Beiträge von J&A

    BMW baut die Marke Mini momentan aber auch um.
    Was die ersten 2 Generationen lang noch als gewollte Andersartigkeit gegenüber den 0815-Autos verstanden werden sollte (deswegen auch die improvisiert wirkenden Verkaufsräume) ist jetzt das Ganze doch eher den Kinderschuhen entwachsen und man bedient mit der Marke jetzt die Ü30-Generation. Hat doch beim Golf auch bestens geklappt. Er ist lediglich größer und vor allem wesentlich teurer geworden.

    Aber man sieht momentan - zumindest bei anderen Herstellern - ein umdenken. Nicht mehr großer und fetter und damit unhandlich wie ein Reisebus, sondern Konzentration auf's Wesentliche.

    Momentan ist unter den Retrokisten der Fiat 124 recht interessant. Von 1100kg Leergewicht träumen die meisten Kleinwagenfahrer.
    Der 500er... Die Normalversion ist stimmig, aber der 500L oder X ...naja in der Schule hieß es damals Thema verfehlt. 6 setzen.

    Und Alfa Giulia. Hier blieb auch nur der Name. Wobei der Name an sich Programm genug ist.

    Jaguar....auch inwzischen eine äusserst interessante Marke, die sich wieder auf's Wesentliche konzentriert.

    Nuja... wie soll man das jetzt erklären... aber ich würde spontan zuerst mal nach dem gewechselten Radlager schauen. :eek:
    Denn wenn man Pech hat (was nicht selten ist) kann es sein, daß das nagelneue Radlager wackelt.

    Aber bevor man im blanken Aktionismus wieder alles auseinander rupft, sollte Ursachenforschung betrieben werden. Geht mit einfachen Hausmittelchen.

    Also: Auto vorne aufbocken, aber Rad drauf lassen. Wenn das Ganze sicher steht, am Rad mit bisschen Kraft rumhebeln. D.h. oben und unten drücken/ziehen. Ist ein leichtes (aber wohl eher sehr deutliches) Spiel zu spüren, dann sind entweder Radlager und oder Kugelköpfe (wohl aber eher beides) lose.
    Dann mit eingerastetem Lenkradschloß vorne und hinten am Rad wackeln. Ist dann Spiel vorhanden hat die Lenkung Probleme. Spurstangenköpfe wären nicht ungewöhnlich.

    Das auf beiden Seiten durchführen.

    Wenn das i.O. ist, Räder demontieren und mit einer Meßuhr den Seitenschlag der Bremsscheiben messen. Falls keine Meßuhr zur Hand kann man einen Seitenschlag auch bemerken, wenn man die Bremsscheibe dreht und sie dann immer an einer Stelle an den Bremsbelägen ungewohnt stark schleift...


    Hat man die Ursache gefunden ist die Instandsetzung ein Klacks.

    Hier ganze Neuwagen

    https://www.alibaba.com/showroom/mini-moke-china.html

    Hier bisschen Teile

    http://de.aliexpress.com/w/wholesale-mo…d=34&isrefine=y

    Die Suche danach hat von mir aus 2 min. gedauert.... Mini ist halt ein Allerweltsbegriff und der Plastiknachbau im zwischenzeitlichen Maßstab 2:1 hilft auch nicht gerade bei der Suche.
    Sucht man länger findet man sicher mehr.... Die Teilehändler von der Insel bekommen ihren Chinaschr*tt doch auch irgendwo her.

    Zitat

    Muß man halt ab und zu mal auf den Zoll.....

    und wenn der Versender mit dem richtigen Paketdienst versendet, dann nichtmal mehr das.
    Ab und an bestell ich Autoteile aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten.
    Da werden die ganzen Zollgebühren gleich richtig berechnet. Damit kommt das Paket ohne Streß direkt an die Haustüre.

    Ab ungefähr 8000rpm hört das Klackern meistens schlagartig von ganz alleine auf. :biggrin:

    Zitat

    .... sind wir jetzt bei den New Minis, oder was?

    Ich tippe eher auf vorgezogenes Sommerloch beim Threadstarter. :soupson:

    Zitat

    Die New Minis klappern nur dann, wenn kein Öl mehr da ist. Ich verkaufe erst ein Set mit drei verschiedenen Längen an Ölmessstäben und dann einen neuen Motor. so macht man Geschäfte!

    :thumbs_up: :biggrin:

    Aha...und wie genau soll man das verhindern? Etwa PNs kontrollieren?!?
    Den Nebenmarktplatz zu Unterbinden schafft nichtmal das weltgrößte Autkionshaus.

    Dazu müsstest du dich vertrauensvoll an die NSA wenden.
    Bitte vorher aber alle nötigen Passwörter bereit halt....ach ne, vergiss es. Haben die doch schon längst. :wink:

    Es gilt immer noch das hier:

    http://mini-forum.de/announcement.php?f=36

    Immerhin seit 2008... :thumbs_up:

    Warum auch immer man sich hier so dermaßen anstellen kann, ist mir persönlich ein Rätsel.

    Hat ein Anbieter überzogene Preisvorstellungen regelt sich das von ganz alleine....Das Angebot verschwindet einfach in der Versenkung.
    Genauso wie auch einfach hingerotzte Anzeigen á la "Verkaufe Reifen auf Alufelgen für Mini" ohne sonstigen Angaben.
    Vielleicht noch mit irgendwelchen sicherlich freundlich gemeinten Ratschlägen, wie "Probefahrttouristen hören von meinem Anwalt" und ähnlichem....
    Eben solches Spielchen mit den Möchtegernauktionen.

    Das Problem liegt also auch an denen, die bei den Spielchen mitmachen.
    Würden wir hier restriktiver vorgehen, wäre das Geheule auch wieder groß.
    Nicht, dass wir das schon oft genug gehabt hätten....

    Vor allem haben wir Foristen, nennen wir sie Trolle, die dort -ohne jegliches Produktinteresse- einfach nur unterwegs sind, um Ärger zu machen. :soupson:


    Insgesamt gilt also: Einfach cool bleiben und die hochmoderne Technik erledigt das von ganz alleine :thumbs_up:

    Gruß

    Andreas

    Die Versicherung verlangt ein 'normal' zugelassenes Auto, um den günstigeren Tarif für den 7er zu erhalten.
    Nachvollziehbar, denn so ein Einbaum ist nicht grad günstig. Warum wohl? :wink:

    Na das mit der 7 ist doch mal eine Ausgangsbasis mit der man was anfangen kann. :thumbs_up:
    Dann seid ihr nicht völlig unbedarft, was Engländer betrifft.

    Zu empfehlen wären also SPI's. Die haben G-Kat, gibt es ab Bj. 1992 bis ca. Mitte 1996.
    Vorteil: Haben G-Kat, sind rostmäßig in aller Regel besser als die Nachfolge- MPIs.

    Besondere Vorsicht allerdings bei British Open oder andere Modelle mit Faltdach. Hier sind meistens die Schweller und tw. das Bodenblech ziemlich am Ende bzw. gar nicht mehr vorhanden.
    Motoren mit 53PS neigen gerne dazu, beim Starten blauen Dunst zu erzeugen. Liegt an eingelaufenen Ventilschaftdichtungen.
    Ein ruckelnder Motor ist kein Grund zur Panik, eher ein gutes Verhandlungsargument. Hier sind i.d.R. die Unterdruckschlauchkupplungen rissig. Pfennigartikel.

    Generell gilt, je älter, desto besser ist die Karosse meistens.

    Zitat

    und selber kann ich im Grunde nix

    Dazu der heutige Kalenderspruch:

    “Fast alles kann gelehrt und geschult werden - außer Einstellung und Leidenschaft."

    Die Frage ist letztlich: Willst du technisch was dazu lernen oder sind ölige Fingerchen grundsätzlich tabu?
    Der Mini - wie im übrigen wohl die meisten älteren Engländer - benötigt schon ein gewisses Maß an Schrauberleidenschaft oder einen gut gefüllten Geldbeutel.
    Es ist absolut nicht so, dass die irgendwie äusserst unzuverlässig oder störanfällig wären, aber ein W123 200D ist es nunmal auch nicht.
    Wie die Motorhaube auf geht, sollte man durchaus wissen.

    Und naja, auf der Landstraße macht der Mini schon Spaß. Aber realistisch betrachtet ist er auf einer sehr kurvigen Straßen zu Hause. Genau dort, wo es mit herkömmlichen Fahrzeugen so überhaupt gar keinen Spaß macht. Ausser vielleicht mit'm Caterham oder 'ner Elise.

    Womit wir schon beim Thema wären... will man einen echten Kurvenräuber, der geradeaus nicht verhungert, dann kannste gleich noch paar Euro drauf legen und eine Liga höher einsteigen.

    Der Mini macht, was Kurvenspaß betrifft, gegenüber den aktuellen Pussypanzern schon richtig Laune. Aber die Alukübel des Herrn Chapman sind nochmal deutlich interessanter. Sehr deutlich.

    Nitrieren gäbe eine rauhe Oberfläche. Wäre bei einem Gleitelement jetzt nicht soooo....
    Ausserdem wird die Gleitfläche geschliffen sein, was bedeutet, daß Nitriern ausfällt, da hier nur Randschichten von 0,1-0,3mm sinnvoll realisierbar sind. Das entspricht aber auch dem typischen Schleifaufmaß. :smile:

    Aber hast Recht, hätte wohl nur Randschichthärten sein sollen und ist jetzt eher durchgehärtet.
    Da beim Abschrecken nach dem Härten die Oberfläche zunächst glashart wird, dient das Anlassen dazu, die gewünschte Härte zu erhalten. (Deswegen der Test mit dem fallen lassen....)
    Aber das Gewinde durchzuhärten wäre schon etwas ungeschickt, da gehärtete Bauteile etwas ungünstig auf Zugkräfte reagieren....

    @A. Hohls: Ja ohne Zweifel gehören immer 2 Marktteilnehmer dazu und gerade wir Deutschen sind ja zumindest eurpoaweit bekannt für unsere billich will ich Mentalität.
    Deswegen geht es den bekannten Discountern auch nur in Deutschland so unfassbar gut. Es ist ein sehr deutlich rot leuchtender Faden im System erkennbar.


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    Klar, würden nur technisch orientierte Menschen den Markt beackern, wär das auch nix. Dann würde das System sehr schnell zum Stillstand kommen.
    Schaut man so auf die Kakerlaken (Resistenz gegen alle Widrigkeiten und überleben alles) der Fahrzeuggeschichte sieht man, daß Haltbarkeit durchaus ginge. Aber wer will schon auf Dauer Mercedes 190er, Audi 80 oder einen Peugeot 205 fahren? Ebend....
    Andererseits kamen die interessantesten Fahrzeuge aus England. Die technikaffinen Firmengründer haben einfach mal gemacht. Und waren danach meist pleite :soupson:

    Zitat

    Besch...en wird wer sich besch...en lässt.

    Genauer sogar hat man keine andere Wahl. Eher gilt das Motto friss oder stirb.

    Zitat

    Hier besteht Gefahr für Leib und Leben!


    Ohne Zweifel. Aber finde mal hier den Schuldigen.

    Ohne mich jetzt perfekt im aktuellen EU Recht auszukennen, aber grundsätzlich gilt ja die CE-Kennzeichnung in Europa.
    Das bedeutet für den Importeur einer Ware, daß er grundsätzlich voll haftbar für Produktmängel ist, da er die erstmalig Ware eingeführt hat.
    Problem: Das gilt nicht für Fahrzeuge und deren Komponenten. Damit kann jeder Schrott ungehindert verkauft werden.


    Zitat

    Der Hinweis, doch mal verschiedene Chragen und Lieferanten auszuprobieren, kann für den Endkunden unter Umständen zu spät kommen.

    Der Hinweis hatte vielmehr den Hintergrund, zu zeigen, dass es schlicht nichts bringt.
    Und wer schonmal mit Puschelbuden aus Fernost zu tun hatte, der weiss, dass die Qualität extremst schwanken kann.
    Die erste Containerladung ist top und ab dann geht es rapide abwärts. Und das hat nix mit der Urban Legend von ausgelutschten Werkzeugen zu tun.
    Die gezeigten schadhaften Bolzen sind stinknormale Drehteile. Die Wendeschneidplatten dazu kosten quasi nix.

    Spielen wir das mal durch: Der Konstrukteur dieser Bauteile verbrachte anno 1950 +/- x mehrere Wochen damit, die Toleranzfelder sowie Materialeigenschaften, Oberflächengüte, Rauhigkeit etc., Blalaber,... dieser Bauteile zu bestimmen.

    Dann kommt ein forscher Jungunternehmer mit Master of Desasterabschluß anno 2010 auf die Idee, mittels 2-3 Sätze an vorhandenen Bauteilen das doch in China fertigen zu lassen. Und er als Held der Nation hat selbstredend Zugriff auf einen 3D-Scanner.
    Also ab damit ins CAD, bisschen aufgehübscht und fertig. Dann einen Stall Chinesen die Feinarbeit machen lassen und fertig. Und trotzdem hat man nachher nur eine optisch identische Sache. Kann das funktionieren? Klar. Bei einer Jeans von mir aus....

    Der Witz am europäischen Maschinen- und Fahrzeugbau war über Jahrzehnte (ja leider war) die Erfahrung und das Wissen in Sachen Werkstoffkunde.
    (Kurzer Einwurf. Ein BMW i3 kann nicht rosten? Denken wir doch mal kurz über Carbonfasern vs. Alu in der el. chem. Spannungsreihe nach....)

    Aber momentan betreiben unsere Excelschubser einen regelrechten Ausverkauf und dementsprechend kann man zuversichtlich sein, daß man in 5-10 Jahren auch gute, haltbare Ware aus China bekommt. :thumbs_up:
    Schaut man sich die Entwicklung der Fahrzeuge dort an....RESPEKT! Vor gut 5 Jahren noch wie Schuhkartons beim NCAP gescheitert, jetzt volle Punktzahl!
    Und da bei uns wird inzwischen auch nur Scheixxe, dafür mit hübschen Emblemen, hergestellt wird, könnte die Sache spannend werden. Drifte ich grad ab? Mirdochegal...Schöne öde Welt. :headshk:

    Andreas, die Tests in allen Ehren und sie helfen sicherlich beim aussieben der Lieferanten.
    Allerdings ist das letztlich doch nur ein Beleuchten eines aktuellen Istzustandes einer einzelnen Charge.
    Ja, und ein unverschämt hoher Preis ist heutzutage kein Garant für Qualität. Ich denke, es gibt genug Beispiele -ausserhalb der Miniszene-, die hier aufzählbar wären. Speziell vor der eigenen deutschen Haustüre.

    Würde man das Ganze ernsthaft betreiben wollen, müssten mehrere Chargen jedes einzelnen Herstellers (nicht Lieferanten - denn die können Ruckzuck umverpacken) komplett geprüft werden.
    Das heisst sowohl Maßhaltigkeit als auch Werkstoffauswahl (Stahl ist bei weitem nicht gleich Stahl) sowie auch das Hinterfragen der Oberflächenbehandlung. Sprich, Schliffbilder der gehärteten Bauteile
    Hier kommen ganz leicht 5-stellige Beträge allein für die fachmännische Untersuchung zustande. Letztlich für die Erkenntnis, daß alle Böse sind. :kotz:

    Im vorliegenden Fall deutet einiges auf einen Härtefehler hin. Da der Bolzen sowieso hin ist, einfach mal auf eine harte Oberfläche werfen. Falls er zerspringt (Schutzbrille!) wurde hier wohl das Anlassen 'vergessen' oder überhaupt falsch gehärtet....

    Ach und zum Thema Originalität. Was nützt es, wenn der Karton von XYZ-Parts ist?
    Auf der letzten Großveranstaltung für Minis gab es einen Teilemarkt.
    Jedenfalls bei einem englischen Teilehändler mit großem Verkaufsstand ein Mountney-Lenkrad mit passender Nabe gekauft.
    Beide Kartons mit original aussehender Aufmachung. Die Art-Nr. auf den Kartons ebenfalls original zutreffend.
    Aber wahrscheinlich hat der Praktikant auf Fernost die Plakette auf dem Hupenknopf der Nabe beschriftet und sehr klein, aber eindeutig lesbar Mountnoy drauf gedruckt. Ja mit 'o'.

    Alle sind Böse. :madgo:

    Nun denn....