Beiträge von J&A

    Ich hatte an einem der SPi's einen manuellen Schalter für den elektrischen Zusatzlüfter nach innen gelegt.
    Damit hat man die Möglichkeit, bei schwierigen Verhältnissen, wie heranbrettern an ein Stauende, Passstraßen, Anhängerbetrieb am Hang,... ihn zuzuschalten bevor es dem Motor zu warm wird. Der Thermoschalter reagiert leider erst, wenn schon ausreichend Hitze vorhanden ist. Oder er funktioniert auch gerne mal gar nicht... :scream:

    Hat man jedoch im Normalbetrieb schon Temperaturprobleme, sollte man ggfs. ein paar Teile, wie Kühler und Thermostat erneuern...wirkt Wunder :smile:
    Ein Serienmotor sollte mit allen in Mitteleuropa herrschenden klimatischen Bedingungen grundsätzlich klar kommen.

    Ja, zuerst einmal anständig vermessen lassen. Also alle Winkel inkl. Lenkgeometrie etc...das volle Programm :smile:
    Dabei stellt sich dann mit Sicherheit auch heraus, ob der Mini in sich verzogen ist. Ob durch Unfall oder werksseitig...
    Der Dackelgang ist ja beim Mini schließlich nix besonderes..

    Falls hier mit einstellbaren Komponenten bereits gearbeitet wurde, kann es durchaus sein, daß z.B durch falsche Einstellung die unteren Tragarme wegen viel zu lang oder zu kurz gestellter Zugstreben klemmen. Im Prinzip hat man dann einen Knackfrosch gebastelt.
    Damit schnalzt er beim ein- und ausfedern...
    Das Phänomen hatte ich mal bei einem angekauften Mini.
    Normale Zugstreben wieder eingebaut und das Auto fuhr plötzlich normal....

    Ich denke auch, dass danach zu 100% das Problem behoben, oder zumindest die Ursache bekannt sein wird, falls es auf die Revision rausläuft.

    Gebrochene Knochen samt deren Aufhängungen sind nix besonderes.
    Nicht umsonst gibt es Zusatzknochen.

    Naja, wenn man sich die Auktionspreise für die Nachkriegs-Bubblecars anschaut.... DAS ist für mich vollkommen unverständlich. Für ein bisschen Pressspan mit Mofamotor werden da durchaus hohe 5 bis durchaus 6-Stellige Preise bezahlt.

    Oder momentan Defender. Da werden Gebrauchtwagen für den 2 bis 3-fachen Kurs eines Neuwagens(!) angeboten. Nur weil da bisschen Zubehör dran gebastelt wurde wird aus dem Traktor noch lange kein Fahrzeug im Segment des Range Rovers. :soupson:

    Zitat

    Richtig, genau darum ging es ja. Freier handel und was dadurch passiert. Habe den Mini an jemandem zu - wie ich fand - fairem Preis verkauft, der sich auch am weitgehend Classic-Data Gutachten orientierte. Dann wird er nach einem Jahr weiter verscherbelt (keine Ahnung zu welchem Kurs), und schon ist wieder ein nettes Auto in den Fängen eines Händlers mit Dollarzeichen in den Augen und weg vom fairen Markt. Das Angebot erschwinglicher Autos wird auf diese Art immer enger. DAS ärgert mich wirklich sehr. Aber deshalb kann man ja nicht immer alles behalten....

    Oder anders gesagt: Damals einfach zu billig verkauft. :wink:

    Sofortmaßnahme: Ganghebel in Position halten beim Abtouren....

    Wenn der Motor so gewackelt hat, dann ist eventuell auch die Schalthebelmechanik verbogen.

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    Hat noch keiner drauf hingewiesen, dass der Fehler typischerweise im Getriebe selbst liegt, wenn nicht durch Lastwechsel und defekte Motorlager am Schaltgestänge "gezogen" wird?

    Bevor man den Antrieb auseinander pflückt, sollte man ggfs. vorab die einfacheren Punkte checken. Denn typischerweise sind die Synchronringe deutlich jenseits der 100 Kilokilometern fällig.
    Fakt ist aber auch, dass man jedes technische Gerät in unkundiger (oder sehr genau wissender) Hand schnell zu Grunde richten kann.

    Zitat

    Zumal der Mini bestimmt nicht das beliebteste Modell war, da überall beengtes Arbeiten anstand... Wenn dann nicht noch von einem guten Gesellen oder Meister kontrolliert wurde...

    Offizielle Rover-Vertretungen waren ja zuletzt bekanntlich die BMW-Werkstätten. Dementsprechend ist der Wissensstand über diese durchaus merkwürdige Technik des Minis. Von der Motivation, sich ständig die Finger zu ruinieren, ganz zu schweigen.

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    Aber denke auch das 10 Jahre altes Gummi was sich null bewegt irgendwann an elastizität verliert und spröde wird

    Es versprödet und leiert aus, aber dass es ganz abhanden kommt, ist doch eher unwahrscheinlich. Ist denn wenigstens noch die Metallhülse drin?
    Wenn nicht, dann wurde schlicht gar kein Gummi eingebaut. Womit dann die Kompetenz der Werkstatt auch einzuordnen ist, wenn schon das Verständnis von Drehmomentstützen (die es in jedem Antrieb gibt) fehlt...oder für gewissenhafte Arbeit. Je nachdem... :soupson:

    Dann wäre vermutlich auch das Problem des herauspringenden Gangs behoben...

    Aber die 10cm Luft kommen sicher nicht nur ausschließlich vom unteren Motorknochen.
    Solange der obere Knochen halbwegs intakt ist, hast du unten niemals mehr als 2-3cm Spiel, die dazu noch nach oben deutlich abnehmen.
    Dazu sind die Wirkabstände zu den Motorlagern zu gering.
    Also ist der obere garantiert auch hinüber.

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    Viele glauben, daß Leistung gleich Drehzahl ist. Diese Annahme ist aber falsch. Einen kalten Motor bei 1200 U/min mit Vollgas den Berg raufquälen ist schädlicher, als die mit 1/4 Gas bei 3500 U/min zu machen.

    Jepp. Oder ganz einfach ausgedrückt: Gaspedalstellung = Motorlast
    --> Nicht alles glauben, was man in der Fahrschule lernt. :soupson:
    Auch moderne Motoren vertragen das niedertourige rumgurken nicht.
    Speziell sogar die Turbotriebwerke. Obwohl diese (aus unverständlichen Gründen....jaja bums aus dem Drehzahlkeller blafasel....) ihren höchsten Ladedruck schon knapp über Leerlaufdrehzahl haben sollte man höhere Drehzahlen mit weniger Last fahren. Oder sich einfach nicht wundern, wenn die Turbine mit wenig Laufleistung über die Wupper geht.

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    Leider ist jetzt wieder das gleiche. Dauerplus an gelb vom Radio, Zündung auf rot, Masse an Masse.

    Nochmal zurück auf Start. Rot ist normalerweise Dauerplus und Gelb das Zündungsplus. So war das jedenfalls bei meinem Kabelbaum, den ich letzte Woche rausgerupft habe...
    Aber wenn du das Radio mit beiden Kontakten auf Dauerplus klemmst, sollte das funktionieren.

    Ansonsten mal Scully und Moulder fragen...

    Bei meinen Minikäufen war die Motorfahrleistung eher ein nachrangiges Thema.
    Ist der technische Gesamtzustand des Fahrzeugs i.O., dann wird der Motor wohl auch lange leben.
    2 meiner SPi-Motoren haben irgendwas um die 160-180tkm. Die Vergasermotoren so um die 100-120tkm.

    Und ausgerechnet der 1000er im Moke mit etwas über 50tkm hat eine völlig runtergenudelte Kupplung. Das schieb ich mal getrost auf den Vorbesitzer. Normal ist das nicht. :scream:
    Macht aber nix...ich wollt sowieso auf 1300er umrüsten :biggrin:

    Ich denke, bis 200tkm sollten zumindest die Einspritzer halten. Vergaser eher kürzer, da eine falsche Vergasereinstellung schnell problematisch werden kann.

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    Laut Aussage von KV Carworld weist die kratzfeste Variante eine entsprechende Beschichtung auf, welche Schlieren und Milchigkeit unterbindet.

    Dann passt das ja. Ich mein, bei Fahrzeugen für'n Rennsport, die im Jahr vielleicht 20 Betriebsstunden zusammen bekommen ist das unerheblich.
    Aber für Fahrzeuge im Straßenverkehr, die auch mal Tagelang in der prallen Sonne stehen wäre die Beschichtung anzuraten.

    Wie eine verbrauchte Beschichtung aussieht (ja, sie verbraucht sich wirklich), sieht man aktuell an ca. 10 Jahre alten Fahrzeugscheinwerfern.
    Hinzu kommt dort natürlich auch noch billiges Scheibenreinigungsmittel....

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    Der Unterschied zur Straße ist jedoch etwas brisanter, da sitzt im E-Fall nämlich nur der Fuchs am Straßenrand und den interessiert dein Elend nur bedingt.

    Eben. Die Streckenposten sind selten weit und haben entsprechend schnell grobes Werkzeug zur Hand.