Also,
was soll man sagen. Es war einfach genial. Die Gruppe 2 hat es mal wieder krachen lassen. Fette Mini-Power am Limit bewegt!!
Der etwas andere Rennbericht.Erst mal ein paar Fakten:
Gesamtergebnis nach beiden Läufen:
1. 201 Wassong, „Faxe“ 2. 212 Brack, „Mano“, Rolf
3. 209 Müller-Deck, Hans
4. 213 Harvey, Phil
5. 222 Clear, Franz
6. 240 Pfeiffer, Heinz
7. 261 Clear, Rene
8. 265 Martin, Ingo
9. 252 Keiselt, Stephan
10. 269 Schwarz, Wolfgang
11. 255 Teuscher, Marco
12. 251 Warmuth, Jörg
13. 244 Hunt, Stuart
14. 263 Quickels, Dieter
15. 230 Landsberg, Jürgen
16. 231 Oerhaus/Klawitter
17. 266 Pelke, Jochen
18. 210 Rinne, Sascha
19. 262 Hau, Herbert
20. 223 Geraedts, Wolfgang,
Schnellste Rennrunde: 201 Wassong 1:46.199 min
Stimmungen und Eindrücke:
-Schade war die Sache mit dem Schoko-Eis am Samstagabend. Es war für eine Person rationiert.
-„Hab noch den alten Motor drin“ sagte Hans
-„Muss unbedingt an meinem Fahrwerk was tun“ sagte Mano
-„Ey, das ist hier ein Rettungsweg und keine Werkstatt“ sagte der wichtige Abschleppwagenfahrer
-Eifeler Bier war echt lecker. Reine Feststellung
-Keine Brötchen von Mini-Martin. Reine Feststellung
-„Fahre hier nur meine alten Reifen auf“ Hans und Mano im Chor
-„Die NSU’s wussten gar nicht wie ihnen geschieht, ihr habt die ja an allen Seiten überholt“ sagte ein völlig Unabhängiger
-„Herzlichen Glückwunsch Faxe, du hast mich gar nicht überrundet!“ „Na ja, du bist ja auch
nur eine Runde mitgefahren.“
-„Nu sei doch einfach mal 10 Minuten still“ hab ich gesagt
-Es gibt die Deutsche Zeit und die Englische Zeit, und dann gibt es noch die Zeit von Phil Harvey und seinem Schrauber Raymond, wenn sie versuchen ihre Uhren von Englischer Zeit auf Deutsche Zeit umzustellen. Böse Zungen behaupten, sie hätten beide die Ost-Deutsche Zeit eingestellt. (20min zu spät)
-„Nur 10 Runden werden gewertet, oder?“ „ Kommt drauf an, wer vorne liegt“ Dialog zwischen Hans und Faxe
-„ Einmal Pommes mit Mayo, bitte“ „Kannste das noch mal sagen? Du hast so’ne geile Stimme“ sagte die die Süße in der Frittenbude
-„Wo muss ich denn stehen, um zu sehen das deine Reifen genügend abgedeckt sind?“ Technischer Kommissar zum Teilnehmer
-„Wieso fährt der denn immer nach 10 Runden raus?“ „Der hat nicht so viele Chips wie die anderen gekauft“ sagten die Läster-Mädels über Sascha
-„Ahhh, Hallo Fred, wie immer, pünktlich wenn das Frühstück bereit steht, selbst wenn du ohne Renner da bist.“ Chefin zu Fred van Eldik
-„Wo ist denn eigentlich der Alofs?“ „Der hat sich sein Bein verdreht“ „ Der hat sich gedreht, ich dachte, der ist gar nicht da?“ Normaler Dialog zwischen Teilnehmern
-Petra dopt Mano mit Müllermilch. Müllermilch Vanille! Fakt!!!
Gruppe1
Rene Clear kann mit 1:56.170min mit seinem Gruppe1 Renner wohl nur noch sich selbst unterbieten. Fast 4 Sekunden
hat er seinen Konkurrenten in seiner schnellsten Runde abgenommen.
Trotzdem war es in der Gruppe 1 richtig spannend. Die Top-Leute der Gruppe 1 wurde durch einen NSU ein wenig zusammengehalten. Dieser war auf der Geraden zwar deutlich schneller, stand den Minis aber in der Kurve im Weg. Dadurch entzerrte sich das Feld der Minis nicht und es wurde heftig um die Positionen gestritten. Letztendlich, in Addition beider Läufe gewann Rene Clear vor Ingo Martin und Stephan Keiselt.
(Anmerkung: Hier könnte auch ruhig mal ein Fahrer der Gruppe was schreiben)
Gruppe2
Die Gruppe 2 war leider etwas unterbesetzt. Verschiedenste Ursachen gab es dafür, Lust
war wohl auch ein Grund, war aber weiter nicht schlimm, denn die Top Leute der Gruppe2 waren ja da. Hans Müller-Deck, Mano Brack, Sascha Rinne und Phil Harvey mit seinem englischen Miglia-Racer, hatten große Lust zu zeigen, was in ihren Boliden steckt.
Nach einem Jahr Abstinenz, war ich auch mal wieder mit dabei. Doch die Runden-Zeiten aus dem Vorjahr von Hans und Mano waren nicht schlecht. Sie hatten mächtig vorgelegt. 2 Sekunden hatten sie mir auf meine Bestzeit aus 2004 abgenommen. Skepsis war wohl die harmloseste Beschreibung meiner Gedanken. Na ja, und nach anderthalb Jahren wieder im Renn-Mini zu sitzen, war schon ein komisches Gefühl. Noch dazu, auf der Rennstrecke, wo man mit einem heftigen Unfall aufgehört hat.
Das Training:
Langsam angehen und alles probieren. Geht’s denn noch? Hmmm, O.k., fühl mich doch ganz wohl. Drei Runden rum rollen, au weia, der Mano kommt von hinten, nix anmerken lassen und Gas machen, hmm, Mano geht nicht vorbei, kann er nicht oder will er nicht?, so jetzt muß er (kurz gebremst da wo man nicht soll) und dann dahinter und drücken, aahhhhhhh, watt denn, doch nich durch’e Wiese Mano!!
Dat will ich nich, jetzt aber nix wie weg.
Mal in die Box zu Mario (bester Mechaniker der Welt) rollen, soll mal checken und Zeiten ansagen. Mano und Hans 48er und 47er Zeiten!!!, PRIMA, fangen die schon wieder an. Was ist mit mir? Wo lieg ich? Ja neee, is klar: „Stoppuhr kaputt“. ?? O.K. wieder raus, hey warum ist das so leer, sind die schon alle zum Frühstück? Hab auch Hunger, also los. Eine und ne zweite zum checken der Strecke und alles auf Temperatur bringen und dann’ne ganz schnelle Runde. Paßt gut, besser wird’s jetzt eh nicht mehr, also ab zum Frühstück.
Ahhh, der Zeiten Zettel ist da.
NEIN, es ist gar nicht der Zettel, es ist das was dem Zettel vorauseilt: Das Gerücht: „Hast du schon gehört. Der Mano steht auf vier, Phil auf fünf und Faxe ist erster. Datt kann doch nich sein!“
Ist auch nicht so. Der Zeiten-Zettel ist nach Startnummern sortiert und nicht nach Rundenzeiten. Trotzdem, dass mit mir und auf Pole stehen ist richtig. 1:46.926min ist meine Zeit in der oben erwähnten schnellen Runde. Mano (1:48.259min), Sascha (1:49.272min), Hans (1:49.982min) folgen auf zwei, drei und vier.
Phil hat ein paar Probleme, Franz Clear hat endlich mal Spaß, weil alles hält und der Jürgen Landsberg (mit dem Gulf GTM) grinst fast im Kreis. Nach dem Stress in der abgelaufenen Woche, mit mal eben Käfig bauen und dem, was da alles zu gehört, hat er auf Anhieb mit seinem GTM einen Traum Einstieg in die BCT geschafft.
Rennen
Die beiden Rennen sind schnell erzählt. Lauf eins machte mir Spaß, weil Mano und Hans sich gegenseitig beharken und meinen Speed dadurch nicht mitgehen konnten. Nehme ich an. 
Ab Halbzeit nahm ich raus und Mano und Hans kamen zum Ende wieder auf. Hans hatte wohl Mano in vermeintlicher Sicherheit wiegen wollen und ließ zwischendurch ein bisschen von ihm ab, um dann wieder anzugreifen. War wohl von allererster Rennqualität für die Zuschauer. Im Ergebnis lag ich vor Mano, Hans und Sascha.
Lauf zwei war dagegen völlig anders. Mano hatte sich mal frische Pneus draufgeschnallt und war wohl auch von seiner Petra gedopt worden. Jedenfalls war der Hans für ihn diesmal kein Thema und er kettete sich an meine Orange. Pit Bulls heißen die Dinger. Sie beißen sich fest und lassen nicht mehr los. O.K., vorbei kommt man so aber auch nicht. Dazu fehlte der kleine Tick. Aber es ist nicht gerade beruhigend wenn man nur ein Augenpaar im Rückspiegel sieht und nicht das dazu gehörige Fahrzeug, weil es praktisch schon im Kofferraum steht.
Runde für Runde war Mano da. 14 Runden ging das so. Schlechteste Rundenzeit war 1:48. Ich glaub ich spinne?? 1:48! Das war früher eine Zeit für die Pole.
Siegerehrung war dann später in der Box der Abarth Coppa Mille, natürlich auf den frisch gestifteten Siegertreppe der Fa. Mini-tec., wo dann auch der Gesamtsiegerpokal des 19. Börde-Sprints natürlich standesgemäß an einen Mini-Piloten
übergeben wurde.
Ich denke, was hier geboten wurde, war Motorsport vom allerfeinsten und ich freue mich schon riesig auf Hockenheim. Wenn Thommy und Frank Nettesheim, Didi Grunwald, Thomas Alofs und vor allem Thomas Gaspers wieder dabei sind, wird es super spannend. Also Männer, macht die Renner klar.
Super Dank an die Leipziger Fraktion die mal wieder in alter Tradition die BCT durch ihre Anwesenheit unterstützt haben und an alle, die sich extra auf den Weg nach Oschersleben gemacht haben.
Soviel aus meiner Sicht, garantiert nicht ojektiv
Bis später…