Beiträge von J&A

    Sicher, dass es ein 12H001 ist? Kann es ein Ablesefehler sein und es sich um einen 12HC01 handelt?

    http://guess-works.co.uk/Tech/engine.htm

    Grundsätzlich ist es nur wichtig zu wissen, ob es ein A oder ein A+ ist.
    Die unterscheiden sich etwas im Aufbau (Kupplungsbetätigung, Anlasser und seine Verdrahtung,...). Nicht wirklich kriegsentscheidend, aber eine A-Serie kann in einem 91er-Cooper (der einen A+ hat) auch beim TÜV bei der Eintragung Probleme machen. Sofern wir von ehrlichen Verhältnissen sprechen und nicht einfach die Motorplakette tauschen :wink:

    Was für ein Modell bzw. Baujahr hast du?
    Bei Unsicherheit ggfs. einfach ein Bild des Motors hier hochladen.

    Zitat

    ..ich wünschte, wir hätten ein wenig Gallier in uns drin.

    Allerdings. Das wusste schon Lenin:

    „Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich erst eine Bahnsteigkarte!"


    Wir waren letztes Jahr um die Zeit in Frankreich zu Zeiten der Gelbwestenproteste
    So blöd kann man als Deutscher gar nicht kucken, wie die organisiert waren.

    Brennende Mautstationen? Bei uns undenkbar! Dort Kindergarten.
    Da brannten wortwörtlich die Autobahnen!
    Die Zu- und Abfahrtstraßen der Autobahn wurden einfach zugeparkt und zwischen Aus- und Einfahrt auf der AB ein ordentliches Palettenfeuerchen gezündelt.
    Die Feuerwehr musste dann zurück zur letzten Einfahrt (meist so 40-50km), durch den ganzen Stau vor, um dort die Reste löschen.
    Die Protestler waren da schon längst verschwunden und haben woanders das gleiche Spielchen gestartet.
    Ein organisiertes Katz&Mausspielen vom allerfeinsten.

    Zitat

    viel braucht es nicht mehr um den Gallier zu wecken , so sehe ich es .

    Ne. Da geht noch einiges. Brot (bzw. Bier) und Spiele (Fußball-EM/WM) und sind wir sehr leidensfähig bzw. zufrieden und vergesslich.

    Aber dringend nötig wäre es.

    Zitat

    (Rind)fleisch war mal was besonderes - gabs vielleicht 1x die Woche, jetzt ca. 4x am Tag.

    Ja. Heute ist die industrielle Fleischproduktion (was für ein Begriff) in Deutschland billiger als in Rumänien bei einem Kleinbauern.
    Kein Wunder, dass das Zeug dann in Unmengen verkauft wird. Is ja billichwillich.

    Auch ein Hipster-Rucola (oder wie früher einfach Rauke) verwandelt sich in Methan, wenn er auf'm Kompost landet. Hilft also nur bedingt.

    Bin mal gespannt, wann die Wies'n verboten wird. :laughing:
    Wobei das gut überlegt sein will. Denn mit ausreichend Brot und Spiele wurden wir bisher immer davon abgehalten, wie die Gallier ständig auf die Straße zu gehen.
    Wenn das aber auch noch weggenommen wird...:scream:

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktob…ethan-1.4138089

    So....auch mal wieder da :)

    Zitat

    Da hab ich immer Probleme mit der Aussage "der Konsument hat das in der Hand". Nein, hat er nicht, die 100 Euro Jeans wird meistens genauso unter Tage von Kinderhänden zusammengenäht wie die billige Variante. Und das betrifft diverse Produkte, nicht nur Kleidung.

    Tcha....die Geister, die ich rief. :rolleyes:

    Es ist nach wie vor möglich, selbst in Deutschland Kleidung herzustellen. Siehe Trigema.


    Aber in Deutschland zu produzieren kostet Nerven.
    Es liegt leider nicht nur an der Gier der 'Großen'.
    Es ist auch ein gutes Stück weit Kapitulation vor den hiesigen Gegebenheiten.

    Dazu eine kleine Geschichte (leider kein Weihnachtsmärchen).
    Ich war letzte Woche beim Kunden und beim Vorbeilaufen am Schulungsraum der Lehrwerkstatt (Werkzeugmechaniker,... etc....) traf mich gelinde gesagt der Schock.
    Da stand auf dem Panaboard folgendes mathematische Problem:

    3= 2 1/4 + 1/2 + ?

    Auf mein einigermaßen fassungslose Nachfragen war das die betriebliche Nachhilfe für's erste Lehrjahr. Findet 1x wöchentlich statt. Leider während der Arbeitszeit.
    Es handelt sich um hochmotivierte Mitarbeiter im Alter von 16-18 Jahren, die mindestens 9 Jahre Schulzeit mitbringen und frisch in ein Unternehmen kommen, das weltweit ca. 4000 Mitarbeiter beschäftigt.

    Und was genau unterscheidet unsere angehenden Facharbeiter jetzt von irgendwelchen angelernten Reisbauern, die irgendwo auf der Welt in einer Bambushütte der gleichen Tätigkeit nachgehen?
    Hier kostet ein 'ausgebildeter' Tiefflieger 50-60 tsd. Euro im Jahr und ein dichtes Dach über'm Kopf will der ja auch noch!

    Fachlich ist man hier leider auch auf sehr dünnem Eis unterwegs. Nicht, dass ich hier schon ausreichend Erfahrungen sammeln durfte.
    So durfte ich einem fertig ausgebildeten Elektrotechniker (d.h. 3,5 Jahre Ausbildung + 2 Jahre Vollzeitschule zzgl. mehrjährige Berufserfahrung) erstmal erklären, daß ein QR-Code nicht nur eine Ansammlung von Bildpunkten ist, sondern echte Informationen enthält. Und so jemand programmiert S7.... bei mir nicht mehr.


    Sei's drum....

    CO²-Steuer. Auch sehr witzig.
    Ich habe noch nicht ganz verstanden, warum wir so blauäugig sind, und denken, dass Hybridfahrzeuge der oberen Mittelklasse mit 500PS Systemleistung 'nur' 2 Liter Diesel saufen? (Daimler S560e, Porsche Schajenne,...)
    Wer hat hier bei der Nachhilfe nicht aufgepasst? Äh...ok, vergiss es.... :headshk:

    Wollen wir damit ernsthaft irgendwelche CO²-Vorgaben erfüllen? Glauben wir wirklich, dass aus Motoren, die ganze Dörfer mit Energie versorgen könnten, Einhornglitzerpupse :rainbow heart: raus kommen?
    Oder geht es (mal wieder) um Lug&Trug und großzügiger Auslegung irgendwelcher Vorschriften?

    Abgesehen davon können wir mal gespannt sein, wann das Thema Methan auf den Tisch kommt.
    Also im Sinne von 'nicht mehr auf den Tisch kommt' , weil pupsende Kühe (und Einhörner) auch verboten werden müssen, um Klimaziele zu erreichen.
    Methan trägt, genauso wie CO², mit 20% zum Treibhauseffekt bei. Blöderweise hat sich die Konzentration des Gases wesentlich schneller und stärker erhöht als bei CO².
    (CO² ca. +50%, Methan ca. +150% seit Beginn der Industrialiserung).
    Schaut man genauer auf die Zeittafeln, hängt die CO²Konzentration der Erderwärmung leicht hinterher. Methan geht aber voraus. Usache und Wirkung und so...
    Andererseits kann man auch gerne glauben, dass die Erderwärmung in dem Moment gestartet wurde, als Bertha Benz zur Apotheke gefahren ist. Damit bewahrheitet sich mal wieder 'Frau am Steuer, das wird teuer....' :laughing:

    Der Strahlungsantrieb ist mit dem 30-80-Fachen (die Wissenschaft streitet sich noch- manche gehen auch von Faktor 100+ aus) von CO² auch nur marginal höher...
    Zum Glück stehen 400ppm CO² gegen 1800ppb Methan, was es im Wesentlichen ausgleicht.

    Der Vorteil daran ist nur, dass manche Aktivist*innen das Gas nicht nur sehen, sondern es alle irgendwann riechen können.

    Ich bezweifle nicht, daß CO² maßgeblich daran beteiligt ist. Aber sich allein darauf zu stürzen ist zu einfach.
    Wie wär's denn mal zur Abwechslung mit dem SF6-Gas?


    Schöne Weihnachten :)

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    Nun ja, "die Wirtschaft mit Füßen treten" tun wir ja nicht gerade (zumindest nicht unsere Regierung).

    Sicher?
    Ok, den Großkonzernen wird viel und oft und sehr gerne Puderzucker in den Allerwertesten geblasen. Too big to fail und so Bullmist.
    Man greift großmütig Subventionen ab und wenn's dann doch nicht läuft, heult man Mutti die Ohren voll - sie öffnet nochmal die Keksdose und dann verpixxt man sich schnellstmöglich in Richtung Osten.
    Die Regierung -sofern sie sich nicht mal wieder intern selbst zerfleischt- winkt dann noch freundlich hinterher. Oder fliegt gleich mit rüber, um dort ein gutes Wort einzulegen.

    Die KMUs dagegen leiden mangels Alternative - weil sie sich nicht verpixxen können oder wollen und sich tatsächlich für den Standort interessieren.
    Übrigens der größte Wirtschaftszweig - nur leider ohne nennenswerte Lobby und wird daher wenig wahrgenommen.
    Und je kleiner der Betrieb, desto schlimmer.

    Es geht nichtmal so sehr um die Steuerlast auf Bilanzgewinne. Das hat man im Griff.
    Es geht um strukturelle katastrophale Zustände mit deutlicher Tendenz zum Rückschritt - Stillstand wäre aktuell super!

    Bei uns in der Gegend wird aktuell und reihenweise Kunden mit mehr als 100.000kwh Jahresbedarf seitens des Anbieters der Vertrag gekündigt.
    Argument ist, daß man die Versorgungssicherheit nicht gewährleisten kann.
    Gut, bei uns betrifft das z.B. auch ein Facharztzentrum. Dann bleibt halt das MRT einfach mal ausgeschaltet. Is ja egal. Braucht sowieso niemand. :rotfl:
    Ist es etwa gewünscht, daß jeder ein Blockheizkraftwerk in den Garten stellt, nur weil man etwas tun will?
    (Funfact am Rande: 1 kwh Ökostrom - also nix Atomkraft, die wird ja für uns Deutsche gebraucht- kostet in Frankreich ca. 12ct. Also 1/3 gegenüber uns - wen sanieren wir also mit ca. 20Ct/kwh?)

    Und dann wollen wir E-Mobilität? Wie denn?
    Unsere Regierung ist nicht in der Lage, eine Aussage zu treffen, wenn es um den dazu nötigen Ausbau den Stromnetzes geht - der ja in der heutigen Zeit iwi Sinn machen würde.
    Das hat zur Folge, dass Umspannwerke und Leitungen nur für den aktuell notwendigen Bedarf installiert werden. Betriebswirtschaftliches Denken und so.


    Schienennetz. Sehr geil.
    Güter auf der Schiene zu transportieren würde aus ökologischer Sicht durchaus Sinn machen, da es am wenigsten Energie pro Lastkilometer benötigt.
    Problem: Es werden immer mehr Güterbahnhöfe geschlossen. Blöde Idee.
    Die Schweizer haben ja den Gotthardtunnel in 2016 nach 17 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Bis die Rheintalanbindung in Deutschland - und damit die wichtigste Nord-Süd-Achse - bis zur Grenze in Betrieb geht dauert es bis 2035.
    Das heisst mal eben 20 Jahre zu spät. Und schaut man auf unsere sonstigen Großprojekte ist sogar das maßlos optimistisch kalkuliert. Hoffen wir mal, dass nicht noch eine seltene Kakerlakenart gefunden wird.

    Und man kann von Greta halten was man mag - aber das Bild im ICE ist für weniger prominente Gäste eher die Regel als die Ausnahme. Statt rumzugiften, sollte die Bahn das als ernstgemeinten Wink mit dem Zaunpfahl verstehen und endlich aufwachen und handeln.


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    Und wir alle haben es in der Hand, das Geld da hinzulenken, wo wir es haben wollen: Mit unserem KONSUMVERHALTEN haben wir mehr Macht als alle 4 Jahre beim Wählen. Ein Hemd für 3,50€ kaufen kann nicht gut sein, und "Geiz ist geil" ist schon immer ein schwachsinniges Argument gewesen.

    Support your local Dealer.

    Übrigens, nur als Info hier mal die Preistafel eines großen Onlinehändlers.
    https://sellercentral.amazon.de/gp/help/extern…B2BRetailFooter

    Das entspricht in vielen Fällen in etwa der halben Handelsmarge. Den Jeff freut es.
    Damit gehen 10-20% des Umsatzes direkt in seine Tasche.

    Zitat

    Das chinesische "Wirtschaftswunder" kommt ganz offenbar ohne das Alles aus. Den Preis, den die dafür (politisch, gesellschaftlich, umwelttechnisch, ....) aufbringen, wollen wir doch nicht wirklich auch bezahlen, ich zumindest nicht.

    Abgesehen davon, dass wir das alles bereits bezahlen und damit unterstützen (selbst eine Markenjeans für 100 Euro ist ökologisch äusserst bedenklich/ Duldung von Menschenrechtsverletzungen/...)...

    Europa ist keine Insel der Glückseligkeit und unsere aussenpolitischen Freunde werden immer weniger.

    Sauber vergeigt. :thumbs_up:
    Aber solange wir noch singend und klatschend Schilder hochhalten können ist alles super.

    https://www.youtube.com/watch?v=hhTtKVj_OyY

    *SCNR* :rotfl:

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    zukünftigen Weltmacht#1: China

    Zukünftig wäre schön. Dann hätte man noch Zeit, um zu agieren.

    Wirtschaftlich ist sie das schon lange.
    Wenn man betrachtet, in welchem Ausmaß in der Welt eingekauft wird...während wir unsere Wirtschaft mit Füssen treten, um es vorsichtig auszudrücken.

    Ja, eindeutiger geht's nicht.

    Es gibt also 2 Möglichkeiten. Entweder scheitert der Brexit, dann kommt Europa mit einem blauen Auge davon oder er gelingt (u.a. weil der Blondschopf aus der Neuen Welt nachhilft).
    Dann können wir uns auf dem Festland warm anziehen. Dann wird jede wirtschaftsstarke Region (ausser Deutschland natürlich) über kurz oder lang aus der EU austreten wollen.

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    Hauptsache der (An-)Schein ist vorhanden und man glaubt es...

    Naja, wer denkt, dass es andere deutsche Marken anders machen...

    Ein Toyotamodell, das in Köln gebaut wird ist deutscher als ein BMW, der weitestgehend aus Rumänien oder Bulgarien kommt.
    In aller Regel liegt die Wertschöpfung in Deutschland bei unseren Premiummarken lediglich bei 10 bis 20%.

    Für ca. 18-20k€ gibts auch komplette gebrauchte Antriebssätze von Tesla inkl. Akkus.

    Problematisch ist hier nur die Software, wo es bislang nur einen Hersteller in USA gibt, bei dem das Setup ausserhalb eines Teslas funktioniert.

    Zitat

    und man bedenke die länge der hinteren schwingen, da passt nicht alles rein, was man gern hätte

    Deswegen probieren bzw. messen.

    Ja...90% der Fahrzeugbesitzer kennen den Unterschied zwischen Baujahr, Modelljahr und Erstzulassung nicht geschweige denn auch nur das ungefähre Baujahr ihres Fahrzeugs.
    Abgesehen davon, dass die im Zweifel einfach ein beliebiges Baujahr vor 2001 eingeben, um Zugang du dieser Seite zu bekommen.

    Zitat

    Das Forum für den klassischen Mini bis Bj. 1999/2000?

    Steht auf der Registrierungsseite ganz oben (Ok, noch mit einer '0' zu wenig) und in voll fett nochmal ganz unten.

    Noch mehr Händchen halten geht ja fast nicht mehr.
    Ich mein, es sind normalerweise alles erwachsene Menschen, die sich hier anmelden.
    Also normalerweise gewohnt, ein eigenständiges, verantwortungsvolles Handeln an den Tag zu legen inkl. aller Konsequenten und so Firlefanz.

    Man könnte sich also fragen, wie solche Menschen durch ihr restliches Leben stolpern, wenn selbst ein derart einfacher Restrierungsprozess offensichtlich schon überfordert?

    Hierzu vielleicht ein interessanter Beitrag von Hr. Kachelmann von vor knapp 2 Jahren, der nach wie vor nichts an AKtualität verloren hat. Im Gegenteil. Wir werden jeden Tag ein bisschen bekloppter.

    http://www.twitlonger.com/show/n_1sqcqha

    Die einfachste Möglichkeit für höhere Endgeschwindigkeiten bzw. geringere Motordrehzahl sind einfach größere Rad-Reifenkombis.
    Beispielsweise hat ein 145R13 einen um ca. 15% größeren Abrollumfang als ein 145R10.
    Diese Reifengröße ist auf diversen Kleinwagen der 90er-Jahre zu finden und damit sehr gängig.

    Musst halt kucken, ob das in dein Konzept passt. Bei entsprechend schmalen Felgen mit möglichst großer ET sollten die Reifen ausreichend freigängig sein.
    Kritisch ist speziell wenn das Rad bei Einlenken hinter der Frontmaske verschwinden soll und natürlich hinten der Karosseriefalz.

    Sehr schönes Projekt. :smile:

    Der Motor hat ja bereits selber ein Reduktionsgetriebe. Vermutlich ca. 1:10.
    Das heisst, hier einfach ein anderes Getriebe mit z.B. 1:8 finden oder ein Zusatzgetriebe anflanschen, falls der Platz es hergibt. Da es vermutlich ein Standard-Asynchronmotor ist, sollte ein entsprechendes Getriebe auffindbar sein. Allerdings leidet hier natürlich die Beschleunigung.

    Da der Elektroantrieb nahezu 100% seines Strombedarfs in Antriebsleistung umsetzt, wird die Kühlung nur für den Notfall notwendig sein, wenn der Motor ständig viel Last abbekommt. z.B. lange Bergfahrten.
    Also ist damit eine Heizung eher nicht umsetzbar.

    Thema Winter: Hierzu kann man eine Akkuheizung einbauen. Was Tesla ja m.W. hat.

    Und um die Brücke zu heute zu schlagen:

    Es ist sicher richtig, dass in der englischen Autoindustrie über sehr lange Zeiträume ein gewisser Idealismus und ein Technikstreben stattgefunden haben, wo der wirtschaftliche Erfolg eher zweitranging war.
    Aber genau dieser Idealismus hat die gesamte Weltwirtschaft nachhaltig sehr weit nach vorne gebracht. Und England ist immer noch der richtige Standort, wenn man schnelle Autos bauen will. Fast alle F1-Teams haben ihren Sitz dort.


    Heute erleben wir leider das genaue Gegenteil in der westlichen Welt. Heute zählt der kurzfristige Gewinn.
    Es herrscht ein rein betriebswirtschaftliches Denken ohne jeglichen Blick für die langfristigen Konsequenzen.
    Getreu dem Motto "nach mir die Sintflut".
    Dieses kurzfristige Denken (und sicher auch ein klein wenig Arroganz) bescherte uns u.a den "Dieselskandal".
    Aber auch - und das ist das viel wichtigere Thema - ein Ausverkauf unserer Industrie. Alles, was irgendwie mit Arbeit verbunden ist, wird nach und nach in Richtung aufgehender Sonne verfrachtet.
    Wir sind inzwischen vollgefressen, satt und träge. Sollen mal die anderen machen.

    Gleichzeitig wurden wir auf weiter Flur komplett handlungsunfähig durch das Verpennen wichtiger Fortschritte.

    Die Infrastruktur, speziell in Deutschland, ist komplett am Sack.
    Sei es Mobilfunk, Straßenbau oder wenigstens deren Instandhaltung (z.B. Brücken) funktioniert weder auf Bundes, - Landes oder Kreisebene auch nur ansatzweise, die Bahn ist eine Lachplatte, und die Rent...ach lassen wir das.
    In all diesen Themen rennen wir der Welt weit hinterher. Gerne auch hinter Schwellenländer. Sogar Rumänen beschweren sich über unseren schlechten und dazu unglaublich teuren Mobilfunk.


    Hinzu kommt, dass es einem nahezu unmöglich gemacht wird, in Deutschland etwas zu reissen.
    Sei es Hausbau oder -völlig beknackt- eine Firma zu gründen oder womöglich zu erweitern.
    Alles ist unfassbar teuer und zu Tode reguliert.
    Und möchte man etwas innerhalb der EU grenzübergreifend erreichen ist es gleich mal Zappenduster. Von wegen Innere Gemeinschaft.


    Fazit: die englische Wirtschaft ist damals an zu viel Technikverliebtheit gescheitert. Die Ironie in der Geschichte ist, dass die ganze westliche Welt momentan von zu vielen Dummschwätzern in zu wichtigen Positionen beherrscht wird und es zeigt auch durchaus Parallelen zum Untergang des Römischen Reiches.

    Weiter so. Läuft. :thumbs_up:

    Zitat

    also ob die Probleme beim Mini aufhören würden nur weil man in Italien ist
    Wenn es doch so ist, sollte man einen Umzug in Erwägung ziehen!

    Na Rost ist sicher weniger ein Thema... :cool: