Beiträge von J&A

    Nitrieren gäbe eine rauhe Oberfläche. Wäre bei einem Gleitelement jetzt nicht soooo....
    Ausserdem wird die Gleitfläche geschliffen sein, was bedeutet, daß Nitriern ausfällt, da hier nur Randschichten von 0,1-0,3mm sinnvoll realisierbar sind. Das entspricht aber auch dem typischen Schleifaufmaß. :smile:

    Aber hast Recht, hätte wohl nur Randschichthärten sein sollen und ist jetzt eher durchgehärtet.
    Da beim Abschrecken nach dem Härten die Oberfläche zunächst glashart wird, dient das Anlassen dazu, die gewünschte Härte zu erhalten. (Deswegen der Test mit dem fallen lassen....)
    Aber das Gewinde durchzuhärten wäre schon etwas ungeschickt, da gehärtete Bauteile etwas ungünstig auf Zugkräfte reagieren....

    @A. Hohls: Ja ohne Zweifel gehören immer 2 Marktteilnehmer dazu und gerade wir Deutschen sind ja zumindest eurpoaweit bekannt für unsere billich will ich Mentalität.
    Deswegen geht es den bekannten Discountern auch nur in Deutschland so unfassbar gut. Es ist ein sehr deutlich rot leuchtender Faden im System erkennbar.


    ----------------------

    Klar, würden nur technisch orientierte Menschen den Markt beackern, wär das auch nix. Dann würde das System sehr schnell zum Stillstand kommen.
    Schaut man so auf die Kakerlaken (Resistenz gegen alle Widrigkeiten und überleben alles) der Fahrzeuggeschichte sieht man, daß Haltbarkeit durchaus ginge. Aber wer will schon auf Dauer Mercedes 190er, Audi 80 oder einen Peugeot 205 fahren? Ebend....
    Andererseits kamen die interessantesten Fahrzeuge aus England. Die technikaffinen Firmengründer haben einfach mal gemacht. Und waren danach meist pleite :soupson:

    Zitat

    Besch...en wird wer sich besch...en lässt.

    Genauer sogar hat man keine andere Wahl. Eher gilt das Motto friss oder stirb.

    Zitat

    Hier besteht Gefahr für Leib und Leben!


    Ohne Zweifel. Aber finde mal hier den Schuldigen.

    Ohne mich jetzt perfekt im aktuellen EU Recht auszukennen, aber grundsätzlich gilt ja die CE-Kennzeichnung in Europa.
    Das bedeutet für den Importeur einer Ware, daß er grundsätzlich voll haftbar für Produktmängel ist, da er die erstmalig Ware eingeführt hat.
    Problem: Das gilt nicht für Fahrzeuge und deren Komponenten. Damit kann jeder Schrott ungehindert verkauft werden.


    Zitat

    Der Hinweis, doch mal verschiedene Chragen und Lieferanten auszuprobieren, kann für den Endkunden unter Umständen zu spät kommen.

    Der Hinweis hatte vielmehr den Hintergrund, zu zeigen, dass es schlicht nichts bringt.
    Und wer schonmal mit Puschelbuden aus Fernost zu tun hatte, der weiss, dass die Qualität extremst schwanken kann.
    Die erste Containerladung ist top und ab dann geht es rapide abwärts. Und das hat nix mit der Urban Legend von ausgelutschten Werkzeugen zu tun.
    Die gezeigten schadhaften Bolzen sind stinknormale Drehteile. Die Wendeschneidplatten dazu kosten quasi nix.

    Spielen wir das mal durch: Der Konstrukteur dieser Bauteile verbrachte anno 1950 +/- x mehrere Wochen damit, die Toleranzfelder sowie Materialeigenschaften, Oberflächengüte, Rauhigkeit etc., Blalaber,... dieser Bauteile zu bestimmen.

    Dann kommt ein forscher Jungunternehmer mit Master of Desasterabschluß anno 2010 auf die Idee, mittels 2-3 Sätze an vorhandenen Bauteilen das doch in China fertigen zu lassen. Und er als Held der Nation hat selbstredend Zugriff auf einen 3D-Scanner.
    Also ab damit ins CAD, bisschen aufgehübscht und fertig. Dann einen Stall Chinesen die Feinarbeit machen lassen und fertig. Und trotzdem hat man nachher nur eine optisch identische Sache. Kann das funktionieren? Klar. Bei einer Jeans von mir aus....

    Der Witz am europäischen Maschinen- und Fahrzeugbau war über Jahrzehnte (ja leider war) die Erfahrung und das Wissen in Sachen Werkstoffkunde.
    (Kurzer Einwurf. Ein BMW i3 kann nicht rosten? Denken wir doch mal kurz über Carbonfasern vs. Alu in der el. chem. Spannungsreihe nach....)

    Aber momentan betreiben unsere Excelschubser einen regelrechten Ausverkauf und dementsprechend kann man zuversichtlich sein, daß man in 5-10 Jahren auch gute, haltbare Ware aus China bekommt. :thumbs_up:
    Schaut man sich die Entwicklung der Fahrzeuge dort an....RESPEKT! Vor gut 5 Jahren noch wie Schuhkartons beim NCAP gescheitert, jetzt volle Punktzahl!
    Und da bei uns wird inzwischen auch nur Scheixxe, dafür mit hübschen Emblemen, hergestellt wird, könnte die Sache spannend werden. Drifte ich grad ab? Mirdochegal...Schöne öde Welt. :headshk:

    Andreas, die Tests in allen Ehren und sie helfen sicherlich beim aussieben der Lieferanten.
    Allerdings ist das letztlich doch nur ein Beleuchten eines aktuellen Istzustandes einer einzelnen Charge.
    Ja, und ein unverschämt hoher Preis ist heutzutage kein Garant für Qualität. Ich denke, es gibt genug Beispiele -ausserhalb der Miniszene-, die hier aufzählbar wären. Speziell vor der eigenen deutschen Haustüre.

    Würde man das Ganze ernsthaft betreiben wollen, müssten mehrere Chargen jedes einzelnen Herstellers (nicht Lieferanten - denn die können Ruckzuck umverpacken) komplett geprüft werden.
    Das heisst sowohl Maßhaltigkeit als auch Werkstoffauswahl (Stahl ist bei weitem nicht gleich Stahl) sowie auch das Hinterfragen der Oberflächenbehandlung. Sprich, Schliffbilder der gehärteten Bauteile
    Hier kommen ganz leicht 5-stellige Beträge allein für die fachmännische Untersuchung zustande. Letztlich für die Erkenntnis, daß alle Böse sind. :kotz:

    Im vorliegenden Fall deutet einiges auf einen Härtefehler hin. Da der Bolzen sowieso hin ist, einfach mal auf eine harte Oberfläche werfen. Falls er zerspringt (Schutzbrille!) wurde hier wohl das Anlassen 'vergessen' oder überhaupt falsch gehärtet....

    Ach und zum Thema Originalität. Was nützt es, wenn der Karton von XYZ-Parts ist?
    Auf der letzten Großveranstaltung für Minis gab es einen Teilemarkt.
    Jedenfalls bei einem englischen Teilehändler mit großem Verkaufsstand ein Mountney-Lenkrad mit passender Nabe gekauft.
    Beide Kartons mit original aussehender Aufmachung. Die Art-Nr. auf den Kartons ebenfalls original zutreffend.
    Aber wahrscheinlich hat der Praktikant auf Fernost die Plakette auf dem Hupenknopf der Nabe beschriftet und sehr klein, aber eindeutig lesbar Mountnoy drauf gedruckt. Ja mit 'o'.

    Alle sind Böse. :madgo:

    Nun denn....

    Ja insgesamt wirklich ein sehr schönes und gut gelungenes IMM.
    Das Gelände war großzügig bemessen und trotzdem hatte man alle nötigen Anlaufpunkte in der Nähe.
    Die Händlermeile war auch top. :thumbs_up:

    Ihr 2 wieder.... :cool:

    Witzig wird's eigentlich immer erst, wenn die Leute anfangen wollen, ihren 1000er auf Höchstleistung zu tunen.
    Da gibt es durchaus einfacherer und vor allem zuverlässigere Möglichkeiten als aus einem 1000er FTNC eine Kreissäge zu basteln.

    So, Goldi frisch geTÜVt(!!!!!!!). IMM kann kohmmmmmen :cool:

    Sag da noch einer was gegen den frz. Controle Technique. :eek:
    Ich habe es bis heute in D. nicht erlebt, daß der Luftdruck in den Reifen gemessen wird und daß jedes Rad einzeln auf die Rüttelplatte zum Stoßdämpfertest kommt.
    Und das einzige, weswegen es zuerst keine Plakette gab war.....tatataaaaaaa.....das alte schwarze Kennzeichen.
    Also dann mal eben kurz zu dem frz. ATU-Pendant und mal eben die Dinger drucken und montieren lassen. :eek:
    Nu is bis 05/18 alles wieder gut. :thumbs_up:

    Zitat

    Weil der "Deutsche" Mist auch nicht Länger hält.

    Und man auch immer schön in die Werkstatt darf.

    Offix topix: War am WE ausnahmsweise mal bei einem freundlichen Zeitgenossen, um akut benötigte Bremsbeläge zu holen.
    Meine Herren, rufen die inzwischen Stundensätze für Autobastelarbeiten auf!! :confused:
    Deutlich 3 stellig. Seeehr deutlich sogar!
    Zum Glück kann man an so'm britischen Alubackstein einiges selber basteln.

    Wieso? Frag mal den User mit diesem Namen: miniforfun :cool:
    Denn der hat wohl Spaß dran :D

    Im Ernst. Hab auch einen ziemlich neuen Anlasser schon wieder revidiert, weil der Herr nicht mehr funktionieren wollte.
    Inzwischen hat Madam die Einweisung zum 7er Gabelschlüssel bekommen, um die Anlasserwelle 'n Stück weiter zu drehen, wenn er nicht mehr muckt.
    Hilft zuverlässig :thumbs_up:

    Zugstrebenaufnahme: ganz vorne unterhalb der Abschleppösen das senkrechte komisch verbogene aber sehr stabile Blech.
    Passt perfekt in die Aufnahme eines Werkstattwagenhebers und man kann auch tiefer liegende Fahrzeuge (beabsichtigt oder aus sonstigen Gründen ;) ) so ganz gut hochheben.

    Alternativ auch die Längsstreben der Hilfsrahmen, aber hier sollte man im geraden Teil z.B. ein Holz unterlegen.
    Die Längsstreben des Vorderrahmens eigenen sich aber viel besser dazu, Unterstellböcke drunter zu schieben.