Ja, die Energiegewinnung ist so eine Sache.
('Mein 'On Top' bezog sich schon auf den echten elektrischen Energiebedarf pro Jahr)
Rechnen wir mal...
Ein Verbrenner der unteren Mittelklasse (Passat, Krasser 3er, so in der Art) braucht bei seeehr gemäßigter Fahrt 5 Liter auf 100km, das entspricht ca. 50kWh Energiebedarf.
Bei einem Wirkungsgrad von 40% entspricht das 20kWh Vortriebsenergie.
Zufällig der gleiche Wert einer Elektrokutsche.
Heisst: Elektro kann auch nicht zaubern.
1500-2000kg über 100km zu transportieren verbraucht diesen Wert.
Hauptsächlich wegen dem Windwiderstand.
Wird also der Strom im privaten BHKW hergestellt (Saugdieselmotor) haben wir eine Energiebilanz, die exakt 1:1 der eines Verbrennerfahrzeugs entspricht. Nur mit schlechteren Abgaswerten.
Ok, Offshore-Windkraft. Super Idee. Horrende Transmissionsverluste von der Nordsee in den Süden. Pro 100km haben Hochspannungsleitungen durchaus 1-5% Übertragungsverluste.
Heisst: 30% sind da auch schon weg.
Kurz: Egal, wie man es betrachtet, man wird immer auf ähnliche Primärenergiewerte kommen.
Man kann also genauso gut E-Fuels herstellen und bekommt mit einem Verbrenner auch ganz voll tolles Lob von Greta.
Es fehlen einfach die richtigen Konzepte. Ich hier im verschneiten sonnigen Süden sehe sehr viele Fahrzeuge mit E-Kennzeichen. Problem: Das sind Karren mit 2,5-3 Tonnen Leergewicht.
Was soll die Scheixxe? Ist so ein Quatsch umweltfreundlicher als ein 10 Jahre altes G-Kat-Fahrzeug?!?
So ein Schwachsinn! Ein Auto muss leicht und effizient sein.
Jedes kg, das nicht beschleunigt (positiv wie negativ) werden muss kostet keine Energie.