Beiträge von Spawn

    so ähnlich bin ich ja vorgegangen in etwa.
    ich Berichte nochmal von vorne.
    Motor 99HC20P, Baujahr unbekannt
    Verteiler 59D4,
    Vergaser SU4 mit Rebuild Kit neu aufgebaut: Neue Drosselklappenwelle und neuer Düsenstock. Unterstand auf "Werkseinstellung" gestellt.

    Startversuche, keine ordentliche Gasannahme.
    Verteiler zerlegt und gängig gemacht, Kontakte und Kondensator sind noch nicht neu, haben aber keine 3000 km runter. Ich hatte die damals erneuert. Unterdruck funktioniert, man muss aber sehr stark dran saugen.
    Verteiler wieder eingebaut. Drehzahlmesser ohne Funktion. 1500 rpm abgeschätzt und den ZZP dynamisch mit der Pistole versucht auf 8° zu stellen, Unterdruck abgeklemmt. War möglich, Unterdruck angeschlossen. Motor aus. Prozedur ein paarmal wiederholt. Ohne Unterdruck 300 Meter die Einfahrt hoch und runter gefahren. Standgas schlecht, Gasannahme schlecht. Oben rum konnte man fahren.

    Ersatzverteilergehäuse aus dem Fundus gekramt. Zerlegt, gefettet und die Kontakte und den Kondensator aus dem alten Vergaser übernommen. Kontakte auf der Werkbank auf 0,4 mm eingestellt. Einbauposition kann ja nicht falsch sein, da der Vergaser Slot außermittig ist. Also Vergaser wieder eingebaut. ZZP zum starten durch drehen ertastet. Motor startet. Ohne Unterdruck versucht auf 8° einzustellen. Leider nicht möglich. Motor bleibt nur mit etwas Choke an und läuft bei ca. 12° vor OT bei 8° Stottert er und läuft als ob er nur jeden 8. Takt Zünden würde. Drehzahlmesser immer noch ohne Funktion.

    Ich habe noch einen Schließwinkeltester. Könnte anhand dessen den Schließwinkel nochmal überprüfen.
    Meine nächste Idee wäre jetzt:
    Vergaser auf den Düsenunterstand des vorher eingebauten Vergasers einzustellen.
    Drehzahlmesser versuchen ans laufen zu bringen. Ich vermute an dieser Stelle einen Kabelbruch oder einen schlecht Kontakt. Kann ich von der Klemme an der Zündspule, weiss/schwarz ein Kabel auf den Kontakt vom Drehzahlmesser bringen?
    Schließwinkel überprüfen.
    ZZP statisch auf 8° einstellen.
    Testen?

    Wäre das somit ok oder habe ich etwas übersehen?

    Vielen Dank für den Input und die Teilnahme.

    Grüße John

    Kontakte auf 0,4 gestellt.
    Verteiler ohne Unterdruck auf die zweite Zackenspitze von oben gestellt.
    Unterdruck wieder drauf gesteckt, motor Laeuft wie auf 2 Zylindern und geht dann aus.
    Ohne Unterdruck könnte ich zwanghaft kurz fahren.

    Habe ich den Verteiler um 180 grad verdreht eingebaut??

    Nicht viel passiert. Frontscheibe eingesetzt. Stoßstangen montiert und Heizung eingesetzt. Diese muss noch elektrisch und hydraulisch angeschlossen werden.

    Kleiner Tipp: Stoßstangen vor dem Lackieren anpassen. ich hab glaube ich einen neuen Rekord, 2 Stoßstangen in 2,5 h

    Sonntag kommen die Heckscheiben und die Seitenscheiben rein. Gurte vorn.
    Dann ist es innen zu 95% komplett.


    Es fehlte eine unterlegscheibe und es war alles recht schwergängig.
    Verteiler gereinigt und neu geölt. Jetzt verdreht sich die Platte auch im eingebauten Zustand, wenn man Unterdruck draufgibt.
    Sobald die Batterie eingetroffen ist, wird alles neu eingestellt.

    Oder der Kontakt, bzw. Kondensator mit einer zu langen Schraube befestigt die sich mit der unteren Trägerplatte verklemmt...

    Kann ich noch nicht ausschließen.

    hören muss man da auch nichts so viel luft saugst du da ja nicht durch.

    Bau die Dose nun einfach mal aus und saug nochmal dran, dann sieht ja gleich ob sich da was bewegt. Sollte sich wider Erwarten etwas bewegen dann andere fehlerquellen im Verteiler suchen. Aber es ist so gut wie immer die Dose vorallem wenn er vor dem Abstellen noch normal gelaufen ist.

    Hatte heute morgen kurz mal reingeschaut und am Schlauch geprüft. Wird nochmal intensiver betrachtet.

    Jawoll. Er springt direkt an und hat sogar Standgas. Gasannahme mag er noch gar nicht. Aber das kriegen wir auch noch hin. Er stinkt, qualmt, raucht und was weiß ich nicht alles.
    Aber gut. Jetzt wird erstmal alles eingestellt, alle Flüssigkeiten getauscht und Endmontiert.
    Ich freu mich riesig. Nach ca. acht Jahren tut sich was. Das Summen des Lüfterrades ist einfach unverwechselbar...

    Danke für alle Tips und die mentale Unterstützung.
    Ich berichte weiter.
    Cheers John

    Nein, die Erkenntnis kam dann irgendwann schon ziemlich zeitnah. Es waren damals aber noch soviele Arbeiten zu erledigen, dass ich vergessen habe eine Rückmeldung zu geben.

    Bin gestern durch Zufall wieder über den Thread gestolpert.

    Spaß muss sein.

    Also, mit Sprit in der Schwimmerkammer ist er sehr schnell angesprungen. Und lief auch im Stand ganz ok.
    Allerdings ging er alsbald aus.
    Die Pumpe hat nichts nachgedrueckt.
    Also alle Leitungsubergaenge und den Tank Auslass geprüft. Da war alles ok. Benzin fließt.
    Allerdings kam kein Benzin bei der Pumpe an.

    Pumpe zerlegt. Diese war sehr verkrustet, aber ansonsten astrein.
    Pumpe auf der Werkbank geprüft.

    Naja was soll ich sagen, die Pumpe ist nicht ansaugend tätig.
    Sie drückt nur wenn Benzin von alleine in die Pumpe Laeuft.

    Lösung: 4 Liter Benzin reicht nicht, um die Pumpe zu fluten. Mehr Benzin in den Tank gefüllt und gut ist.

    Kam aber heute nicht mehr zum testen. Wird morgen nachgeholt und ich bin sehr zuversichtlich.

    Cheers John

    Schwimmerkammer öffnen und mit Benzin vorfüllen, wenn es ein HS(4?) Vergaser ist.
    Die trockene Benzinpumpe braucht etwas mehr Drehzahl um sich wieder zu füllen. Mit der Schwimmerkammerfüllung und laufendem Motor sollte das funktionieren...
    Viel Erfolg!!

    klingt einfacher. wird getestet.
    Danke.

    Ich wollte zunächst einmal die Schlauchleitung zwischen Tank und Bodenleitung abziehen und schauen, ob es fliesst. Falls ja, würde ich an die Benzinpumpe einen langen durchsichtigen schlauch, mit Benzin gefüllt, an die Saugseite anbringen. Druckseite vom Vergaser abziehen und einmal orgeln lassen.
    Ich habe mal in eine Ersatzbenzinpumpe, älteren Baujahres gleiches Modell, mal zerlegt. Die Membrane war noch dicht, aber schon nicht mehr optimal.

    Entlüftet die sich nicht eigentlich realtiv zügig von alleine?

    Auspuff und Vergaser wurden eingebaut. Alles angeschlossen. Ein kleiner Startversuch wurde unternommen, welcher leider vergebens war. Es kommt kein Benzin vorne an und es gibt keinen Funken.
    Vermutungen sind: Tank verstopft, Benzinpumpe platt.
    Bei wem Funken habe ich die Kontakte in Verdacht, die sahen echt schlecht aus. Es kommen also neue Kontake rein und alle Steckverbindungen werden geprüft. Dann sollte es eigentlich laufen.

    Rücksitzbank wurde eingesetzt und die Cooper S samt ATS wurden montiert. Zusätzlich habe ich dem Mini noch einen Haubenöffnung von innen spendiert.

    Den Kühlergrill habe ich in Einnietmuttern angeschraubt. Super Sache. Das macht die ganze Geschichte wesentlich einfacher. Ich kann dazu meine positive kurz Erfahrung kundtun.


    Achja, die Türen habe ich zwischenzeitlich auch schon zusammengebaut. Diese setze ich allerdings als letztes ein.

    Nun heißt es Endspurt. Ich warte noch auf eine Kleinteile Lieferung und die Scheiben.
    Ich freu mich.

    Die letzten teile sind vom Lack zurück. Heckklappe ist drin. Motorhaube ist auch eingebaut, ich bereue es jetzt schon, da ich noch arbeiten am Motor machen muss (Vergasertausch, Auspuff, Zündung, Ventile etc. einstellen)

    Die Scheiben sind auch schon fast fertig getönt. Leider sieht man den Scheiben ihre Jahre an. Hier und da sind einige Partikel (Flexen, Schweißen) drauf.
    Ganz wichtig: Gaspedal in Wagenfarbe.

    Für die Ablage organisiere ich mir gerade eine Aluverbundplatte in 2 mm. Dort ist dann in der Mitte Kunststoff und außen Alublech. Lässt sich sogar relativ gut biegen und sehr leicht aufs Maß schneiden.

    Die Kabelfrage ist dann wohl auch gelöst. Nummernschildbeleuchtung ist vorhanden. Nebelschlussleuchte gibt es nicht mehr also bleibt das Kabel übrig.
    Dranbleiben....