PV-Anlagen: Man muß auch differenzieren zwischen ökologischem (der ist nach heutigem Stand in einem sinnvollen Maß durchaus gegeben) und ökonomischer Nutzen. Hier hat man bei sehr viele Anlagen bestenfalls ein Nullsummenspiel
mit großen Beträgen.
Die einzigen Gewinner an dem System sind die finanzierenden Banken und die PV-Anlagenindustrie.
Klar, wer gut verdient, sprich viel Einkommenssteuer zahlt, kann mit der Abschreibung punkten. Das ist das einzigste gesicherte Einkommen, was die PV bei kleinen Anlagen (50-100qm) bietet.
Nach Kalkulation einer 50qm-Anlage bin ich auf einen Reinerlös von 100.--/Jahr gekommen. Und das war mit dem EEG-Betrag nach dem 1.7.10 gerechnet. Bei 100%, die man leider nie hat.
Verschwiegen werden nämlich ein paar Kleinigkeiten.
Die Module sind ja zusammengeschaltet.
D.h. wenn auf einem Modul Abschattung (Baum, Dachgaube, etc.) vorliegt, ist die ganze zusammenhängende Fläche ausgeschaltet.
Aber es gibt ja Wechselrichter mit mehreren Eingängen. Kosten nur ordentlich extra...
Sonnenstunden: Ja...super...wird gerechnet ab Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Bringt einer perfekt nach Süden ausgerichteten Anlage saumäßig viel, wenn die Sonne im Sommer fast schon im Nordosten aufgeht...
D.h. man hat 14h Sonne am Tag, aber kann davon mit Glück 8h nutzen, wovon dann vielleicht 4-6h lang die volle PV-Leistung anliegt.
Wintersonne: Grad der Januar/Februar ist oft sehr sonnenreich. Blöd wenn dann der Schnee auf den PV-Anlagen liegt...klar, es gibt Heizungen dafür. Installiert nur niemand.
Da schnoddern die 1000-1200h pro Jahr an Sonnenstunden ganz schnell auf realistische 600-800 zusammen.
Warum es grad so viele Anlagen gibt? Weils der Nachbar auch macht und die Vergütungen grad zusammen gestrichen werden. Da muß man Handeln!!!!
Fazit: Wer als Privatheinz Geld und ein schlechtes Gewissen hat, soll es ruhig machen. Das Geld muß ja schließlich wieder zurück in die Wirtschaft.
Wer bei der Bank dafür Geld holen muß, und wenig Einkommenssteuer zahlt hat sollte es bleiben lassen und lieber mehr mit dem Fahrrad statt mit dem Benz zum Ziggiautomaten fahren.
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Und nicht, daß es jemand falsch versteht: Ich habe sofort, nachdem der Strommarkt 'geöffnet' wurde zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Und damals war der Strom deutlich teurer als der EnBW-Strom.
Alelrdings bin ich Realist genug, um zu verstehen, daß man AKWs benötigt.
Und ehrlicherweise hab ich die Dinger viel lieber auf unserer Rheinseite stehen als bei den Franzosen...