Beiträge von J&A

    Doch. Ein Gelber... und der geht an die Dose oben auf'm Ansaugschnorchel.

    Das Rauchen beim Kaltstart deutet auf einen SPi mit 53PS hin. Ist von aussen das einzige Unterscheidungsmerkmal zurm 63PS-Variante :wink:
    Ne, sind allerhöchstwahrscheinlich verschlissene Ventilschaftdichtungen. Im Betrieb macht das nix, aber sobald der Motor abgestellt wird, läuft Öl an den Dichtungen vorbei in die Brennräume und dementsprechend gibt das blaue Wolken.
    Hat meiner auch. Ölverbrauch insgesamt bei 0,5Liter auf ca. 2000km. Also alles easy...

    Könnte aber auch ein Grund für deine unsaubere Verbrennung sein.

    Zitat

    Und wenn mit den A539 in der Kurve der Grip fehlt?

    Anderen Engländer kaufen, der nicht schwerer (gerne sogar deutlich leichter) als ein Mini ist.
    Auf den passen dann auch richtige Rennpellen. :cool:

    Meiner Erfahrung nach sind die alten Engländer nicht wirklich schlechter wesentlich aktuellere Fahrzeuge. Vorausgesetzt, die Substanz ist nicht runter geritten.

    Beispiel: Mein 92er British Open. Hatte ich einfach ca. 4 Jahre auf Seite gestellt. Weil andere Projekte interessanter waren.
    Dieses Frühjahr wieder Bock drauf gehabt. TÜV-fertig gemacht (kpl. Vorderachsaufhängung, Bremse, Unterdruckgedöhns, etc.).
    Insgesamt wenige 100 Euro investiert und er hat seither als Dailyrunner deutlich über 5000km abgespult.

    Wirklich im Stich gelassen wurde ich vom Mini nie. Es gab immer mal wieder Kleinigkeiten, aber das Ziel wurde immer erreicht.
    Selbst ein gerissener Gaszug hatte uns am Moke nicht gehindert, die Zeitvorgabe bei einer Rallye einzuhalten. Zu was gibt's den Choke? :cool:
    Am Ziel das mit bisschen Werkzeug gefixt und weiterhin den Schrecken der NMs gespielt :tongue:


    Will sagen....manche haben einfach Pech mit ihrem Mini, weil alles unmögliche verreckt-gerne auch mehrfach.
    Andere hören auch gerne Flöhe husten und wechseln unnötig Teile aus, was gerne zu Folgereparaturen führt...und dann gibt es wieder andere, bei denen das Auto einfach zuverlässig funktioniert.
    Klar, man schaut danach, aber verrückt machen lässt man sich nicht.

    Zitat

    Wieso heisst es dann, dass dieses Anzugsmoment im heimischen Bastelplatz schwer zu erreichen wäre. So ohne Schlagschrauber und so?

    Weil sich das Rad bzw. das ATW-Gelenk gerne mitdreht....vor allem, wenn weder Bremse noch Rad montiert sind...
    Mit Glück reicht auch eine verkeilte Bremse, um das Gegenmoment aufzubringen.
    Das Drehmoment selber ist nicht das Problem.

    Zitat

    Also fast eine Tonne, sagte der Meister

    Wow...Respekt! 1 Tonne Bremskraft bei einer Radlast von nichtmal 150kg. Verkauf die Bremse doch an die F1...Wer braucht schon Carbon? Zurück zur Trommel!
    Und erst die Reifen! Wenn die schon im Stand auf 'ner gesandeten Rolle einen Reibwert von > 6 haben... Ruf doch mal den Vettel an! :biggrin:

    In Wirklichkeit sind's DaN (Deka-Newton), also letztlich quasi Kilogramm. und bei 100DaN müsste die Bremse fast schon auf Block gegangen sein.

    Unabhängig davon wie gut die Handbremse ist, kann und muss (!) die Betriebsbremse durchaus niedrigere Werte erzielen.
    Letztere ist abhängig von der Bremskraft der Vorderachse und es muß unbedingt ein Überbremsen der Hinterachse vermieden werden. Ansonsten dreht's dich bei jeder Vollbremsung im Kreis. Ist zwar manchmal witzig, aber nicht immer...

    Also bevor du dir Gedanken um ein kaputtes System machst, kuck doch im letzten TÜV-Bericht, was deine Betriebsbremse damals konnte.
    Ich denke, die ca. 50DaN +/- x sind durchaus realistisch so von wegen dynamischer Achslastverschiebung. Mehr als 100 sind vermutlich schon deutlich zuviel.

    Das Problem ist, daß unsere Lightweightracer an der unteren Messgrenze (und den Erfahrungswerten junger Prüfer) unterwegs sind. Manche moderne Autos wiegen auf einem Rad soviel wie unsere Kisten insgesamt. Die haben dann mal eben vorne Werte um 800 DaN aufwärts... da sind 30 ja schon allein der Rollwiderstand.

    Absterben: Wie genau?

    Einfaches absterben bzw. absaufen deutet eher auf zuviel Sprit hin.
    Daher eine blöde Frage: Der Chokezug ist richtig eingestellt bzw. wird nach kurzer Fahrt reingeschoben?

    Ja und dann noch die andere Frage.... Der Reschenpass liegt doch auf ca. 1500m. Da wird die Luft für einen Versager relativ sehr dünn. D.h. er läuft dort zu fett.
    Wohnst du in Kaltern/Südtirol? Dann liegen dazwischen locker 1000 Höhenmeter ....

    Also auch prüfen, ob es an der Location liegt. Und wie oben beschrieben ist eine anständige Grundeinstellung Gold wert, um weiter arbeiten zu können.
    Und als Bemerkung nebenbei: Die Einstellung beim TÜV mag zwar auf dem Papier für die Umwelt toll sein, die sinnvolle Realität ist speziell bei Vergasern eine etwas andere.

    Würde er zu wenig Sprit bekommen, würde er beim Gas geben absterben bzw. nur mit viel Überredungskunst auf Drehzahlen kommen.
    Hier kann man als Notbehelf den Choke etwas ziehen. Der Vorteil 'simpler' Technik.