Zitat von Horzi
@ Williams MPI
Ich zweifel an Deiner Theorie mit dem Sychronringen.
Olaf schrieb wenn er im Stand einen Gang bei getretener Kupplung einlegt, geht die Leerlaufdrehzahl runter. Wenn dafür ein Synchronring (einer oder mehrere des nicht eingelegten Gangs) verantwortlich sein sollte, müssten diese auf den Konus des Rads gepresst werden. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Die 22G2033MS sind sogar etwas schmaler, als die Originalringe.
Ich habe die selbst verbaut (nur 1. und 2. Gang, weil am höchstbelasteten), allerdings noch nicht im Betrieb. Das testweise Durchdrehen/schalten von Hand zeigt keine Schwergängigkeit oder irgendwelche Unterschiede zum Originalzustand.
Nix verdrehen bitte,
hab nicht gesagt, daß die Synchronringe für den Drehzahlverlust bei getretener Kupplung verantwortlich sind. Hier liegt der Fehler bei den Anlaufscheiben oder der Kupplung.
Das die Synchronringe auf dem Konus "gepresst" bleiben, nachdem der Synchronkörper wieder auf "neutral" Stellung steht, kann aber genau das Problem der schlecht einlegbaren Gänge sein. (Beispiel: Synchronring zweiter Gang hängt immer noch auf dem Gangrad und dritter Gang soll eingelegt werden)
Matzze.1
Ich habe nicht empfohlen auf das "Ende der Synchronringe":) zu warten, sondern einen eigenen Test beschrieben mit dem Hinweis, doch bitte original Synchronringe, die normaler Weise in grünen Rover-Tüten verpackt sind, zu verwenden.
Generell will ich auch nicht alle Teile aus dem Zubehör verteufeln, aber die Qualität, unter anderem bei Synchronringen, läßt oft zu wünschen übrig. Das man auch hier "vernünftige" Teile bekommt, läßt aber nicht den Schluß zu, daß es immer so ist und hilft dann demjenigen, der einmal ein Getriebe baut, nicht weiter. Da fehlt, denke ich, dann die Erfahrung.
Bis später...