nix .... solange nicht was am Motor gemacht wurde..
Aber von vorne..
Beim SPI / MPI wird der Kraftstoff durch die Einspritzdüse(n) in das Saugrohr / die Einlasskanäle des Motors eingespritzt. Das Steuergerät bestimmt anhand des Saugrohrdruckes und des Signals der Lamdasonde die einzuspritzende Kraftstoffmasse. (Aus dem Saugrohrdruck kann mit der idealen Gasgleichung und ein paar Korrekturgrößen wie Temperatur...eine Luftmasse berechnet werden..).
Hätte der Moror KEINE Lambdasonde ..so würde ein höherer Kraftstoffdruck zu einer größeren eingespritzten Kraftstoffmasse führen. Das Gemisch würde fetter. Denn: Der Durchfluss durch eine (Einspritz-)Düse ist u.a. abhängig vom Differenzdruck (Also Kraftstoffdruck - Saugrohrdruck).
Moderere Motoren haben aber einen Drei-Wege-Kat. Um die Schadstoffe in den Griff zu bekommen, muss das Verhältnis aus Luft- und Kraftstoff "passen". (Lambda = 1). Um diese zu gewährleisten ist eine Regelung integriert. Die Lambda-Sonde misst den Restsauerstoffgehalt und regelt dann die einzuspritzende Kraftstoffmasse nach.
Folge: Ein erhöhter Kraftstoffdruck .. wird durch die Lambdasonde kompensiert.
Wird der Motor aber modifiziert.. sprich mehr Luft kann in den Zylinder gelangen (bearbeiter Kopf, HHKW.....) dann kann es sein, dass die Lambdaregelung dieses mehr an Luft nicht kompensieren kann. Das Gemisch wird zu mager (zu wenig Sprit bei zu viel Luft). Das kostet an der Volllast Leistung und kann den Motor zerstören (da die Zündung nicht passt).
HIER greit der Kraftstoffdruckregler ein.