Grad das Thema war erst die Tage "Streitpunkt" mit meinem Kollegen.
Rechnet der mir mit den Werten nach Herstellerangabe vor, wie saubillig doch ein Diesel ist... Fakt ist, daß die angegebenen Verbräuche im Normalbetrieb vorneweg um 1-2 Liter überschritten werden (dank albernen Testzyklus)
Habe dann die nicht zielführende Diskussion beendet. :p
Vor allem weil er gaaaanz stolz erzählt, daß er in 4 Jarhen grad mal 38 tkm auf seinen Hobel gebracht hat.
Ein Geländewagen sollte in jedem Fall einen drehmomentstarken Motor haben.
Entweder einen großvolumigen (Saug)Benziner oder einen Diesel mit viel Drehmoment bei Standgas. Also scheidet die TDI-Charakteristik schonmal aus.
Er braucht das für's Gelände, damit die Kupplung eine brauchbare Überlebenszeit hat, da die Drehzahlunterschiede zwischen Motor und Antrieb geringer sind. Im Gelände wird hauptsächlich nur mit erhöhtem Standgas gefahren. Gleiches gilt für Anhängerbetrieb...wofür Geländewagen heute die einzigste Daseinsberechtigung haben.
Was Lindi meint ist "ich habe gerne so richtig Bums aus dem Drehzahlkeller"
Das gleiche ginge aber auch mit großen Saugbenzinern (sogar besser, wiel ohne Turboloch) oder mit Turbobenziner...(dafür heftiger).
Und genau das ist auch der (zwar nicht genannte, aber eigentliche) Hauptgrund der astromomisch hohen Dieselverkäufe. Nicht das Sparen, sondern einfach nur der subjektive Tritt ins Genick beim Angasen. Daß das Objektiv nichts wert ist (weil 100PS sind 100PS, egal woher), stört niemanden.