dass die Verstellung der Zündung im Zündverteiler innerhalb Bruchteile eines Arbeitsspiels erfolgt?
Begründung:
Nach meiner Meinung kannein Zündverteiler nur einen "mittleren" Druck in der Ansauganlage sehen. Über ein Arbeitsspiel gemittelt .. (oder eher mehrere Arbeitsspiele). Wenn dem so ist, dann ist es (fast) egal was für eine Nocke verbaut ist.
Natürlich ist der (Unter)druck im Saugrohr nicht kontsant, der Ansaugvorgang in Kombination mit der Kolbenbewegung löst Druckwellen aus, die je nach Rohrlänge "getunt" werden. Somit hat man zu bestimmten Zeitpunkten auch einen Überdruck im Saugrohr... (Dieses gilt aber insbesondere bei geöffneter Drosselklappe, bei geschlossener Drosselklappe sind diese Schwingungen im Saugrohr sehr stark gedämpft).
Nun aber das fast .....
Eine sehr scharfe Nocke (blöder Ausdruck.. aber jeder weiß was gemeint ist ...) "funktioniert" im Leerlauf und Teillastbereich nicht richtig. Das liegt aber eher an der Luftzufuhr... weniger an der Zündung.. Demnach muss man den Motor auf Drehzahl halten ..man fährt eher mit viel Gas ..als mit weniger...
Aber .. das hat nichts mit der Unterdruckverstellung zu tun. Aufgrund der Mechanik kann eine Unterdruckverstellung nur eher "träge" reagieren. Demnach wird ein mittlerer Unterdruck die Verstellung auslösen, Pulsationen werden eher gedämpft...
Anmerkung: Gemessene Druckverläufe im Saugrohr einen Misnimotors kenne ich nicht. Wohl aber von modernen Serien und Sportmotoren.