Moin Moin,
Also in der Garage lackieren geht. Man muss ein paar Regeln einhalten dann klappt das schon.
Am besten ist man Baut sich eine "sterile" Kammer aus Folie so wie ich das gemacht habe.
Erstens um den Karren vor dem gröbsten Staub aus der Garage zu schützen
und
Zweitens um die Garage vor dem Lackierstaub zu schützen.
Den Boden vor dem lackieren am besten staubsaugen oder sonst wie penibelst reinigen, damit beim rumlaufen kein Staub aufgewirbelt wird.
Vor dem Lack an mischen habe ich den Boden und die freistehenden Wände, welche ich nicht abgedeckt hatte, mit einer Druckspritzflasche, für Pflanzendünger, nass gemacht (hält und bindet Staub).
Man kann noch zusätzlich eine Ablüftung bauen. Einen großen Ventilator oder ein Gebläse in die Tür stellen. Das zieht den gröbsten Sprühnebel raus.
Es empfiehlt sich das dach und die Hauben,Türen und Kofferraumklappt seperat zu lackieren. -> Sprühnebel
Als Lack habe ich folgendes verwendet oder verwende ich gerade.
Als Primer habe ich den Lechler LS107 mit kurzem Härter verwendet.
http://www.lechler.eu/on-line/downlo…5686&instance=4
Als Füller benutze ich den HS Surfacer von De Beer
ist ein 6:1 Füller auch wieder mit kurzen Härter angemischt
Decklackt ist ein 2K RAL Lack auf Acrylbasis, glänzend.
Füller und Lack ist noch nicht drauf, auf den Bildern ist nur die Grundierung bis jetzt.
Staubeinschlüsse hatte ich keine im Lack. Das Lackbild war auch, von den Pistoleneinstellung abgesehen, ganz gut.
DENNOCH: In der Garage lackieren macht keinen Spaß, Atemschutz ist selbstverständlich! Auch das Ergebnis wird einfach nicht so gut, wie in der Kabine. Ich weiß auch nicht warum ich mir das antue und den Wagen in Eigenregie lackiere. Wenn man kein Equipment hat und nur einen Wagen lacken will, spart man auch nicht wirklich Geld...
Cheers