ZitatSpeziell der Einfluß der Aerodynamik ist sehr wichtig, was gleichzeitig es nicht immer sinnvoll scheinen läßt Computerprogramme zu dieser Ermittlung einzusetzen.
Oder Erfahrung anhand anderer Fahrzeuge mit diverser Motorenpalette.
Das Gewicht ist bei der Höchstgeschwindigkeit eher Zweitrangig zu betrachten solange es in gewissen Grenzen bleibt. Es ist aber sehr stark relevant bei der Beschleunigungszeit. Schwerere Karren brauchen einfach länger...
Der Luftwiderstand setzt sich aus 2 Faktoren zusammen:
Der allseits bekannte CW-Wert * die gerne vernachlässigte Projektionsfläche des Fahrzeugquerschnitts.
heisst also grob folgendes:
Der Mini hat zB. CW=0,5 *1,6qm Fläche = 0,8
Ein moderner Kleinwagen liegt bei ca. CW=0,32 mit einer Fläche von ca. 2,5qm. Also auch ca. 0,8
Das heisst, man kann die Endgeschwindigkeiten anderer Fahrzeuge direkt vergleichen.
Heisst also folgendes.
Ein 'moderner' Kleinwagen hat folgende Fahrleistungen
60PS ca. 155-160km/h
75PS ca. 170km/h
90PS ca. 185Km/h
110PS ca. 195km/h
150PS ca. 215-220km/h
Das ist Markenunabhängig, es sind meist nur Unterschiede weniger km/h aufgrund marginaler Luftwiderstandsunterschiede etc...
Vorausgesetzt, daß die letzte Fahrstufe bis zur Nennleistung reicht.
Das ist beim Serienmini jedoch nicht gegeben.
Bei den ca. 150km/h eines 1300ers mit 3,1-3,21er EÜ liegen
bestenfalls 50PS an. Heisst also, daß eigentlich die EÜ zu lang ist.
Welche Übersetzung ist die Passende?
Nach obiger Tabelle kann jeder seine Endgeschwindigkeit anhand des Leistungsdiagramms des eigenen Motors ermitteln.
Hat man das ermittelt, skaliert man auf der X-Achse parallel von 0-Nenndrehzahl die Geschwindigkeit 0-Vmax.
Sinnvollerweise sollte jetzt ab ca. halber Nenndrehzahl immer mehr Leistung vorhanden sein, als für die abgebildete Geschwindigkeit notwenig wäre.
Das heisst, ein 110PS-Motor sollte bei 170km/h mehr als 75PS leisten können. Ansonsten beschleunigt die Karre nicht mehr weiter.
Hat man keinen kürzeren Gang bei der Geschwindigkeit wirds etwas blöd....
Und genau deswegen muß man mit den tollen Schongetrieben an jedem Buckel zurückschalten. Der Motor hat zwar genug Leistung, um die Gecshwindigkeit zu halten - aber mehr auch nicht.
Übrigens ganz nebenbei. Zur Geschwindigkeitsverdoppelung benötigt man mind. die 8-Fache Leistung. D.h. der Geschwindigkeitsrekord von 400km/h bedingt mind. 900PS - für einen Kleinwagen. Ein M5 müsste dazu schon 4-Stellig antraben.