Beiträge von CrappyThumb

    Lambdasonde vergessen wieder einzubauen? ;)

    Hattest Du die Batterie abgeklemmt? Bzw. den Stecker vom Steuergerät?
    Falls das der Fall war, kann es eine Weile dauern, bis sich der Motor wieder normal verhält. Damals hatte ich meinen SPI Motor auch gegen einen neuen getauscht. Dabei die Batterie abgeklemmt.
    Nachdem ich ihn angeworfen hatte, stand der Leerlauf wie angenagelt bei exakt 2000. Irgendwann normalisierte sich das wieder.

    Zitat

    Falschluft zieht er glaube ich nicht...


    hm..aber ausschließen kannst Du es auch nicht..?

    Zitat

    Gibts ´ne Möglichkeit den Fehler ohne Testbook zu finden?


    Ja...mit Stochastik ;)

    Man sollte auch nicht vergessen, dass SPIs die Übergangslösung zu den echten Einspritzern darstellt und es damals erst angefangen hat, dass die Steuergeräte Einzug hielten. Meine Eltern hatten 1991 einen Fiat Tipo - auch Singlepoint Einspritzung, quasi die erste die in das Auto verbaut wurde. Mit diesem Ding gab's auch jede Menge Ärger.

    Was ich sagen will, ist, dass man Einspritzer Minis nicht mit heutigen Autos, die ja alle eine Motorregelung haben, vergleichen darf.

    Prinzipiell funktionieren jedoch die SPIs und MPIs ab Werk wunderbar. Das Problem stellt sich erst ein, wenn jemand, der nur Vergaser gewöhnt ist (ist jetzt nicht abwertend gemeint!), versucht, selbstständig ein 1.3i-Problem zu beheben. Das klappt nämlich mit den Methodiken aus Vergaserzeiten absolut nicht. Beispiele dafür werden praktisch wöchentlich hier im Forum zur Diskussion gestellt: "Problem: 1.3i läuft nicht. -- Antwort: "Es sind die U-Druckschläuche" -- also flink gewechselt -- Neues Problem: "Läuft immernoch nicht, diese 1.3i-Dreckskarre" -- Fazit: "Ich kauf mir 'nen Vergaser, die laufen immer".
    Will sagen, dass Einspritzer etwas komplizierter (aber dann auch bequemer) in der Fehlerdiagnostik sind, aber wenn man's ohne versucht, kommt meistens Murks und Ärger raus.

    Ja...Wischermechanik demontieren.. ;)
    Bzw. erstmal gucken, ob die Mechanik im Wischermotor noch ordentlich läuft.

    Das Gestänge rauszuholen ist etwas Fummelei (wegen der Wasserleitung, den fliegenden Sicherungen und dem Gaszug). Danach sollte man _alles_ auseinanderschrauben, mit Bremsenreiniger freiblasen und neues Fett rein schmieren. Aber nicht zu viel, sonst läuft das Gestänge anfangs auch sehr schwer.

    Tip am Rande: Sobald der Motor extrem langsam läuft ist das ein Zeichen, dass in den nächsten paar Hundert Regenkilometern der Motor ganz aufhört zu arbeiten. Habe ich selbst schon erlebt...ist ärgerlich, weil bei mir vor allem keine Sicherung angesprungen ist und somit quasi ein Kurzschluss (bzw. was ähnlich Belastendes) kam, was die gesamte Bordspannung unter 10V beim Fahren gezogen hat!

    [edit]krass, wieviele leute können denn auch nicht schlafen?? ;) [/edit]

    Ich.

    Noch 'ne Frage: Wer von euch hat sich dort noch nicht vorgestellt?

    Allgemein kann man über die Minigruppe dort nur sagen, dass sie ziemlich lahm ist...ich schätze, dass viele Leute Gruppenmitglieder geworden sind, damit sie eine Gruppe mehr in ihrer Liste stehen haben...

    Wenn man auf die Frage, wer auf der 7ten Bergischen Ausfahrt (die war gestern) dabei sein wird, noch nichtmal eine einzige Antwort bekommt (obwohl viele aus dem Raum Köln, Bonn, usw kommen), dann weiß ich auch nicht weiter.....schade. :headshk:

    Ich möchte mich den anderen hier anschließen und mich herzlichst bei allen und insbesondere den Organisatoren für diese reibungslose und sehr gelungene Ausfahrt bedanken.

    Das war meine zweite Bergische Ausfahrt und ich freue mich schon auf die dritte :)

    Ein paar Fotos habe ich auch gemacht und als zip Datei hochgeladen, hier der Link dazu:
    http://rapidshare.de/files/35207718/7te_bergische.zip.html

    Dort in der Tabelle unten rechts auf den Knopf "Free" drücken, dann die Wartezeit abwarten und den Anweisungen folgen. Es sind ca 40MB bzw. 50 Fotos geworden.

    Viele Grüße
    Hannes

    Zitat

    Denn vor einem Getriebeschaden hab' ich nun mal erheblich mehr Respekt.

    Kann ich voll und ganz verstehen, bei dem veranschlagten Preis, den der kölner Mini-Spezialist für ein AT-Getriebe, bzw. dessen Arbeitsaufwand angibt. (Ich habe bei ihm auch schon danach nachgefragt)
    Aber meiner Meinung/Erfahrung klingt ein Zwischenradschaden anders.

    Wenn die Radlager wirklich erst so frisch sind, dann wäre ich direkt mit nem leicht geschwollenen Hals beim sog. Minispezialisten vor der Tür. Bei den Preisen, die er verlangt, darf sowas nicht sein. Aber mir sind da noch ganz andere Stories über ihn zugetragen worden...

    Einen Drehzahlgeber im eigentlichen Sinn gibt es nicht.

    Beim Vergaser, wie auch beim SPI, wird das Signal der Drehzahl von den Impulsen an der Zündspule abgegriffen. Wie es beim MPI ist, kann ich nicht genau sagen, weil dieser ja keine "richtige" Zündspule mehr hat.

    Zusatzinfo: Beim SPI sitzt ein Geber für die Drehzahl/ oberer Totpunkt unter der Kupplung.

    Zurück zum Problem: Schau Dir mal die Kabel hinter dem Armaturenbrett an, die in den Drehzahlmesser gehen. Diese Kabel (bzw. eines dieser Kabel) müssen auch an der Zündspule ankommen. Auf welcher Klemme der Zündspule diese Kabel angeschlossen werden müssen, weiß ich grad' nicht aus'm Kopf...

    [edit] verdammt, zu spät.. :) [/edit]

    Falls es jemanden interessiert:

    Solche Speedlogs, wie sie oben irgendwer mal erwähnt hat, kann man mit einer Software namens "GPSonic" schön sichtbar machen.

    Als kleines Beispiel mal ein "selbstgemachter" Speedlog, vom 12. Juni 06 morgens so 7-8Uhr (von einem Eifler Kuhdorf nach Aachen).

    Das Geschwindigkeitsmaximum lag bei 149km/h. Laut Tacho waren das 160. Gemessen in einem 93er Silverstone mit 63PS (lt. Fzg-Schein), 13" Rädern/entsprechenden Verbreiterungen und absolut nix in Richtung Tuning gemacht.

    Na falls jemand "empirisch" veranlagt ist, wäre der erste Schritt sich jemanden mit Testbook zu suchen (hier gibt's ja mittlerweile einige Privatpersonen mit so einem Gerät) und dann mit einem Logikanalysator (plus ein bisschen Pegelanpassungselektronik) eine MPI/SPI-Sitzung vom Testbook mitloggen.

    So wurde das damals mit viel Mühe auch mit den Telefonzellen gemacht um nachher einen Telefonkarten-Emulator zu bauen. Zwar nicht wirklich legal, aber für die damalige Zeit beeindruckend. ;)

    Nochwas: Oben hatte jemand geschrieben, wie man einen Adapterstecker bauen könnte...mein Tip: TxD/RxD niemals ohne Kenntnis der Innenbeschaltung der Geräte auf Masse legen. Unter Umständen macht man was kaputt.

    Und nochwas: Falls man verifizieren will, ob der "TD" Pin vom MPI eine Art Drehzahlsignal ist, dann kann man ja mal ein Oszilloskop dranschließen und den Motor starten. Falls es danach immer noch eine "Flatline" gibt, dann kann man einen Pullup Widerstand an +12V anschließen (welche Pegel benutzen die OBD-ISO Protokolle?).

    Also ich fasse Dein Kuddelmuddel mal zusammen: Das Auto lief vor ECU-Wechsel bescheiden...und danach auch. Korrekt?

    Ich kann es nur wiederholen: Sobald ein Problem an der Steuerelektronik zu liegen scheint, sollte man zu einer ehem. Rover-Werkstatt gehen und den Fehlerspeicher auslesen lassen.

    So, wie Du an die Sache rangegangen bist, ist es nicht sachlogisch, wie man hier in diesem Forum zu schreiben pflegt... :rolleyes: ;)

    Wie gesagt...zuerst in die ECU schauen, ob einer der Sensoren Streß macht. Falls nicht, dann mal Kompression testen lassen, um eine defekte Zylinderkopfdichtung oder defekte Ventile auszuschließen.

    Und falls das alles soweit ok ist, kann man mal nachdenken ein neues Steuergerät einzubauen.

    Wie heiß ist denn der Motor mal geworden? Voll im roten Bereich? Wann war die letzte Inspektion (mit Kerzen- und Luftfilterwechsel)?

    Deine letzten Zeilen kann ich leider nicht entziffern und habe bei diesem un-deutsch auch ehrlich gesagt keinen Bock nachzufragen. PLZ 35753 liegt doch noch in D-Land..?