Zitat
Ich bin dennoch mit den Kosten der Privaten zufrieden. Waren gestern noch mit den Knirps im Krankenhaus und er musste in den MRT. Da wird auch noch eine erhebliche OP im Herbst kommen, die Dank der Privaten dann von Frau Professor selber durchgeführt wird. Die macht fünf dieser wirklich heftigen Eingriffe pro Tag und ist eine Kapazität auf dem Gebiet. Das wäre in der Gesetzlichen nicht denkbar oder vom Taschengeld kaum finanzierbar.
You only (should) get what you pay for....
Ganz einfach ausgedrückt läuft das wie folgt:
Will man 'nur' behandelt werden mit Standardmethoden (aus dem GKV-Leistungskatalog -> GKV
Will man behandelt werden mit Alternativmöglichkeiten im Einzelfall -> PKV
Will man gesund werden: Selber zahlen.
Letzteres mehrmals durchgemacht in den letzten paar Jahren. Und keinen Cent davon bereut.
Gesundheit ist (mir) wichtiger als Siechtum, dafür kostenneutral.
Auch interessant sind die Parallelen zur aktuellen Wunschkennzeichendebatte. Da schnallt ratzfatz jeder, daß die Versicherungen bei mehreren Fahrzeugen auf einem Kennzeichen höhere Beiträge erheben werden.
Komisch. Wenn man 5 Leute auf einer kleinen Karte versichert hat, denkt jeder, das wäre normal und i.O. so...
Zitat
Gibt es immer noch ne Einkommensgrenze für PKVs?
Richtigerweise müsste die mal sukzessive deutlich erhöht werden.
Denn momentan ist es so, daß immer mehr in die PKV einsteigen können, weil der tarifliche Inflationsausgleich schneller wächst als die Bemessungsgrenze.
Nicht, um die PKV nur für die Elite zu erhalten, sondern damit mehr 'Besserverdiener' in der GKV bleiben müssen, um das System zu stützen.
Naja...auch wurschd. Ändern wir eh nicht.
Hmm....
Zitat
Das wirklich Coole an meiner PKV ist, wenn ich mal krank bin (und das entscheide ich selbst) geh ich ins direkt ins Krankenhaus. Die können dort gleich alle notwendigen Test machen und haben innerhalb einer halben Stunde die Ergebnisse, weil sie ein Labor im Hause haben. Als gesetzlich Versicherter benötigt man immer erst eine Überweisung. Da ich aus zeitlichen Gründen selten krank werden kann, zahl ich auch mehr als ich rausbekomme. Zahl trotzdem weniger als wenn ich gesetztlich versichert wäre.
In der Tat. Das Gekasper mit Überweisung, 10.-- Eintritt, etc. fällt weg. Weil unnötig. Die Überweisung zum Facharzt kostet beim Hausarzt so 30-50 Euro.
Für einen lumpigen Zettel, den man nahezu immer bekommt.
Das könnten sich die GKVs sparen...