Federn brechen heute aus einer Kombination von 2 Gründen. Der Preisdruck im Zuliefersegment ist gigantisch. Da die OEMs nicht mehr bereit sind Stahlpreiskompensationen vollständig zu tragen, ist es an den Herstellern die gewünschten Eigenschaften mit möglichst wenig Draht zu realisieren.
Vor 15 Jahren galten Spannungen von 750 N/mm² als unbeherschbar. Heute sind Spannungen von über 1200 N/mm² keine Seltenheit und die Dinger in Serie frei zu prüfen ist fast immer eine Gratwanderung. Zusätzlich ist die Forderung nach möglichst geringem CO2 Ausstoß und damit geringem Gewicht ein Grund, möglichst wenig Draht einzusetzen.
Ich glaube weder der eine noch der andere Gesichtspunkt haben irgendeine Relevanz für die hier zur Diskusion stehenden Drahtwicklinge.