Ich möchte Euch die Auflösung meiner Kühlflüssigkeitsverlust-Thematik nicht vorenthalten. Nachdem ich alle erdenklichen Tests durchgeführt hatte und keiner auf eine defekte Kopfdichtung bzw. ein Leck im Kühlsystem hingewiesen hatte, habe ich als letzte Idee den alten Kühlerdeckel gegen einen neuen ersetzt. Die Dichtung sah nicht mehr ganz frisch aus. Und siehe da, seitdem kein Kühlmittelverlust mehr. Ich konnte den Unterschied auch bemerken, daß mit dem neuen Deckel der Kühler bei warmem Kühlmittel unter Druck steht ( merkbar durch ein Zischen mit tw. Kühlmittelaustritt beim Öffnen des Deckels) während beim alten Deckel niemals Druck im Kühler war. Offenbar hat die kaputte Dichtung laufend Überdruck samt Kühlmittel entweichen lassen. Gottseidank keine Kopfdichtung erneuert!
Beiträge von Wolfgangh
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Ich hab eine Frage zu Infrarot-Thermometern. Ich hab neulich die Temperatur am Thermostatgehäuse gemessen, und dabei sehr unterschiedliche Werte abgelesen, je nachdem wohin ich genau gezielt habe. Einige mm Abstand machten oft 10 Grad Unterschied aus, die Messungen sind nicht wirklich reproduzierbar bzw. konsistent. Welcher Wert gilt dann - der höchste gemessene? Außerdem war die Temperatur oberhalb des Thermostats - am oberen Teil der zum Kühler führt - um etwa 10 Grad geringer als im unteren. Das sollte doch annähernd gleich sein?


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Update: der Kompressionstest (bei kaltem Motor) ergab von Zyl.#1 (links in Fahrtrichtung) bis #4:
12.0 / 12.0 / 11.5 / 12.0 bar
Ein Blick mit der Endoskopkamera durch die Kerzenlöcher zeigte bei allen 4 Kolben dunkle, feucht glänzende Flecken am Kolbenboden, jeweils an die Bohrung angrenzend. Durch die Kamera ist es nicht genau erkennbar ob das evtl. Ölrückstände sind oder etwas anderes. Das feuchte glänzen könnte auch die Reflektion des Endoskoplichtes sein.

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Wenn während der Standzeit was in den Zylinder laufen würde sollte man das merken beim Starten.
Wie gesagt, ich merke auch beim Starten daß die ersten paar Umdrehungen sehr zögernd, mit tw. zwischenzeitlichem kurzem Stillstand des Starters, erfolgen. Könnte mir vorstellen daß Wasser im Brennraum ist und beim Starten verdichtet wird -> Wasserschlag Gefahr
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Ist das Kühlwasser eher rostig in der Farbe?
Ich hatte ähnliches Verhalten vor vielen Jahren. Bei Drehzahlen über 3500 U/minkletterte die Wassertemperatur und der erhöhte Druck wurde über den Kühlerdeckel abgeblasen. Natürlich mit Kühlwasser und somit sank der Stand….
Ein neuer sauberer Kühler war die Lösung
ja, das Kühlwasser hat schon einen leichten rot/braun Stich, aber es ist ein neuer Alukühler der vor 300km eingebaut wurde, ebenso wie die Wasserpumpe neu ist. Wenn Rost, dann müßte der aus dem Motor kommen, aber das Kühlsystem ist ja ebenfalls vor 300km neu befüllt worden. Und das erklärt auch nicht warum der Kühlmittelstand auch während Standzeiten etwas sinkt.
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Also dann check mal den Kühlerdeckel
Zu heiß heißt eigentlich meist das Zündung oder Gemisch nicht stimmt. Oder Lüfterflügel falsch moniert ist
Lüfterrad war vorher verkehrt montiert, wurde korrigiert. Das Gemisch ist gefühlt schon noch etwas mager obwohl der Düsenstock schon 2,4mm unten ist, laß ich auf jeden Fall noch prüfen und ggf. korrigieren. Zündung hab ich noch nicht kontrolliert, werd ich nachholen.
Wie lassen sich die Luftbläschen dann erklären die im Kühler sprudeln bei höheren Drehzahlen? Und der Kühlmittelverlust während Standzeiten?
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Taugt der Kühler noch was?
Wie wärs mit der einfachsten und ältesten Methode einfach druck auf den Kühler geben und schauen was passiert?
Sorry, vergaß ich zu erwähnen: Drucktest hab ich schon gemacht, 0.9bar 15 Min. konstant gehalten. Kühler und Wasserpumpe sind neu, Thermostat vermutlich auch.
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Servus, mein 1100 Spezial verliert neuerdings stetig Kühlmittel und hat auch zu hohe Betriebstemperatur. Bei Überlandfahrt und 25-30 Grad Außentemp, max. gefahrene Geschwindigkeit war kurzzeitig 120km/h, ansonsten 100-110 km/h, war die Tempanzeige konstant bei wenige mm vor dem roten Bereich, und ist auch bei weniger Last wie längeren Bergabfahrten nicht merklich gefallen. Nach 230km Fahrt haben 1,1l Kühlmittel gefehlt. Es war kein weißer Rauch im Innenspiegel sichtbar, im Motoröl sieht man keinen weißen Schlamm, und im Kühlmittel ist nicht sichtbar Öl. Bei einigen Tagen Standzeit sinkt der Kühlmittelstand im Kühler um einige mm. Beim ersten Start dreht der der Starter den Motor nicht gleich gewohnt schnell durch, sondern zögert einige Umdrehungen.
Meine Vermutung ist daher, daß Kühlmittel in einen oder mehreren Zylinder eintritt, und erst mitverdichtet wird und dann durch den Auslaß entweicht.
Bei warmen Motor, d.h. offenem Thermostat, sieht man erst bei Motordrehzahlen ab ca 3k moderate Wasserblasen im Kühler, vom Schlauch vom Thermostat kommend.
Folgende Daten zu den Bildern, die unmittelbar hintereinander aufgenommen wurden. Die Messung. it dem IR Thermometer ist mir nicht ganz suspekt, weil man je nach anvisiertem Punkt verschiedene Messungen mit einer Varianz von bis zu 10 Grad bekommt:
Temperaturanzeige war einige mm über N
Temperatur unter dem Thermostat (direkt beim TempSensor) >100 Grad
Temperatur direkt über dem Thermostat 75-88 Grad
Kühlmitteltemperatur direkt im Kühler 55-65 Grad
Sollte die Temperatur nach dem Thermostat nicht annähernd gleich hoch sein wie davor wenn das Thermostat ordnungsgemäß öffnet?
Ist die gemessene Temperatur vor dem Thermostat (im Motorblock) von über 100 Grad schon bedenklich?
Und gibt es andere mögliche Ursachen für die beschriebenen Symptome als eine defekte Kopfdichtung oder einen Riss im Zylinderkopf? Welche Tests kann man noch machen bevor man den Zylinderkopf abbaut?
Interessant ist weiters, daß die Kerzen von Zyl. 1 und 2 heller sind als die anderen beiden.
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Ja, die Fassung war in das Tachogehäuse eingeklebt. Ich hab mir jetzt eine ähnliche isolierte Fassung aus alten Motorradinstrumenten herausgesucht und eingesetzt. Funktioniert als Provisorium . Hier noch ein Foto meines Tachos
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welchen Scanner benutzt Du und sind die Ergebnisse brauchbar?
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Heute hab ich die Relaisbox für die Schweinwerfer anstelle des Scheibenwashcbehälters montiert und die Kabel alle vorbereitet zum Anschluß. Geschaltet werden nun das Abblendlicht, Fernlicht, Nebelscheinwerfer und Spotlights über jeweils einzeln abgesicherte Relais. Immerhin kommen jetzt am Scheinwerfer ca. 0,4V mehr an als zuvor und der Lichtschalter wird nicht mehr gequält.
Bezüglich der Kippschalter für die Zusatzscheinwerfer, gibts da eine Norm wo ON und OFF ist (oben oder unten?).
Morgen werden die Zusatzscheinwerfer montiert und fertig angeschlossen und dann alle Kabelstränge schön verlegt und gebündelt.
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Das war die Frage - ob die 2 Anschlüsse da dabei sind. Danke!
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ich werde morgen mit der Beschaltung meiner Zusatzscheinwerfer beginnen (über jeweils einzeln abgesicherte Relais). Dazu muß ich die Kabel zum Abblend- und Fernlicht auftrennen. Um mir unnötiges Öffnen der Ummantelung des Kabelbaumes zu sparen, kann mir evtl. wer von Euch sagen wo die entsprechenden Steckverbinder vom Kabelbaum zu den Scheinwerfern zu finden sind? Sind die da unterm Haubenschloß dabei?
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würd mich da dann auch dranhängen =)
ich geb Bescheid wenn alles fertig ist
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Heute die Halterungen für meine 4 CIBIE Oscars angefertigt nachdem es keine fertige Lösung für diese Konfiguration zu geben scheint. Jetzt muß ich die Halterungen noch lackieren, dann verstellbare Abstützungen oben konstruieren weil die Leuchten sonst zu stark vibrieren, dann verdrahten. Ich werde bei der Gelegenheit eine Relaisbox mit integrierten Sicherungen im Motorraum anbringen (in Fahrtrichtung rechts, statt dem Scheibenreinigungsbehälter) und auch das normale Abblend- und Fernlicht über Relais schalten. Die Stoßstange kommt danach wieder drauf.
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Wie dreht er denn beim Anlassen mit getretener Kupplung? Dreht er schwerer als ausgekuppelt?
nein, kein Unterschied.