Beiträge von baumhausbauer

    Wenn die Schwimmerkammer voll ist ist die Benzinpumpe nicht das Problem. Und völlig unnötig auf elektrisch umzubauen. Mechanische macht weit aus seltener Probleme. So eine Sicherheits Schaltung brauchst es bei deinem Baujahr nicht.

    Zündspule wird schon warm

    Ob und wie sich dein Motor anhört kann ich nicht beurteilen. Fakt ist volle Schwimmerkammer muss er auch anlaufen und so lange laufen bis diese leer ist. Ob die Pumpe genug fördert oder nicht ist völlig irrelevant, das würde sich dann erst beim Fahren zeigen. Also einfach mal den Fehler wo anders suchen.

    Erste ist immer Zündung! Unterbrecher Abstand checken und Zündfunken prüfen an den Kerzen. Wenn das passt Chocke ziehen und starten gerne mit nem Spiritzer Bremsenreiniger. Dann sollte der Motor problemlos laufen und gut Gas annehmen, bis die Schwimmerkammer leer ist.
    Tut er das nicht hast ein Problem mit der Zündung oder dem Vergaser aber nie und nimmer mit der Pumpe.

    die Schwimmerkammer ist stets leer, wenn er nicht mehr anspringt. Bzw. ich öffne die Schwimmerkammer erst, wenn er nicht mehr anspringen will und dann ist sie stets leer.

    Ich habe jetzt folgendes gemacht: Wieder alles gefüllt, also Schwimmerkammer und auch Zuleitung durch die Pumpe bis hin zum Benzinfilter. Tankdeckel weggelassen. Dann gestartet. Im Stand bei laufendem Motor gewartet und immer wieder die Drehzahl erhöht. Der Motor ist zuletzt ja nach ca. 10min ausgegangen, wobei ich natürlich im Stand weniger Last habe als bei einer Probefahrt. Also habe ich weitere 10min gewartet und habe auch ein Filmchen gemacht, was sich im Benzinfilter abspielt. Sieht das normal aus?

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    Habe noch kontrolliert ob irgendwas am Tank und am Flansch des Tanks zur starren Benzinleitung faul sein könnte oder ob er da ggf Falschluft zieht. Nichts entdeckt. Dann waren irgendwann mal sogar 20min um und er lief immer noch. Habe dann die ersten Probefahrten gemacht. Erst den Berg vorm Haus hoch um dann wenn er ausgeht wieder rollend nach Hause kommen zu können. Probefahrt war OK, allerdings verschluckt er sich unter Last als ob er nicht genügend Sprit bekommt. Versucht das Gemisch nachzustellen und immer wieder Versuche gemacht ob es besser wird... tatsächlich war es dann besser (fetter gestellt), dann noch im Stand die Leerlaufdrehzahl angepasst und den Tankdeckel aufgesetzt. Noch 2min im Stand laufen lassen ob er auch MIT dem Tankdeckel weiterläuft. OK. Dann wieder auf die Straße den Berg hoch. Schon nach 5m nach er kein Gas mehr an, ging aus und ich liess ihn rückwärts wieder in die Einfahrt rollen. Insgesamt ist er gut 44min gelaufen bevor er ausging.

    Danach Startversuch. Sprang sofort und sauber an. Ging nach 2 Sekunden abrupt aus. Neuer Startversuch. Ging sofort an, aber nach 1sek abrupt aus. Danach startete er nicht mehr. Auch nicht mehr mit abgeschraubtem Tankdeckel.

    Zündspule war konstant bei 67Grad.

    FZX1156 müsste eine AAB Nadel haben

    Wenn die Schwimmerkammer voll ist gibts kein Problem mit der Benzinversorgung, dann musst den Fehler woanders suchen.

    Was heisst das für mich? Muss ich hier irgendwas ändern an der Vergasernadel oder dem Nadelventil?


    Woanders suchen? Irgendeinen Tip? Die Zündspule wird sehr heiss - weiss nicht ob das normal ist. Ich habe mal eine neue bestellt. Aber nach fehlender Zündung hört es sich eigentlich nicht an.

    Ich werde dann auch noch die Benzinpumpe mal direkt aus dem Kanister ziehen lassen. Mal schauen ob ich den Fehler so eingrenzen kann und dann ggf auf eine elektrische Pumpe wechsel. Hat mir dazu jemand Tipps wie ich die Pumpe TüV-gerecht verschalte? Die muss ja soweit ich weiss ausgehen wenn der Motor steht. Zudem, was mache ich mit der mechanischen Pumpe - einfach drin lassen bzw muss ich die überbrücken?

    vielleicht ist auch die mechanische Benzinpumpe zu..

    falls eine elektrische vorhanden ...mal damit "überbrücken"


    Inno-Uwe

    überbrücken oder soll ich die mal "vorschalten?

    Wäre es denn generell machbar, der mechanischen eine elektrische davorzusetzen, quasi als Vorförderpumpe oder hat die mechanische oder die Membrane darin etwas dagegen oder können mit dem Vordruck nicht umgehen!?

    Zunächst mal vielen Dank für die vielen Hilfestellungen.

    Ich habe nun zwischenzeitlich folgendes gemacht:

    - Vergaserglocke abgebaut, Gemisch auf Grundeinstellung. Dämpfer kontrolliert.

    - Schwimmerkammer geöffnet. Schwimmer (dort wo das Nadelventil aufdrückt) etwas nachbearbeitet, da dort eine Unebenheit eingekerbt war.

    - Schwimmernadelventil auf Gängigkeit gecheckt.

    - Schwimmerkammer gefüllt

    - Zuleitung bis zum Filter (sitzt zwischen starrer Benzinleitung und mechanischer Pumpe) satt befüllt.


    Zündschlüssel gedreht. ->


    Motor springt sofort an, läuft absolut sauber. Nimmt toll Gas an. Laufen lassen. Derweil Kühlung getestet und geschaut ob hier alles funktioniert (ja, Kühlkreislauf funktioniert, Lüfter läuft irgendwann an).

    Nach ca. 10min im Stand auch mal eine Testfahrt gemacht. Alles OK - ggf. noch etas am Vergaser nachjustieren nötig. Bremstests am Hang, da die Bremse mit den neuen seltenen vorderen Bremsschläuchen neu entlüftet wurde. Wieder in die Einfahrt gefahren. Sohn sagt, er möchte mal mitfahren. Wagen die ganze Zeit nie ausgemacht, lief immer sauber. Nochmal in die Sitze und auf die Strasse... 100m, erste Aussetzer.. dann nimmt er unwillig Gas an, dann geht er aus nach nicht mal 200m.

    Kein erneuter Startversuch. Wollte erst abkühlen lassen. In die Garage geschoben. Nach 1h abkühlen neuer Startversuch. Springt ganz kurz an, geht sofort aus. Und so würde er sich auch weitere 100 Versuchen verhalten.

    Also müsste ich nun wieder die Benzinzuleitung befüllen um wieder 10min fahren zu können?


    P.S. ich dachte schon ich hätte das Problem gefunden, denn bei näherer Betrachtung waren deutliche Haarrisse im Benzinfilter und als ich den aufmachte kam mir ein großes abgeplatztes Plastikstück aus dem Benzinschlauch entgegen. Das wäre für mich ein Grund gewesen, daß er nicht genügend Sprit ansaugen kann. War aber letztlich wohl doch nicht die Ursache.


    Wer kann mit dieser Symptomatik was anfangen?

    zum Thema entlüften. Also das war auch meine Vermutung und ich bin dann auch mal ohne Tankdeckel gefahren. Tatsächlich ist mir im Nachgang nämlich aufgefallen, daß der Tank DICHT war, als ich von Motorseite mit dem Kompressor die Benzinleitung freigeblasen hatte. Also da zischte es dann irgendwann aus dem Tankdeckel. Aber das heisst ja nicht automatisch, daß der Tank Unterdruck aufbaut, wenn Benzin entnommen wird?

    Aber, auch mit offenem Tankdeckel ging der Motor aus. Siehe kommender Beitrag.

    Dreh mal eine Kerze raus, ob der nicht viel zu mager ist. Schwimmernadelventil kann hängen wenn warm, ist in der Schwimmerkammer wieder Sprit drin? Fährst du elektrische Bepu oder mechanische? Was für Nadel hast du drin? Der Luftfilter dürfte auch ungünstig sein. Bedarf aber definitiv eine umbedüsung

    es kommt ja der originale Luftfilter rein. Jetzt beim neuen Anlassen dürfte der Luftfilter nicht das Problem sein.

    Ja, mager kann sein. Die Kerzen sind wirklich absolut trocken.

    Schwimmernadel hing tatsächlich VOR der Überführungsfahrt. Dann sabberte aber gleich ordentlich Sprit aus der Kammer.

    Nadel musste ich ersetzen, da ich die alte nach Vergaserüberholung nicht mehr gefunden hatte. Habe das KIT von di Michele erworben: https://di-michele.net/artikeldetails…it-SU-HS-4.aspx

    Mechanische Pumpe original. Membranen sind top.

    Liebe Minianer,

    schon während der Wiederauferstehung nach fast 30Jahren hat mir dieses Forum nützliche Tips geliefert. Nun ist der Wagen zum ersten mal eine längere Strecke mit roter Nummer auf öffentlicher Strasse gefahren. Der Motor hing gut am Gas, hatte ordentlich Leistung. Das Fahren war komplett unauffällig. Erst bei höheren Tempi über 90km/h merkte ich ein gewisses Einbremsen - ich hatte das in den Bereich der Luftzufuhr geschoben, also nicht in eine mangelnde Spritversorgung.

    Bei dem Wagen, siehe Foto Motorraum, habe ich einen No-Name Sportluftfilter (oval) montiert, da ich im Motorraum dann während der Fertigstellungsphase leichter an alle Sachen komme. Möglicherweise kann er durch diesen Luftfilter zu wenig Luft ziehen. Zudem war es an diesem Tag sehr heiss und der Luftfilter saugt die Luft ja direkt hinter dem heissen Krümmer an.


    Nun bin ich dann am Ziel angekommen (er sollte auf die Hebebühne zum Schweissen).. und wartete auf meinen Sohn. So lange liess ich den Wagen laufen und spielte etwas mit dem Gas weil ich merkte, daß er unwilliger wird. Schliesslich ging er mit einem blubb blubb aus. Er sprang zwar wieder an, ging aber sofort wieder aus.

    Es wurden dann die Werkstatt geschoben und die angedachten Arbeiten am Wagen erledigt und wir waren der Annahme, wenn er wieder kalt ist, springt er wieder an. Dem war aber nicht so. Erst musste nach einigen Startversuchen die Schwimmerkammer gefüllt werden, dann sprang er zwar an, ging aber nach kurzer Zeit aus. Wenn er anspringt hört sich der Motor gesund an und nimmt kurz Gas an und dann scheint ihm was zu fehlen. Spritzufuhr wurde kontrolliert - die mechanische Pumpe liefert zuverlässig. Luft kann es auch nicht sein, im Stand und bei offener Motorhaube sollte es doch genug sein. Die Zündung sieht auch gut aus und die Zündkerzen sind trocken.

    Hat jemand einen Tip, was denn nun passiert ist? Kann die Hitze im Vergase bei der kurzen Überführungsfahrt im Vergaser etwas ausgelöst haben? Wieso aber läuft er dann kurz rund um dann auszugehen?


    Danke und lg,

    Frank

    Hallo zusammen,


    ich komme mit meinem Projekt, unseren seit 30Jahren im Besitz befindlichen Innocenti Bertone Mini 90L wieder auf die Strasse zu bringen voran.

    Der TÜV bemängelt aber das Fehlen eines Typenschildes. Das ist beim Bertone Mini normalerweise neben dem Scharnier wo die Motorhaube befestigt ist. Fehlt bei mir.

    Hat jemand zufällig eines herumliegen, entweder Blanko oder gerne auch bereits geprägt.

    Der Innocenti ist Typ B53/1 aber es ist egal, es darf auch das Typenschild eines anderen Innocenti Modells sein.


    lg,

    Frank

    Vielen Dank für die vielen Hilfestellungen. Ich versuche nun den original HBZ zu bekommen. Nicht nur, weil ich mir dann die ganzen Umbauten (vorne/hinten und/oder Druckregler raus) erspare, sondern weil es dann einfach original bleibt. Bin zwar kein Originalitätsfreak, zumindest nicht bei diesem Auto, aber wenn ich denk, wie schwer es jetzt schon ist sich durch die verschiedenen Möglichkeiten und Varianten an Mini Derivaten und damit verbunden verschiedenen Ersatzteilen zu forsten, macht es einfach Sinn beim Original zu blieben um später zu wissen, nach was man suchen muss.

    Dank des Forums habe ich nun eine Nachricht erhalten und habe ggf Zugriff auf einen gebrauchten originalen.

    Gestern haben wir auch das Problem an der Zündung gefunden und der Wagen lief (m.E.) hervorragend. Dann noch den Leerlauf eingestellt. Mein Sohn meinte dann aber, der läuft zu fett und fing dann an am Vergaser rumzufummeln. Nun läuft er nur noch kurz mit Bremsenreiniger an... Ich denke, er hat ihn viel zu mager eingestellt. Wenn es interessiert:

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    Der Schalter im Gehäuse ist völlig Egal, der ändert nichts am HBZ.

    Man kann den Originalen einfach zerlegen und messen welche Dichtungen man braucht. Ich wette da findet man passende wenn man auf den richtigen Seiten sucht.

    der ist komplett fest. Der Kolben ist festgerostet und sicher ist die Lauffläche auch nicht mehr sauber durch den Rostfrass. Aber ja... das wäre ein Projekt wenn man sieht was ein neuer kostet oder ein Originaler... bei Ebay für 299€...:scream: