Als ersters ist zu überprüfen, ob der an der Vorderachse so weit eingesunken ist, daß er auf den Anschlagdämpfern hockt. Auch knapp davor (5-10mm) ist nicht wirklich gut.
Auto muß natürlich kompl. auf ebenem boden stehen, um das zu prüfen.
Wenn ja, dann hoppelt er auf der Strecke und hat kein brauchbares Fahrverhalten. Abhilfe: Neue(re) Federelemente.
Wenn der Punkt i.O. ist, wäre eine Achsvermessung zu erledigen.
Wenn jedes Rad in eine andere Richtung fahren will, ist das auch keine gesunde Grundeinstellung.
Als nächstes wären die Reifen zu testen. Da du ja 2 fast identische Autos hast, kannste einfach die Reifensätze tauschen. Man ist immer wieder verblüfft, wieviel allein der Reifen am Fahrwerkssetup ausmacht.
Hierzu eine eigene Erfahrung. Hatte relativ neue 165er F**ken-Reifen in 10" auf dem Auto. Die Kiste hüpfte wie ein Flummi über die Straße. An Tempo 100 war nicht im Traum zu denken. Also einen 13"-Radsatz am gleichen Tag auf gleicher Strecke getestet. Plötzlich funktionierte das Setup und der Mini machte endlich was ich wollte.
Die Dämpfereinstellung ist dagegen eher nur als Salz in der Suppe zu verstehen (und wird meist grottenfalsch gemacht, weil man hier wissen muß, was man will und wie es zu erreichen ist). Klar müssen sie ohne Zweifel in Ordnung sein. Aber bevor man intakte Konis fortschmeisst, gibt es ganz andere Optimierungspunkte.
Konis kann man übrigens einstellen! Leider nicht von aussen...
Aber in aller Regel sind die gebaut, um das Auto zu überleben.
BTW: Ich tät die Konis geschenkt nehmen 