Zitat von JEMI
Hoffe noch auf einen ausführlichen "Gesamtbericht" unseres Serienkoordinators Faxe,
der auch aus organisatorischer Sich wieder ganze Arbeit geleistet hat!
Lasst krachen und
see you @ Nürburgring am 15.-17.06.
Gruß, Marco
Im Osten nix neues...
Zum Saison-Auftakt der British-Car-Trophy traf man sich am Oster-Samstag beim Boerde-Sprint in Oschersleben. Hervorragendes Wetter mit mäßigen Temperaturen und viel Sonne machte den Teilnehmern freude und die Renner glänzten in der Startaufstellung.
Das Training nahm die Truppe zusammen mit den NSU gegen halb zehn Uhr morgens auf.
Nach der halben Stunde gab es dann auch nicht viel neues im Osten.
Faxe Wassong war Trainingsschnellster, dicht gefolgt von Thomas Gaspers, dem Vorjahresmeister, und Mike Gensemeyer. Jürgen Landsberg, unterwegs diesmal auf dem alten Mini von Thommy Nettesheim, sicherte sich den vierten Startplatz. Sascha Rinne, wie gewohnt in Oschersleben schnell unterwegs, belegte den fünften Platz. Leider zerstörte er hierbei aber sein Getriebe und nahm an den beiden Wertungsläufen nicht mehr teil. Pete Richards aus England auf seinem Clan Crusader belgete einen guten sechsten Platz. Jochen Pelke, auf seinem frisch aufgebautem Gruppe 2 Boliden, ließ es noch etwas verhalten angehen, da er sich erst einmal an das Fahrzeug gewöhnen mußte. Wunderschön anzusehen war auch diesmal der GTM von Thomas Alofs. Die gelbe Flunder ist der Blickfang schlecht hin und das Thomas wieder bei der Truppe ist, macht die Rennserie noch atraktiver. Neu dabei ist auch Konrad Beckmann, der aber noch auf ein frisches Triebwerk aus Ebgland wartet.
Die Gruppe 1 dagegen war etwas schwächer besetzt. Vorne balgten sich Marco Teuscher und Stephan Keiselt um die Bestzeit in dieser Gruppe, doch Klaus Binder, Neuling in dieser Saison, ließ da schon sein Können aufblitzen. Ergänzt wurde die Gruppe von Hector Salcuni und Philippe Dibling aus Frankreich und Marc Branscheid. Letzterer hatte ca. Die halbe Uni-Belegschaft mitgebracht, die für einigen Spaß sorgte. Bei minus 2 Grad Nachts auf dem Hänger unter freiem Himmel zu schlafen, das schaffen nur die Burschenschaften der heutigen Zeit.
Keiselt erwischte einen schlechten Auftakt. Leider beendetet er das Training in der letzten Runde mit vermutlichem Lagerschaden, was ihn aber nicht davon abhielt seine Mitbewerber im ersten Lauf die Daumen zu drücken. Die ersten drei nach dem Training hießen also Teuscher, Diebling und Binder.
Die Rundenzeiten sind durch den Umbau in Oschersleben etwas schlechter geworden.
Die Links nach Start und Ziel geht jetzt nur noch im zweiten Gang, biegt quasi 90° nach links ab und es paßt nur maximal ein Auto. Extra für die DTM ist umgebaut worden. Wenn 8 DTM-Renner hier in der ersten Runde raus fliegen oder geschoben werden, ist die Spannung für die Zuschauer größer. Schön war auch der Vorschlag, im Infield der Kurve eine Carbon-Manufaktur für neue „Nasen“ und Türen anzusiedeln, dann könnte direkt vor Ort geholfen werden und keiner muß sich noch zur Box kämpfen.
Bedingt aber auch durch die recht kühlen Temperaturen lag die Pole-Zeit von Faxe Wassong bei 1:51,279min. Ein sich auflösender Verteilerfinger verhinderte hier schnelleres. Gaspers und Gensemeyer lagen dann auch noch im hohen 1:51er Bereich wogegen Landsberg und Rinne sich doch schon zwei bzw. drei Sekunden mehr genehmigten.
So ging man also in den ersten Lauf. Dieser ist recht schnell abgehandelt.
Start-Ziel-Sieg für Wassong, Gaspers zweiter, Gensemeyer dritter. Spannend war es die ersten 5 Runden vorne, wo Gaspers doch einige Male recht nah an Wassong heran kam und mächtig Druck machte, letztendlich aber auch einsah, rann fahren ist eine Sache, vorbei kommen, eine ganz andere.
Auch die Zeiten wurden besser und die schnellste Rennrunde des Tages von 1:50,335min wurde von Wassong in den Asphalt „gerammt“. Gespannt darf man auf die Wiederbelebung der „Orange“ warten, Wassong war immer noch auf seinem Ersatzauto unterwegs.
Text zu lang, geht gleich weiter...