Beiträge von st_mages

    Hat sich mal irgendjemand ein Verfahren überlegt, mit dem sich die exakte Höhe der Hülse bestimmen läßt?

    Ich denke da an einen geschlitzten Anker, den man mit Hülse mit Ersatzmoment (vielleicht 25Nm) anzieht und den Abstand zwischen den Innenringen misst.

    Ist es nicht viel mehr so, dass sich mit Fernostqualität und den daraus resultierenden Margen ein Marktvorteil seitens der Groß- und Zwischenhändler erwirtschaftet wird?

    Die resultierenden Preise erziehen den Endkunden in Richtung Geiz ist geil. Die Verantwortung, aus der man sich im Ernstfall mit obiger Argumentation prima davonstehlen kann, trägt aber der Anbieter.

    Dass die Teile in vielen Fällen bestenfalls als Geometriemuster taugen, ist allgemein bekannt und anscheinend auch akzeptiert. Ich für meinen Teil würde ohne zögern für einen Satz ASBs 50-60€je Seite zahlen, wenn denn glaubhaft gemacht werden könnte, dass die Preisgestaltung nicht rein wirtschaftlichen Interessen folgt.

    Als Automotive Supplier mit Fertigungsbetrieben in Osteuropa und Asien weiß ich sehr genau, welche Preise sich sich für welche Teile erzielen lassen. In Bezug auf minimale funktionale und sicherheitsrelevante Anforderung ergibt sich eine Preisuntergrenze die bei allen wirtschaftlichen Interessen mit Hilfe von gesundem Menschenverstand zu bewerten ist.

    Besch...en wird wer sich besch...en lässt.

    Ja, die Qualität ist in weiten Bereichen nicht ganz Audiniveau, jedoch bei Achsschenkelbolzen hört der Spaß spätestens auf. Hier besteht Gefahr für Leib und Leben!

    Der Hinweis, doch mal verschiedene Chragen und Lieferanten auszuprobieren, kann für den Endkunden unter Umständen zu spät kommen.

    Hallo,

    ohne jetzt 20 Seiten durch zu scrollen: Ich plane Sonntags mal rüberzufahren um den Teilemarkt und Autos anzuschauen. Ich habe kein Ticket.

    Kann ich auch abseits parken und so einfach drüber laufen oder brauche ich auch hierfür ein Ticket?

    hier bringt sich noch mal einer um, wegen eines gut gemeinten Tipps.

    Zur Erklärung: Stabilisieren tut sich da erst mal nix, erst recht nicht bei Geradeausfahrt, da die resultierenden Kräfte gleich sind, sich also zu Null ausgleichen. Eine Spurabweichung rechts zu links gleicht der Fahrer durch Fahrachswinkelkorrektur mit Hilfe des Rades im Innenraum wieder aus.

    Es geht viel mehr um das Eigenlenkverhalten und dessen Vorhersehrbarkeit: Die auf Toe in, also nach Fahrzeugmitte zeigenden Hinterräder spannen ihre Reifen vor. Wenn also bei plötzlichen Richtungsänderungen, und für das Fahrzeug sind sie das alle, das ab jetz höher belastet weil kurvenäussere Hinterrad, schon mal in die richtige Richtung verformt wurde, hat das eine vorteilhafte Stetigkeit. Würde das Rad andersrum in Toe out gerichtet sein, müsste der plötzlich kurvenäussere Reifen erst von "nach aussen vorgespannt" in "nach innen vorgespannt" wechseln, was dem Hinterwagen durchaus den entscheidenden Schwung geben kann.

    Negativer Sturz hat einen ähnlichen Effekt, kann also zum Teil kleine Vorspurwerte kompensieren.

    Das ließe sich doch auch empirisch ermitteln - bei ausgebautem Motor ohne Kerzen eine Fahrradfelge an die Riemenscheibe tüdeln - Schnur aufwickeln - geeignetes Gewicht dran - dem Motor von Hand bisschen über die Haftreibung helfen und Zeit für einen Weg stoppen:

    M=Jxalpha -> J=M/alpha

    (Muss ja nicht exakt der zu messende Motor sein)

    Ist euch schon mal der Gedanke gekommen, dass die gemessen Werte lediglich den Vergleich zwischen rechts/links und vorn/hinten repräsentieren? Habt ihr keine Bremsen an euren Autos, die in jeder Situation und bei jedem Untergrund und bei jeder Geschwindigkeit die Räder zum Blockieren bringen können? Wenn die Antwort "NEIN" sein sollte, hole ich jetzt meine Kinder rein.

    In welche Richtung sollen die gemessenen daN denn wirken? Im Kreis? Dann wäre doch sicher ein Bremsmoment sinnvoll - müsste dann aber daNm sein. Wie fest tritt den der Prüfer aufs Pedal? Wäre bei formschlüssig verzahnten Rädern nicht jeder beliebige Wert ausschließlich abhängig vom aufgebrachten Bremsdruck?

    Fragen über Fragen - man muss nicht jeden Blödsinn für bare Münze nehmen, nur weil ein "Ofizieller" es von sich gibt. Ein Dekra Kollege mich belehrt, dass meine Gewindefahrwerk falsch eingestellt wäre. Zweifelsfrei erkennbar an der vollständig komprimierten Helperfeder. Die sei ja schließlich für die kleinen Unebenheiten gedacht.