...das Problem ist in diesem Land, das sich zu viele Leute eine Meinung bilden und lautstark vertreten, ohne einen Hauch Ahnung zu haben.
Da werden einfach polemische Artikel aus der Zeitung für bare Münze genommen, weil es ja so schön bequem ist.
Fakt ist: in der Ära Kohl wurde das Gutachten in Auftrag gegeben, ob Gorleben als Endlager geeignet ist.
Aber dann kam der Regierungswechsel, und die Rot-Grüne Regierung mit dem merkwürdigen Umweltminister Jürgen Trittin, stoppen das Gutachten kurz vor der Fertigstellung.
Warum?
Nun, das Hauptargument der Grünen gegen die Atomkraft war doch "Es gibt kein Endlager". Wenn das Gutachte jetzt fertig geworden wäre, und es hätte ergeben, das Gorleben geeignet sei, dann hätten die Grünen ihr Hauptargument dagegen verloren.
Dass kann man ja nicht riskieren, oder?
Aber was solls? Für solche Kapriolen sollte man Politiker strafrechtlich und zivilrechtlich zur Verantwortung ziehen können, dann würde die so einen Quatsch vielleicht (hoffentlich) nicht mehr machen.
Und jetzt die Knaller-Frage: wie viel Tonnen Kohle muss ich verbrennen (und dabei wie viel CO2 erzeugen) um die gleiche Energie zu produzieren, die ein einziger Brennstab im laufe seines Leben erzeugt?
Diese Frage hab ich übrigens einer Abgeordneten der Grünen gestellt, die in ihrer Wahl-Butze zwei Plakate nebeneinander hängen hatte. Auf dem einen stand "Atomkraft - Nein Danke" und auf dem anderen "CO2 Ausstoss senken".
Ich glaub ihr merkt gar nicht mehr, wo ihr eigentlich überall verarscht werdet.
Mehr Andeutungen braucht es hoffentlich nicht....