... ich komm hier mal eben drauf zurück.
Ausgangslage: es war der gleiche Anschluss defekt, den ich schon beim ersten mal repariert hatte. Nach der ersten Reparatur hat dieser auch wieder prima funktioniert. Da ich gerade keine 0,045 Ohm Widerstände in der 2W Bauform hier hatte, hab ich 2x 0,1Ohm in 5W parallel verbaut.
Der resultierende Widerstand ergibt sich dann zu 0,05 Ohm mit 10W Leistungsvermögen. Also deutlich überdimensioniert auf der sicheren Seite.
Den zerstörten IGBT Leistungshalbleiter hab ich durch einen Treiber ersetzt, den ich auch bei meiner ums. seit vielen Jahren ohne Probleme verwende. Das ist ein ISL9V5036P3 und der kann satte 46A schalten. Das ist mehr als das dreifache dessen, was der original Baustein kann.
Jetzt bin ich nicht dabei wenn die ECU wieder in Betrieb genommen wird und kann nicht abschätzen was da vor Ort passiert und gemacht wird, aber mit derart robusten Bauteilen, sind jetzt im Fehlerfall andere Dinge das schwächste Glied in der Kette.

Hier mal ein interessantes Bild.... der Draht oben links ersetzt eine Leiterbahn in Layer 3 der Platine, die ich bei der ersten Reparatur ersetzen musste, weil durchgeglüht.
Der Draht kann natürlich mehr Strom vertragen als die Leiterbahn, also hat es diesmal die Leiterbahn davor zerschossen. Der smd Widerstand rechts unterhalb des Drahtes (bezeichnet mit 562 = 5600 Ohm) sitzt auf einer Platinen-Blase, die sich unter ihm in Layer 3 gebildet hat, als dieses mal deutlich zu viel Strom geflossen ist. Die Leiterbahn die da war ist schlicht "weg". Dehalb kam auch kein Signal mehr aus Pin 26

Ich hab auch die jetzt ersetzt und wieder einen neuen IGBT eingelötet. Diesmal aber wieder den originaltyp, der schon bei 17A auf gibt. Ansonsten brennt dir beim nächsten auftreten des gleichen Fehlers der Motorkabelbaum ab, weil der ist jetzt das schwächste Glied.
Ich hab hiermit gewarnt! Der Fehler ist NICHT in der ECU sondern im Fahrzeug zu suchen!