Beiträge von J&A

    Vorab: Ja, Zeitgemäß ist das Lager so nicht konstruiert. Das konnte man auch vor 60 Jahren schon besser.

    Letztendlich verspannt man mit den Anzugsmoment nur die inneren Lagerschalen mit der Distanzhülse.

    Hat man Glück mit den Toleranzen, passt dieses verspannte Maß exakt zur Lagervorspannung, die die äussere Schalen+Steg benötigen.
    Die Auswirkungen auf die Kegelhülsen der Lager sind enorm (vgl. Türkeil-> geringe Verschiebung auf dem Boden erzeugt eine sehr hohe Querkraft.)
    Wenige 1/10 mm können hier sehr entscheidend sein.

    Heisst also: Entweder es wackelt wie ein Kuhschwanz oder es ist zu stark gespannt, so dass die Lager innerhalb kürzester Zeit Grütze sind. KAnnst genauso Lotto spielen oder ausmessen und 17 von 20 Lagern in die Tonne kloppen. Denn Lagerkomponenten untereinander tauschen ist genauso tödlich.


    Ohne Hülse sollte man die Lager aber weit weit weniger Vorspannen.
    Das kann man rechnen, aber aus den Stehgreif würde ich ca. 50Nm annehmen.

    Die Vorspannung muß aber größer als die größte Betriebslast sein, so dass sich die Mutter nicht lösen kann.
    Kann man auch rechnen.

    Viel Spaß.

    Ich denke mal, die 25cm Höhe beziehen sich auf den Falz am Schweller.
    Sooo tief ist das nicht. Das ist schon im Bereich eines neuen Serienfahrwerks.

    Grad gemessen...meine 10" haben ca. 20cm, sind nicht wirklich tief und liegen lang noch nicht auf den Bumpstops auf.

    Aber insgesamt fährt sich ein 13" besser mit etwas weniger Toe Out.
    Durch die breitere Spur wird ein positiver(er) Lenkrollradius erzeugt. Das führt dazu, daß die Räder stärker gegen die Lenkung drücken und das stärker belastete Rad das Fahrzeug immer nach aussen wegzieht. Z.B. bei Bodenwellen oder das Tanzen beim Bremsen etc...
    Heisst auch, dass beim Bremsen immer die innere Reifenflanken leiden.

    Dass die Verteilerkappe um 180° verdreht montert war kann ausgeschlossen werden? (Alternativ Kabel um 180° verdreht gesteckt)

    War der Verteiler mal weg?
    Ich hab hier einen Motor, wo die Antriebswelle des Verteilers vom Vorbesitzer um 180° verdreht eingebaut wurde.
    Da es aber eine codierte Steckverbindung ist (es geht passend nur in einer Stellung, die andere geht nur mit Gewalt), kann man sich da schon den Wolf suchen.
    Da hilft die beste Einstellung nach Handbuch nix.

    Kopfdichtung: 1000er neigen dazu, dass die Stege zwischen den Zylinderwänden 1+2 und 3+4 einen feinen Haarriss bekommen.
    Sowohl in Kopf als auch im Block.

    Ob Kopfdichtung hin ist, lässt sich mit einem CO-Tester messen.

    Wir reden hier von einem 1000er Motor mit vermutlich 41 PS.

    Ein Serien-Kühlsystem funktioniert aber auch bei 50% mehr Abgabeleistung eines 1300ers tadellos.
    Selbst unter erschwerten Bedingungen wie Anhängerbetrieb etc. und auch mit alten Kühlern.

    Da der Kühler neu ist und somit ordentlich Durchsatz hat, liegt hier ganz sicher mehr im Argen als nur ein falsch eingestellter Motor.

    Anders gefragt....ist das Thermostat auch richtig rum eingebaut?

    Und wenn derart viel Druck am Thermostatgehäuse anliegt, dann könnte man sich auch Gedanken um die Zylinderkopfdichtung machen...

    Dann hast du die Welle vermutlich nur irgendwo mit einem zu scharfen Knick verlegt oder verklemmt. Ist ja beim Mini keine große Kunst...
    Denkbar wäre auch, daß der Tachoantrieb im Motor defekt ist. Zahnrad mit Karies, falsches Zahnradpaar das immer überspringt,...

    Dann wird nur die Tachowelle schwergängig sein.
    Entweder zugeschmoddert oder sie hat einen Knick irgendwo.

    Und weil's ja eine Art Federwicklung ist, kann die sich verzwirbeln, bis sie dann genug Spannung aufbaut, um den inneren Widerstand zu überwinden. Dann hopst der Tacho.

    Den Tacho selber kannst du mit einem Akkuschrauber testen. Musst dir halt an einen Nagel o.ä. einen Vierkant ranfeilen und dann die MAschine auf linkslauf drehen lassen. Erstmal auf Stufe 1 anfangen.

    HBZ prüfen geht einfach:

    Sehr langsam das Bremspedal runter drücken. Würde mal so 20-30sek. für den ganzen Pedalweg vorschlagen.
    Steigt der Pedalwiderstand bis zum Anschlag nicht an, sprich, es taucht durch, ist der HBZ wohl defekt.

    Als nächstes mit dem Bremspedal pumpen. D.h. einmal bremsen, dann lösen und direkt wieder druff.
    Ist der Druckpunt dann anders?

    Zitat


    als erstes würde ich mal nachschauen, ob das Lüfterrad richtig herum montiert ist.

    wäre auch meine erste Vermutung. Richtig herum wäre, wenn es zum Radkasten raus bläst.

    Bei älteren Fahrzeugen kann (wird mit Sicherheit) auch der Kühler zugeschmoddert sein (Rost, Kalk, etc...)