Gerne ist auch die Verschraubung von dem Rohr neben dem Ölfilter zum Block lose...
Beiträge von J&A
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…welche „Elektronik“ hatten diese Fahrzeuge?
Vermutlich das Autoradio.

Andererseits. Röhren waren doch sowieso viiiiel besser! Und statt Kassetten lieber Vinyl.

Ein MPI überfrachtet mit Elektronik mit nichtmal einer Handvoll Sensoren.

Mit denen er bedenkenlos in Umweltzonen darf wohingegen ein bei weitem keine 10 Jahre altes Premiumprodukt draussen parken muss.
Verkehrte Welt.
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Eher nein.
Eher ja.

Hochoktaniger = Zündunwilliger = Startet schlechter.
Und wenn der Hobel mit 98er richtig läuft, ist das nicht gut, sondern schlecht.
Denn dann stimmt etwas nicht.
Es wurden jetzt nur Symptome behandelt, nicht die Ursache.
Siehe mein Post von vor 2-3 Seiten
Du hast jetzt auf einen offenen Knochenbruch grad mal ein Pflaster drauf geklebt.
Immerhin blutet's nicht mehr.

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Ölkontrollleuchte:
In sportlich genommenen Rechtskurven sackt der Öldruck gerne ab und es kann auch die Ölkontrollleuchte aufflackern.
Ist auch ein Indiz für zu wenig Öl bzw. für die untere Grenze des Meßstabs.
Nicht zu verachten ist auch die...ähm... mäßige Präzision der Anzeigeinstrumente. Je nach dem, wie gut deine Kontakte sind, können die auch einfach nur Mist anzeigen. Ein Indiz ist z.B. wenn die Anzeigen unterschiedliche Werte liefern, je nachdem, ob das Licht an oder aus ist.
Thema Kühlkreislauf: Es wäre interessant zu wissen, welcher Motor verbaut wurde (ggfs. Tuning?).
Es gibt verschiedene motorspezifische Kühlsystemvarianten im Mini.
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Vor 2 Wochen die Kühlflüssigkeit mal getauscht und nie Probleme gehabt.
Und ich denke, genau das wird das Problem sein...
Vermutlich wurde nicht sauber entlüftet. Beim Entlüften des Wasserkreislaufs muß man -auch bei den aktuellen Temperaturen- das Ventil vom Heizkreislauf öffnen. Und das kann durchaus dauern, bis die Luft draussen ist.
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Nuja...das kommt auf's Fahrzeug an.
Meine SPIs konnten auch nach jahrelanger Standzeit sher zuverlässig starten.
Die Vergaser brauchen bisschen mehr Überredungskunst, aber an sich auch ziemlich problemlos.
Eine pure Katastrophe waren dagegen die Motorradvergaser (4-Fachanlage).
Die versulzten innerhalb der Winterpause.
Problem ist inzwischen gelöst. Mopped ist weg

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Also was ja bekannt ist, ist ja die Tatsache, dass der Ethanolanteil im Benzin Wasser zieht und dementsprechend wirkt sich das ungünstig auf den Verbrennungsprozess aus.
Die Oktanzahl beschreibt ja die Zündunwilligkeit des Benzins als Vergleichswert zum Gemisch aus Isooktan und n-Heptan.
Reines Isooktan = 100 Oktan = sehr Zündunwillig, n-Heptan sehr zündwillig.
Also 98er hat eine Zündwilligkeit wie ein Gemisch aus 98% Isooktan und 2% n-Heptan.
Das heisst nicht, daß Isooktan drin ist!
102er Ultrakrasssprit liegt damit also ausserhalb der Norm.
Wenn nun Wasser drin ist, müsste die Oktanzahl steigen, da ja Wasser nicht gerade für seine Zündwilligkeit bekannt ist.
Der Sprit wird sich aber langer Standzeit zersetzen bzw. in seine Bestandteile trennen und manches auch verflüchtigen.
Zündwilliger wird es dadurch aber sicher in keinem Fall.

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Ist das nicht gefährlich, wenn es nach Benzin riecht?
Man könnt ja mal mit dem Feuerzeug im Kofferraum suchen, woher der Gestank kommt...

Vielleicht sich auch die Spritschläuche porös?
Oder beim Aus/Einbau des Tanks bisschen Sprit verschüttet?
Meist ist der doch mindestens halbvoll, wenn man auf die Idee kommt, den auszubauen.

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diddi: Du ...du...Majorie

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Der Nachteil belüfteter Deckel ist der bei vollem Tank spontan auftretende Benzingestank in sportlich genommenen Rechtskurven

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Vergaser belüftet.
Einspritzer unbelüftet.
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Zwischen Batterie und Karosserie. Und am Motor unterhalb des Luftansaugschnorchels.
Luftfilterkasten abnehmen, dann kommt man dran.
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Da würde ich auf Massebänder tippen. Dadurch, daß die Batterie hinten hockt, muß ja der Strom iwi nach vorne kommen.
Tut er das mangels Massekontakt nicht, wird die Batterie nicht mehr richtig geladen und irgendwann stirbt der Motor langsam ab.
Alternativ könnte deine Wegfahrsperre spinnen, sofern vorhanden.
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Ne, nicht nach dem Entlüften, sondern mehr während dieser Tätigkeit.
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Reinsitzen - fahren - fertig.
Der Mini ist keine Mondlandefähre.

Keinen Motor sollte man im Kaltlauf plagen. Dabei ist erhöhte Drehzahl weit weniger dramatisch als untertouriges rumbollern.
Die 'modernen' Motoren suggerieren nur ein 'läuft doch super' bei niedrigen Drehzahlen.
In Wirklichkeit ist das noch verheereneder als beim Mini, da der Ölkreislauf viel filigranere Kanäle hat (Turbo, Variable Nochkenwellensteuerungen,...)
Aber der Aftersalesmarket muß ja auch funktionieren.

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NAchtrag zur hinteren Bremse:
wenn die Bremse stark sie verstellt ist (manchmal sind die Konen ganz herausgedreht), kann es sein, daß das Auto hinten komisch, ruckartig, bremst.
Durch die dann richtige Einstellung der Bremse verändern sich die Winkel zwischen Reibbelag und Bremstrommel. Da kann es dann durchaus sein, daß es den Bremsbacken quasi an die Trommel heranzieht.
Je nachdem, wie stark das Verhalten ist, können auch neue Bremsbacken nötig oder die bestehenden etwas angeschliffen werden.
Wenn die Konen aber nur 1-2 Umdrehungen 'falsch' sind, dann wird das Problem, wenn überhaupt, nur kurzfristig auftreten.
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Zitat
sonst macht er vorne zu dolle zu oder?Welches vorne? Vorderachse? Hat damit rein gar nichts zu tun.

Diesen Druckbegrenzer hat so ziemlich jedes Auto. Davon nciht abschrecken lassen. Der ist fest eingestellt und so gut wie nie Anlass zur Sorge (ausser beim Entlüften....)
Wieder hinten:
Da die Bremswerte beidseitig einigermaßen gleich sind, werden die Kolben sowie die Mechanik an sich i.O. sein.
Wie von Jack Union schon beschreiben:
Handbremsseil lockern, dann über die Vierkante die Bremsbeläge einstellen und erst dann die Handbremse wieder einstellen.
Bewährt hat sich bei mir, wenn man beide Räder gleichzeitig anhebt und die Vierkante bei lockerer Handbremse so weit zudreht, dass beide Räder gerade so bremsen und dann wieder 1-2 Viertelumdrehungen zurück.
Handbremse dann so einstellen, daß bei der ersten oder zweiten Rastung die Räder gerade so bremsen.
Ist kein Hexenwerk, aber bisschen Gefühl sollte man haben.
Keine Panik. Ich denke, der erheblich größere Teil der aktiv am Verkehr teilnehmenden Minis sind falsch bis grottig falsch eingestellt.
Vor allem, wenn sie in der Werkstatt verfriemelt wurden. Da wird nur am Handbremskabel eingestellt. Is ja beim krassen 3er schließlich auch so.
Zum Glück verzeiht das System viele Fehler....

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Handbremse wird über die Schraube(n) am Handbremshebel eingestellt.
Betriebsbremse über den Vierkant.
Da die Handbremse gute Werte liefert müssen also die Vierkante eingestellt werden.
Hier kann es u.U. nötig sein, die Einstellschraube(n) für die Handbremse etwas zu lösen. z.B. je eine Umdrehung.
Je nachdem, wie verstellt das Gesamtsystem ist.

Erkennbar ist ein verstelltes System, wenn man z.B. zwei Druckpunkte im Bremspedal hat.
Dann ist die Handbremsmechanik selbst in gelöstem Zustand sehr stramm gespannt und die Radbremszylinder liegen in Ruheposition nicht an den Bremsbacken an.
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Sooo....jetzt sind wir dort, wo wir schon auf Seite 1 hätten sein können.

Der 98er Sprit behebt -AUSDRÜCKLICH- nicht die Ursache des Klingelns!
Ein SPi ist ab Werk im Serienzustand auf 95er Sprit zugelassen und kommt damit grundsätzlich auch problemlos klar.
Falls dieser 98er oder noch besser ein Ultimapowermegaperformancesuperduperyabbadabberdoo 102er Sprit verhindert, daß ein Klingeln entsteht, hast du die Erkenntnis, daß dein Gemisch zunächst zu heiss ist. 98er Sprit ist zündunwilliger als 95er und geht dementsprechend später von alleine los.
Thema K&N: Ist es ein offener K&N, also dieses Trötending oder nur ein Einsatz für den Serienlufikasten?
Bei ersterem: Was ist mit der Unterdruckleitung von Lufikasten an Drosselklappengehäuse passiert?
Wurde sie an der Drokla verschlossen? Wenn nicht, zieht der Motor Nebenluft...
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Wenn ich an den Winter vor ein paar Jahren denke, bei dem alle Diesel nicht mehr liefen, weil der Diesel versulzte ab -20 Grad
Ja der Winter war herrlich... Waren 14 Tage Dauerfrost und mir ist das Heizöl eingefroren.
Waren ja nur mal eben 3000 Liter Sülze.

Seitdem nur noch mit Frostschutzmittel und weniger Vertrauen in die Klimaerwärmung

Insgesamt reichen die -20° überall dort, wo man auch ohne Winterreifen durch den Winter kommt.
Ab 400m.ü.NN würde ich auf -25°, eher -30° gehen.