dort sieht man, wo was ist.

    Der Spannungskonstanter in den 2er oder 3er Instrumenten arbeitet, wie gesagt, mit ca 2-3Hz. D.h. Der Kontakt, geht mit dieser Frequenz auf und zu und langzeit-gemittelt ergibt sich dann eine "konstante" Spannung. Wirklich konstant ist die halt nicht, weil 3 Hz ziemlich langsam sind, aber die Bimetallanzeige-Elemente von Wassertemperatur und Tankuhr reagieren selbst sehr träge, wodurch sich die 2-3Hz wiederum dann doch als konstanter Spannungswert "interpretieren" lässt.

    Nice-to-know: Vielleicht hat der ein oder andere ja in seinem Mini bei eingeschalteter Zündung und noch nicht laufendem Motor festgestellt, dass die beiden Warnlampen für Öldruck und Lichtmaschine leicht pulsierende Helligkeiten zeigen. Weil diese Warnlampen über die gleiche Leitung versorgt werden und die Leitungen einen endlichen (=zumeist bescheidenen) Widerstand haben, merkt man bei Stromfluss des Konstanters ein Einknicken der Versorgungsspannung innerhalb des Instrumentenpanels.

    Dadurch sieht man diese Helligkeitsschwankungen der Warnlampen im Takt des Konstanters.

    ..könnte der Katalysator sein....offensichtlich regelt er ja den Lambdawert auf 1.

    Wenn dann der Wert hinter dem Kat noch bescheiden ist, dann liegts warhscheinlich am Kat selbst.

    Ahso...um das zu verstehen...die Lambdasonde sitzt VOR dem Kat. Das heißt das gesamte Gemisch-System arbeitet beim Mini so, dass die Abgase so eingestellt werden, dass sie vom nachfolgenden Katalysator optimal verarbeitet werden können. Dabei findet beim Mini KEINE Erfassung und Rückführung der Werte statt, die hinter dem Kat auftreten.

    D.h. salopp gesprochen...das Steuergerät stellt das Gemisch so ein, dass vor dem Kat die optimale Abgaszusammensetzung herrscht...und alles Weitere (= die katalytische Zersetzung) geschieht aus Sicht des Steuergerätes "im guten Glauben".

    Macht ihr da auch einen Extra-Kühlkreislauf? Die Kokams werden ja relativ warm bei 200-400A.
    Habt ihr vernünftige Schutzmechanismen? 40Ah Lithium pro Zelle macht mal ordentlich Feuer, wenn die kaputt gehen.

    Ist das bei euch noch Forschung? Oder baut ihr Module zusammen?

    Falls ihr Hilfe braucht...ich arbeite bei einem Institut an der RWTH Aachen, das sich mit zum einen chemischen Energiespeichern und zum anderen mit Leistungselektronik und Antrieben beschäftigt. Kontakte kann ich gerne herstellen...

    Radnabenmotoren verschlechtern i.A. die Fahrwerksdynamik erheblich (wegen des Gewichts)...man müsste sicher auch komplett neue Achsaufhängungen konstruieren.

    Es gibt im BMW Entwicklungszentrum München auf jedenfall einen New Mini, der auf der Hinterachse E-Motoren als Funbooster hat...laut Aussagen von einem Institutskollegen, der dort sein Industriepraktikum gemacht hat, geht der wohl "recht gut" ;)

    Ich denke, ein Getriebe braucht man so oder so...aber man braucht u.U. kein Schaltgetriebe. Aber je nach Auslegung des E-Motors wär ein Getriebe (=mit verschiedenen Übersetzungen) ganz sinnvoll. Ob das Minigetriebe konstruktionsbedingt geeignet ist würde ich mal stark bezweifeln...

    Olaf, wisst ihr schon, welche Batterien es sein sollen?

    wenns ans motortuning geht, bist doch mitm spi eingeschränkt.
    ich mags einfach nicht wenn eine elektronik die einspritzung vornimmt.
    naja, ich hät einfach weiter suchen müssen bis ich einen vergaser mini gefunden hätte.
    jetzt könnt ich mir in ar... beisen.

    Warst Du nicht derjenige, der recht unbeholfen im anderen Thread nach einem SPI Kopf gefragt hatte? Kannst Du das alles denn überhaupt einschätzen?

    Schau Dich doch bei entweder minisport.com oder minispares.com um..oder bei med-engineering.co.uk

    Oder in D-Land bei mini-mania.tv oder allbrit.de oder oder oder.

    Dort siehst Du dann zumindest schonmal, was die Sachen kosten...

    Ich selbst habe auf meinem SPI den Zylinderkopf mit den E35/A31 Rimflow Ventilen drauf - HEDMS5024UL. Bringt ordentlich Drehmoment - die Frage wäre aber, ob Du mit der 53PS-Motorbasis und dem originalen Steuergerät auch so viel Spaß bekommen würdest.

    quatsch - progamier Dir bischen Sprit rein, statt Schubabschaltung, dann blubberts wenigstens ordentlich !!! :D :D :D

    So abwegig ist das gar nicht. Setz' die Schwelle des Unterdruckwertes so hoch wie möglich (bei mir 15kPa).

    Und setz mal in der Sprittabelle bei der untersten Zeile (20kPa) die Spritwerte etwas hoch...dh. über 10 (bei mir 11-13). Damit erreichst Du, dass die Drehzahl besser eingefangen wird, egal aus welcher Situation Du auskuppelst. Sonst ist das Gemisch zu mager bei fallender Drehzahl und wenn der Stepper aufmacht ist viel zu wenig Sprit vorhanden und er schüttelt sich gewaltig oder geht direkt aus.

    Das Einfangen, bzw. Einregeln in die Leerlaufdrehzahl ist neben den Dynamikanpassungen (Beschleunigungen) mit das schwierigste, insbesondere wenn Du aus der Schubabschaltung heraus in die Leerlaufdrehzahl gehen willst.

    Ich nehme an, Du benutzt auch eine Breitbandsonde von Innovate. Ich hatte mir mal ein Modul für den Aschenbecher Schacht gebaut...sieht ausgebaut so hier aus:

    ..damit war es mir erst möglich darauf zu kommen, dass er bei fallender Drehzahl kurzzeitig etwas zu mager steht - im Logfile oder direkt auf dem PC nebenan sieht man das so direkt nicht, zumal die Lambdaanzeige in Megatune teilweise zu sehr rumhampelt.

    Zitat

    ein Mini hat da ja einen ausreichend schlechten Ruf

    ...aber nur weil Leute nicht systematisch an solche Sachen ran gehen und dann "rumbasteln". Zugegeben, Elektronik ist nicht immer so offensichtlich, wie mechanische Systeme.

    Einen Anfang hatte ja schon Dr.Immerheiser gegeben!

    Die fliegenden Sicherungen würde ich generell gegen einen festen Sicherungskasten mit Flachsicherungen tauschen. Dann wäre dieser Plagegeist schonmal eliminiert (aber auch nur, wenn Du löten kannst - kalte, dh. nicht korrekt aufgeheizte Lötstellen können mindestens genauso nervig wie Wackelkontakte sein).

    Was ist mit dem Crashschalter? (den Hinweis hatte hier ja auch einer gegeben)

    Was ist mit dem Spritpumpen-Relais in der Relaisbox?

    Reichelt: MPX 2010DP

    Ich finds super, dass sich jemand mit dem Thema beschäftigt.

    Bei Reichelt gibt es Differenzdrucksensoren, wie den da oben im Bild und Link. Damit misst man nicht gegen Atmosphärendruck, sondern gegeneinander.

    Danach noch eine vernünftige Auswerte-Elektronik mit Grafik-Display und Mikrocontroller, der das Signal mal über Drehzahl und auch über die Drosselklappenstellung darstellt.

    Man wird definitiv einen Druck messen können. Dieser Differenzdruck wird sicherlich nicht nur im einstelligen Milibar-Bereich liegen - sonst würde man in der Tat keinen Leistungsgewinn auf der Rolle messen können. Ich wage sogar zu behaupten, dass der Druckunterschied an dem Bereich vor dem Schnorchel größer ist als woanders.

    Dieser Differenzdruck hat übrigens absolut nichts mit dem Krümmerunterdruck im Sinne vom Vergleichen der Werte zu tun!
    D.h. ein Krümmerunterdruck-Unterschied von 1mBar ginge entweder im Signalrauschen unter, oder/und würde auch durch die Druck-Welligkeit beim Ansaugen der 4 Zylinder völlig egal sein!

    Wenn Du also den gleichen Messaufbau nochmal mit dem o.g. Sensor durchführst, wirst Du garantiert zu besseren Ergebnissen kommen.
    Lass Dich nicht durch die Hamburger Art verwirren...die da oben sind halt etwas ruppiger ;) Fass das, was Klas gesagt hat lieber als konstruktive Kritik auf und mach weiter so!

    Bei solchen wissenschaftlichen Untersuchungen (nenn ich jetzt mal so) muss man sich am Ende nach einer Messung IMMER fragen..war das jetzt eigentlich sinnig, was ich hier gemessen habe? Kann das überhaupt so sein? Das hattest Du hier nicht gemacht. Aber dafür hatten das ja andere hinterfragt. Also...auf die nächste Messung! :)

    Zitat

    aber lass die finger von hamerit...oder so nem billig zeug.

    mal mit der gleichen saloppen ausdrucksweise...was isn so schlecht an Hammerite?

    Zitat

    Fertan = f(v)ertane Zeit

    ...because of...?

    Was ist denn besser geeignet?

    ...also der Decklack war "Lack"...keine Ahnung welcher...aber das ist so ein Lackstift von allbrit gewesen - roch nicht übermäßig stark und die Oberfläche ist selbst relativ schnell trocken..dh. nach ca. 30minuten kann man leicht mit dem Finger dran gehen, ohne dass es nen Eindruck gibt.

    Die Rostschutzfarbe war irgendeine aus dem "Extra-Baumarkt". Die Firma weiß ich nicht. Aber drauf stand dass sie wasserverdünnbar ist. Hilft das? Ich war grad nochmal in der Garage und irgendwie sieht das teilweise doch nicht so verheerend aus. Obwohl ich es lieber mit Hammerite gemacht hätte.

    Also 2K Lack war das nicht...den muss man doch wie Epoxyd Harz extra anmischen, oder?

    Der Rostschutz war lediglich eine Dose die man schütteln musste. Die Farbe selbst sah recht klebrig und dicker als andere Lacke aus. Gerochen hat die absolut nicht - wahrscheinlich wegen der Wasserlöslichkeit...?

    Naja..ist sowieso nur ein Provisorium.

    Aber wie bessert man eigentlich zum Beispiel Steinschläge aus? Dh. die Unentdeckten nach dem Winter, die schon leicht braune Pest haben?


    PS: Danke übrigens allen, die sich hier tatkräfig beteiligen!! :)

    Ja...angeschliffen hatte ich ihn...ob das jetzt P800 war weiß ich nicht. Ist aber ziemlich feines Nasschleifpapier gewesen.

    Sollten nicht ziemlich viele Lacke mit Verdünnung wieder abzureiben sein?

    Was mache ich denn, wenn ich die Rostschutzfarbe zB mit Verdünnung anlösen kann..es also etwas schmierig dadurch wird? Ist dann die Trocknungszeit einfach noch nicht abgeschlossen?

    Was sind Ablüftzeiten? 5-15minuten ist doch arg kurz, damit Lack oberflächentrocken wird, oder?

    Also ich hatte dieses rote Rostschutzzeug draufgepinselt (Eisenmetall). Dann laut Anleitung 24h gewartet, dann das Ganze leicht angeschliffen, sauber gemacht mit 'nem Tuch. Und dann den Lack, in meinem Falle aus einem Lackstift, aufgetragen. Es hat nicht überall gekrisselt, nur an manchen Stellen.

    Tach...

    wieso zum Geier wirft Lack nur Falten??

    Kann es sein, dass sich verschiedene Lacke/Farben gegenseitig nicht leiden können? Ich könnt langsam echt Würfelhusten kriegen. Wenn ich Metallgehäuse für irgendwas baue und dann anmale sieht das danach wie hingesch!ssen aus...argh... das kann doch nicht so schwer sein?!! :scream:

    In meinem Falle wirft Lack tierisch Falten, wenn ich ihn auf diese rötliche Rostschutzfarbe (1Tag getrocknet) pinsele - aber erst nach ein paar Minuten.

    Früher konnte ich beobachten, dass das schon nach Sekunden passierte - nicht am Mini.

    Wirklich gute Lackier-Tutorien gibt's im www auch nicht. Meine Güte..das kann doch nicht so schwer sein ein bisschen Farbe auf Metall zu bringen... :rolleyes:

    Hammerite krieg ich ja noch vernünftig verarbeitet - scheint wohl idiotensicher zu sein. Aber bei allem anderen scheine ich mich derart dämlich anzustellen, dass die Nachbarn mittlerweile auch schon wissen, wenn bei Hannes Lackiertag ist, weil Fäkalwörter ab und zu der Garage "entweichen". :soupson:

    Worauf muss man denn alles achten?
    - Temperatur...auch -unterschiede?
    - Luftfeuchtigkeit?
    - bestimmte Lackinhaltsstoffe?
    - Anschleifen von vorher aufgetragenen Lackschichten?
    - ...?